Ahmed Shibrain

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Ahmed Shibrain, auch Ahmad Muhammad Shibrain (* 1931 in Barbar) ist ein sudanesischer Maler und ehemaliger Dekan des College of Fine and Applied Art der Universität Khartum.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shibrain studierte Bildende Kunst am Khartoum Technical Institute (KTI) und an der Central School of Art and Design in London. Ab 1972 war er Kunstbeauftragter des sudanesischen Jugendministeriums, später auch Kultursekretär im Ministerium für Kultur und Information. An der Universität Khartoum wurde er 1975 Dekan des College of Art und war Präsident der Mitarbeitergewerkschaft.

Gemeinsam mit Ibrahim El Salahi gilt er als einer der führenden Vertreter der „Khartoum School“, die islamische, nubische, afrikanische und westliche Aspekte und Traditionen vereint.[1] Aus der traditionellen Kalligraphie von Suren entwickelten sie neue Formen der bildlichen Darstellung.[2] Shibrains großformatige Kalligraphien, in denen die Worte religiöser Texte als eigenständige Ornamente und Bilder aufgefasst werden, fanden früh internationale Beachtung.[3]

Einige seiner Werke sind Bestandteil der Sammlung der Harmon Foundation.[4]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1967: 9. Bienal de São Paulo
  • 1974: Contemporary African Art. Museum of African Arts, Washington
  • 1996: The Right to Write. National Gallery, Amman[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Victoria Palmer: Art Out of Sudan. African Arts, 22. Dezember 2001
  2. Encyclopedia of twentieth-century African history. Taylor & Francis, 2003 S. 587
  3. David M. Casey: Contemporary African Art. African Arts, Vol. 8, Nr. 1 (1974), S. 62
  4. African Art from the Harmon Foundation. US National Archives
  5. National Gallery Amman, Exhibitions