Aharon Megged

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Dass die Werke Meggeds hier nicht in Hebräisch oder in Transliteration aufgeführt werden, dass ein paar Werke in ihrer englischen Übersetzung aufgeführt werden, das ist ja ok. Dass aber Titel in Englisch angeführt werden, die auch dort nicht übersetzt vorliegen, das ist schlicht nicht ok.
Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Aharon Megged (* 2. November 1920 in Włocławek, Polen; † 23. März 2016 in Tel Aviv-Jaffa[1]) war ein israelischer Schriftsteller, Dramatiker und Publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1926 kam er mit seinen Eltern nach Palästina, wo er in Ra’anana aufwuchs und später zwölf Jahre Mitglied im Kibbuz Sdot Jam war. Er war Mitgründer und fünfzehn Jahre lang Herausgeber der literarischen Wochenzeitschrift Masa sowie als Redakteur für verschiedene andere Zeitungen und Zeitschriften tätig, unter anderem für Davar. Von 1968 bis 1971 war er Kulturattaché der israelischen Botschaft in London.

Er hat 35 Bücher veröffentlicht, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Seine Stücke wurden und werden an israelischen Theatern aufgeführt, unter anderem am israelischen Nationaltheater Habima. Besonders bekannt ist sein Stück über die ungarisch-jüdische Lyrikerin Hannah Szenes, die sich während des Zweiten Weltkrieges als Fallschirmspringerin am Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland beteiligte und 1944 von den Nazis in Budapest ermordet wurde. Dieses Stück wurde am 31. Mai 1958 im Habima-Theater uraufgeführt. Aharon Megged war mit der Schriftstellerin Ida Tsurit verheiratet, mit der er zwei Söhne bekam: Eyal Megged (Schriftsteller) und Amos Megged (Historiker an der Universität Haifa).

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter anderem erhielt er den Brenner-Preis, den S.Y. Agnon-Preis und den Prime Minister’s Prize.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Name (Yad vashem, 1956), Übers. N.N. (Erstübersetzung), in: 89 Autoren erzählen: Die schönsten Kurzgeschichten aus aller Welt. Band 2. Verlag Das Beste, Stuttgart 1990, S. 746–760
  • Das fliegende Kamel mit dem goldenen Höcker. Aus dem Hebr. von Barbara Linner. Hanser, München 1991, ISBN 3-446-15886-3.
  • Fojglman. Aus dem Hebr. von Mirjam Pressler. Bleicher, Gerlingen 1992, ISBN 3-88350-720-2
  • Heinz, sein Sohn und der böse Geist : Erzählung. Aus dem Hebr. von Barbara Linner. Bleicher, Gerlingen 1994
  • The story of the Selvino children: journey to the promised land. Übersetzung ins Englische von Vivian Eden. Vallentine Mitchell, London 2002, ISBN 0-85303-397-8

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gershon Shaked: Geschichte der modernen hebräischen Literatur. Frankfurt 1996.
  • Matthias Morgenstern: Theater und zionistischer Mythos. Eine Studie zum zeitgenössischen hebräischen Drama unter besonderer Berücksichtigung des Werkes von Joshua Sobol. Tübingen 2002, S. 93–102
  • Lemma Aharon Megged, in Glenda Abramson Hg.: Encyclopedia of Modern Jewish Culture. Routledge, Reprint 2014, ISBN 0415863120, S. 569f. (in Englisch; auch in Google books)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Literary giant Aharon Megged dead at 95
  2. Israel Prize Official Site (in Hebrew) – Recipient’s C.V.. Abgerufen am 8. November 2010.
  3. Israel Prize Official Site (in Hebrew) – Judges’ Rationale for Grant to Recipient. Abgerufen am 8. November 2010.