Ahle (Bünde)

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Ahle
Stadt Bünde
Wappen von Ahle
Koordinaten: 52° 11′ 40″ N, 8° 30′ 58″ O
Höhe: 65 m ü. NN
Fläche: 4,51 km²
Einwohner: 1945 (30. Sep. 2009)
Bevölkerungsdichte: 431 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32257
Vorwahl: 05223
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Lage von Ahle in Bünde

Ahle ist ein im Westen der Stadt Bünde (Kreis Herford) in Nordrhein-Westfalen gelegener, ländlich geprägter Stadtteil; seine westliche Grenze gegenüber den zur Stadt Melle (Landkreis Osnabrück) gehörenden Stadtteilen Bruchmühlen und Groß Aschen bildet zugleich die Landesgrenze zu Niedersachsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahle gehört seit dem 1. Januar 1969 als Stadtteil zur Stadt Bünde; zuvor bildete es eine eigenständige Gemeinde.[1]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutliche Mehrzahl der Einwohner Ahles gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Holsen-Ahle; die Gottesdienste finden in der an der Stadtteilgrenze zwischen Ahle und Holsen gelegenen Lukaskirche statt. Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Holsen-Ahle wurde am 1. Januar 1926 von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bünde abgepfarrt und ist seither eine selbständige Kirchengemeinde im Kirchenkreis Herford der Evangelischen Kirche von Westfalen. Von 1912 bis 1951 wurden die Gottesdienste in einer Notkirche in Holzständerbauweise abgehalten, die von dem in Bethel bei Bielefeld arbeitenden Architekten Karl Siebold (1854–1937) entworfen worden war. Das Kirchengebäude wurde 1952 nach Glandorf im Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) verkauft, dort wieder aufgestellt und trägt seither den Namen Kripplein Christi.

Die Einwohner Ahles, die römisch-katholischer Konfession sind, haben ihr gottesdienstliches Zentrum in der Kirche Sankt Michael in Bünde-Holsen; sie gehören als Gemeindeglieder zum Pastoralverbund Bünder Land im Dekanat Herford-Minden des Erzbistums Paderborn.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 73.