Ahausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Ahausen in Niedersachsen; zu anderen Bedeutungen siehe Ahausen (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ahausen
Ahausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ahausen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 4′ N, 9° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Sottrum
Höhe: 25 m ü. NHN
Fläche: 34,52 km2
Einwohner: 1888 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27367
Vorwahl: 04269
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 001
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Specken
27367 Ahausen
Webpräsenz: www.gemeinde-ahausen.info
Bürgermeister: Claus Kock (CDU)
Lage der Gemeinde Ahausen im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Landkreis Cuxhaven Landkreis Diepholz Landkreis Harburg Landkreis Osterholz Landkreis Stade Landkreis Heidekreis Landkreis Verden Ahausen Alfstedt Anderlingen Basdahl Rotenburg (Wümme) Bötersen Bothel (Niedersachsen) Breddorf Bremervörde Brockel Bülstedt Deinstedt Ebersdorf (Niedersachsen) Elsdorf (Niedersachsen) Farven Fintel Gnarrenburg Groß Meckelsen Gyhum Hamersen Hamersen Hassendorf Heeslingen Hellwege Helvesiek Hemsbünde Hemslingen Hepstedt Hipstedt Horstedt (Niedersachsen) Horstedt (Niedersachsen) Kalbe (Niedersachsen) Kirchtimke Kirchwalsede Klein Meckelsen Lauenbrück Sittensen Lengenbostel Oerel Ostereistedt Reeßum Rhade Rotenburg (Wümme) Sandbostel Scheeßel Seedorf (bei Zeven) Selsingen Sittensen Sittensen Sottrum Stemmen (Landkreis Rotenburg) Tarmstedt Tiste Tiste Vahlde Vahlde Vierden Visselhövede Vorwerk (Niedersachsen) Westertimke Westerwalsede Wilstedt Wohnste ZevenKarte
Über dieses Bild

Ahausen ist eine Gemeinde im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Sie liegt südwestlich der Kreisstadt Rotenburg (Wümme) und ist Teil der Samtgemeinde Sottrum. Durch die Gemeinde fließt der Fluss Wümme und der Bach Aue. Die Gemeinde hat etwa 1.800 Einwohner (2004) und erstreckt sich auf einer Fläche von 34,41 Quadratkilometern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahausen liegt im Naturraum Stader Geest am Übergang der Teilbereiche Wümmeniederung und Achim-Verdener Geest.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahausen gehört zur Samtgemeinde und Schulbezirk Sottrum. Etwa zehn Kilometer liegt Sottrum von Ahausen entfernt. Auch zehn Kilometer von Ahausen entfernt liegt die Kreisstadt Rotenburg (Wümme). Die Stadt Verden (Aller) befindet sich circa 25 Kilometer von Ahausen entfernt. Von Ahausen aus sind über die Autobahnanschlüsse in Sottrum und Verden (Aller) die Großstädte Bremen, Hannover und Hamburg schnell zu erreichen.

Wald und Feldmark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Ahausen hat viele Waldflächen, wohl die größten im Landkreis Rotenburg (Wümme) auf. Die Ahauser Feldmark umfasst circa 2.475 Hektar, davon sind 742 Hektar Wald, mithin fast dreißig Prozent ihres Areals, Eversen circa 964 Hektar, davon circa 184 Hektar Wald. Die Wälder hier sind ideale Wandergebiete. Weitere Wanderziele sind Heide- und Moorgebiete sowie die Ahauser Mühle mit ihrem neun Morgen großen Mühlenteich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Ortsnamen von Ahausen waren in den Jahren 1226 Ouhusen, 1296 Ahusen, 1302 Ahusen, 1339 ouhusen, 1373 ouhusen, 1384 Ouwhuzen, 1390 ouhusen, 1435 Öwhusen, 1447 Ouhuzen, um 1540 Awhusen, 1567 Auhußenn, 1622 Auhausen, 1630 Ahaus, 1664 Ahusen, 1684 und 1718 Ahausen/Ausen. Hausen bedeutet Dorf, Dörfer, das Bestimmungswort ist der Flussname Ahe, Aue.[2]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Ahausen ist urkundlich erstmals 1226 nachgewiesen. In der Urkunde tauchte der Name eines „Godefridus sacerdos de Ouhusen“ auf. Es lebten damals ungefähr 26 Familien, mehrheitlich Bauern, in Dorfgemeinschaften. Jeder hatte ein bestimmtes Maß an Ackerland und entsprechenden Anteil an Gemeineigentum. Es gab schon eine Kapelle oder Kirche mit einem eigenen Geistlichen, der der Domgemeinde in Verden unterstand. Das Dorf wuchs in jenen Zeiten unaufhörlich und es änderte sich im Laufe der Jahre der Name über Ouhusen, Auhusen, Ahusen (um 1700) in Ahausen.
1570 wurde Eversen erstmals urkundlich erwähnt

Verwüstung im Dreißigjährigen Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Entwicklung wurde durch den hereinbrechenden Dreißigjährigen Krieg unvermittelt unterbrochen. Die Truppen des Grafen von Tilly verwüsteten den Ort vollkommen. In der Bünte sind heute noch die Schanzengräben der Schweden zu erkennen, die dort ihr Hauptquartier aufgeschlagen hatten. Die zerstörte Kirche wurde aber noch während des Krieges wieder aufgebaut und erhielt 1637 eine neue Glocke, da man die alte nicht wiedergefunden hatte.

1700 bis 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom November 1829 bis zum November 1847 wurde die Verkoppelung der Ahauser Feldmark durchgeführt. Aus Ahausen gingen die sogenannten Hollandgänger mit eigenem Handwerkszeug nach Holland zum Grasmähen, um Geld zu verdienen.
1832 brannten aufgrund eines großen Feuers, welches vom Allermannschen Hof ausging, viele Höfe ab. Da die Gebäude vor dem Brand so eng beisammenstanden, siedelten einige der Höfe danach in den Ortsteil Bockel aus. Ein Schäfer hatte den Brand vorsätzlich gelegt. Er nahm sich das Leben.
1842 erfolgte der Bau der heutigen Dorfstraße.

Bis 1866 bestand in Ahausen die Amtsvogtei, wozu auch Unterstedt, Eversen, Haberloh und Ahausen mit Ahauser Mühle und Gut Stelle zählten. Als der Staat Geld brauchte, verkaufte die preußische Regierung die Vogtei.

1900 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siedlungen abseits des Dorfes: 1910 bis 1912 wurden die Siedlungen Auf dem Adel und auf Auf der Bünte errichtet. Seinerzeit hatte Ahausen 432 Einwohner. Außerdem gibt es die Siedlung Bockel, gelegen hinter dem Alten Dorf (heute ein Wald, früher soll hier ein Siedlungsgebiet gewesen sein). Hinter dieser Siedlung, die vor allem aus einsam gelegenen Bauernhöfen besteht, schließt sich die Wald-, Weiden- und Feldmark Bortel an, von dort aus geht es weiter zur entlegenen Siedlung Breitenfeldermoor, die allerdings nicht mehr zur Gemeinde Ahausen zählt.

Von 1890 bis 1905 erfolgte der Bau der Straße Wittorf-Sottrum. Seit 1921 gibt es elektrisches Licht und seit 1925 die erste Straßenbeleuchtung. Die Kultivierung der Moore oberhalb der Wümme machte 1923–1924 den Bau der oberen Ahauser Schleuse und 1927 den Bau der unteren Schleuse notwendig.

Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 sowie der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Aus dem Gemeindeausschuss wurde der Gemeinderat, der keine Beschlüsse mehr fassen durfte, sondern nur noch beratende Funktion erhielt. Seine Mitglieder bestimmte der Landrat. Gemeindewahlen fanden nicht mehr statt, der Gemeindevorsteher hatte alleinige Entscheidungsgewalt.

Pfingsten 1933 wurde das Dorf Opfer eines verheerenden Brandes. Viele Häuser brannten ab. Dass dieser Brand von einer Frau mit dem sogenannten „Zweiten Gesicht“ in fast allen Einzelheiten vorher prophezeit wurde, ist dokumentiert. Das Feuer war von zwei kleinen Jungen (dreieinhalb Jahre alt) entzündet worden. Sie spielten in einer Scheune mit Streichhölzern. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus, da fast alle Häuser aus Holz gebaut worden waren. Sehr viele Häuser brannten nieder.

Ab 1950 wurden neue Baugebiete erschlossen. 1974 trat die Gemeinde Ahausen der Samtgemeinde Sottrum bei. Seit dem 1. März 1974 gehört die Ortschaft Eversen zur Gemeinde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Ahausen besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1.001 und 2.000 Einwohnern.[3] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
CDU 51,61 % 6
SPD 18,87 % 2
Politik ohne Partei (PoP) 16,28 % 2
GRÜNE 13,22 % 1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 63,93 %[4] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Claus Kock (CDU) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Bürgermeister seit 1849
  • Lange, Gerd Hinrich 1849–1855
  • Lange, Hinrich 1855–1860
  • Intemann, Johann Hinrich 1860–1866
  • Clüver, Hinrich 1866–1872
  • Tewes, Johann Hinrich 1872–1878
  • Lange, Johann Friedrich 1878–1890
  • Intemann, Claus Hinrich 1890–1919
  • Vajen, Hermann 1919–1933
  • Böhling, Hinrich 1933–1945
  • Harms, Johann 1945–1946
  • Tewes, Hinrich 1946–1951
  • Harms, Johann 1951–1959
  • Küsel, Hinrich 1959–1966
  • Harms, Rudolf 1966–1967
  • Kothe, Steffen 1967–1973
  • Hasselhoff, Bernhard 1973–2010
  • Intemann, Gerd 3. Mai 2010 – 14. November 2011.
  • Kock, Claus seit dem 14. November 2011.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In rot ein silberner, mit blauem Wellenschrägbalken belegter Schräglinksbalken, oben begleitet von der silbernen Giebelfront der Ahauser Kirche, unten von einem silbernen Wolfskopf über zwei gekreuzten silbernen Heidekrautzweigen.

Das Wappen zeigt einen von nichtheraldisch links unten nach rechts oben verlaufenden Flusslauf (Wümme) mit weißem Balken. Im oberen Wappeneck findet sich eine silberne Kirche auf rotem Grund, im unteren Wappeneck ein silberner Wolfskopf, darunter zwei ebenfalls silberne Heidestrünke auf rotem Grund. Die Farbgebung des Wappens bezieht sich mit den Farben Rot und Silber auf Niedersachsen. Rot steht zudem für die Heideflächen in der Gemeinde Ahausen und ist auch die Grundfarbe im Wappen der Samtgemeinde Sottrum. Blau symbolisiert die Wasserflächen der Fließgewässer im Gemeindegebiet.

Bedeutung der drei Symbole und der Farben:

  • Ahauser Kirche: Die Ahauser Kirche ist das Wahrzeichen für den Ortsteil Ahausen. Sie stammt aus dem 17. bzw. 19. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.
  • Fließgewässer: Das Gemeindegebiet von Ahausen wird durch mehrere Fließgewässer (Wümme, Ahauser Bach, Everser Bach) geprägt.
  • Heidepflanze und Wolfskopf: Die Heidepflanze und der Wolfskopf stellen den Wolfsgrund im Ortsteil Eversen dar, einem der größten zusammenhängenden Heidenaturschutzgebiete außerhalb der Lüneburger Heide.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke, Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ahauser Marienkirche des Klassizismus im Rundbogenstil von 1848 mit älterem Kirchturm. Der Turm der wurde 1627, ein Jahr nach der Zerstörung durch kaiserliche Truppen, aus Eichengebälk neu errichtet. An die alte, zerstörte Kirche erinnern lediglich die Kanzel und ein Opferstock. Im Advent 1848 wurde die Kirche, so wie sich heute noch darstellt, eingeweiht. Die Orgel von 1864 stammt von Johann Hinrich Röver.
  • Ahauser Mühle (Hofensemble mit niedersächsischem Hallenhaus, Stallungen, Taubenhaus, Ausspann, Speicher und Backsteinmühle, am Mühlenteich gelegen)
  • Denkmal an die Gefallenen der Kriege in der Dorfmitte
  • Denkmal an die Gefallenen der Kriege in Eversen (Ecke Dorfstraße / Zum Sandberg)

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schützenfest in Ahausen
  • Schützenfest in Eversen
  • Erntefest
  • Heimatfest in Eversen
  • Laienspiel-Aufführungen in Eversen
  • Ahauser Herbst Kulturrundgang und Kunsthandwerkermarkt
  • Weihnachtsmarkt am Samstag vor Nikolaus auf dem Kulturhof
  • Internationale Sommerkonzerte der Rotenburger Gitarrenwoche in der St. Marienkirche

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Ortsteil Eversen befindet sich der Wolfsgrund, ein Naturschutzgebiet und eines der größten zusammenhängenden Heidegebiete außerhalb der Lüneburger Heide.
  • Kulturhof (Ehemaliger Bauernhof, der zur Begegnungsstätte für Kunstschaffende hergerichtet wurde. Privatinitiative.)
  • Naherholungsgebiete (Waldgebiete, in denen viele Bungalows und Lauben erbaut wurden, insbesondere von Erholungssuchenden aus der Gegend um Bremen)
  • Sanderburg (Bekanntes Wochenendhaus, gelegen auf einer Anhöhe)
  • Landschaftsgarten (Privatgarten auf einer eiszeitlichen Beckenranddüne)

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ahausen gibt es Handwerksbetriebe und kleine Gewerbebetriebe sowie die Geschäftsstellen der Volksbank Wümme-Wieste eG und der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde.

Folgende Zeitungen sind im Ort vertreten:

Die Gemeinde liegt nahe der Bundesstraße 215 nach Verden (Aller).

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verwaltung im Rathaus der Samtgemeinde Sottrum, Am Eichkamp 12
  • Freiwillige Feuerwehr Ahausen
  • Jugendfeuerwehr Ahausen
  • Freiwillige Feuerwehr Eversen

Bildungs- und Sozialeinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule Ahausen, Verdener Weg 3
  • Kindergarten Ahausen, Verdener Weg 3
  • Krippe Ahausen
  • Hort Ahausen
  • Seniorenbetreuung DRK Ahausen

Kirchgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbreitet ist der evangelisch-lutherische Glauben. Zur Kirchengemeinde Ahausen, die im Kirchenkreis Rotenburg (Wümme) in der evangelischen Landeskirche Hannover organisiert ist, gehören: Ahausen, Eversen, Hellwege mit Gut Stelle und Unterstedt. Es gehört auch ein Teil von Haberloh (ohne die beiden Höfe 1 und 2, die zum Verdener Dom gehören) zum Kirchspiel Ahausen. 2008 zählt die Kirchengemeinde circa 2.400 Mitglieder. Taufen, Trauungen und Begräbnisse sind seit 1698 in Ahausen nachweisbar. Konfirmationen finden seit 1708 hier statt.

Kirchen

  • Ahauser Kirche
  • Ev.-luth. Pfarramt Ahausen (Gemeindehaus Ahausen)
  • Kapelle Eversen
  • Kapelle Hellwege
  • Kapelle Unterstedt

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Angelverein
  • DRK-Ortsverein
  • Förderverein der Grundschule Ahausen
  • Heimatverein
  • Politik ohne Partei Ahausen-Eversen
  • Schützenverein Ahausen von 1904
  • Schützenverein Eversen (gegründet 1897)
  • Turn- und Sportverein (TUS) Ahausen

Friedhöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedhof Ahausen (direkt an der Kirche gelegen)
  • Friedhof Eversen
  • Kleine Soldaten-Grabstätte (gelegen in einem Waldgebiet unweit der Siedlung Bockel)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten des Dorfes

  • Hans-Hermann Gätjen, Lehrer und Heimatbuchautor, dessen Vater Johann Gätjen bereits Dorfschullehrer in Ahausen war, absolvierte die Lehrerbildungsanstalt Ratzeburg. Er unterrichtete Generationen von Ahauser Schülern und begeisterte viele für ihre Heimatgeschichte, die er fantasievoll zu vermitteln verstand.

Weitere Persönlichkeiten

  • Im Ortsteil Eversen lebte der Redakteur, Schriftsteller und Theaterautor Hans-Ludolf Flügge (* 9. Juni 1907 in Maschen; † 1980 in Eversen), der seine Werke sowohl in hoch- als auch in plattdeutscher Sprache verfasste. Seine Frau arbeitete lange Zeit für eine Tageszeitung und war im ganzen Landkreis Rotenburg (Wümme) bekannt. Das Ehepaar Flügge bewohnte ein Haus, abseits vom Dorf, auf einer Anhöhe in Richtung Westerwalsede.
  • In einer Straße im Ortskern Ahausens, Im Specken, wohnte eine Nichte des Bundeskanzlers Konrad Adenauer, worauf manche Ahauser recht stolz waren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Hermann Gätjen: Beiderseits der Wümme. 2., erw. Auflage. Verlag Karl Sasse, Rotenburg (Wümme) 1966, DNB 456051902.
  • Der Landkreis Rotenburg (Wümme) : Geschichte, Landschaft, Wirtschaft. Stalling, Oldenburg 1970, DNB 457344571.
  • Jutta Michels: Pfingstfeuer. Schünemann Verlag, 2012, ISBN 978-3-7961-1997-2.
  • Jutta Michels: Spurensuche. Schünemann Verlag, 2015, ISBN 978-3-944552-64-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ahausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen. Recherche Jürgen Udolph.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 2. März 2017.
  4. a b Gemeinde Ahausen – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 2. März 2017.
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 2. März 2017.
  6. Gemeinde Ahausen – Bürgermeister und Gemeinderat, abgerufen am 2. März 2017.