Ahrenshagen-Daskow

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow
Ahrenshagen-Daskow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow hervorgehoben
Koordinaten: 54° 14′ N, 12° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Ribnitz-Damgarten
Höhe: 19 m ü. NHN
Fläche: 58,32 km²
Einwohner: 2081 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18320
Vorwahlen: 03821, 038222, 038225
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 001
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
18311 Ribnitz-Damgarten
Webpräsenz: www.ribnitz-damgarten.de
Bürgermeister: Hagen Oehlckers
Lage der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow im Landkreis Vorpommern-Rügen
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Über dieses Bild

Ahrenshagen-Daskow ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde liegt südöstlich von Ribnitz-Damgarten. Bis zum 1. Januar 2005 war die Gemeinde Teil des damaligen Amtes Ahrenshagen; seitdem gehört sie zum Amt Ribnitz-Damgarten.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahrenshagen-Daskow liegt etwa zehn Kilometer südöstlich von Ribnitz-Damgarten. Die Bundesstraße 105 (RostockStralsund) verläuft nördlich der Gemeinde. Die Bahnstrecke Stralsund–Rostock führt durch den Ortsteil Altenwillershagen. Die Gemeinde liegt in der Recknitz-Ebene mit dem Naturschutzgebiet Unteres Recknitztal. Der Fluss bildet die Grenze zu den Nachbargemeinden Marlow und Ribnitz-Damgarten. Größere Seen und Waldgebiete gibt es im Gemeindegebiet nicht. Nur im äußersten Osten grenzt sie an das Schlemminer Holz.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pantlitz
  • Plummendorf
  • Prusdorf
  • Todenhagen
  • Tribohm

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hatte während des Dreißigjährigen Krieges schwer zu leiden. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 geriet Vorpommern und somit auch der Ort Ahrenshagen-Daskow unter schwedische Herrschaft und 1815 kam die Gemeinde und Vorpommern zu Preußen.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis 1815 gehört die Gegend zu Schwedisch-Pommern und danach zur preußischen Provinz Pommern. Sie war bis 1952 Teil des Landkreises Franzburg-Barth und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Ribnitz-Damgarten im Bezirk Rostock.

Ahrenshagen und Daskow wurden am 1. Januar 2001 zur neuen Gemeinde Ahrenshagen-Daskow zusammengeschlossen.[2]

Ahrenshagen wurde erstmals 1323 urkundlich erwähnt. Es entstand im Zuge der deutschen Ostkolonisation. Die Dorfkirche Ahrenshagen stammt vom 13. und 14. Jahrhundert, der Turm aus Feldstein vom 15. Jahrhundert.

Daskow ist slawischen Ursprungs.

Pantlitz wurde 1347 erstmals urkundlich erwähnt. Hier fand vermutlich die Schlacht an der Raxa statt. Die slawische Höhenburg aus dem 8. - 9. Jahrhundert war eine Grenzburg. Gutsbesitzer war lange Zeit die Familie von Mörder, ab 1824 die Freiherren von Mecklenburg und um 1924 bis 1945 Oberamtmann Matthies. Das Gutshaus stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts und die Dorfkirche Pantlitz von 1868.

Tribohm wurde 1268 erstmals erwähnt als Eckard von Dechow dem Kloster Neuenkamp Land vermachte. Der slawische Ortsname kann von einem Personennamen abgeleitet werden. Die Dorfkirche Tribohm wurde um 1250 erbaut, der Turm vermutlich 1421. 1272 übernahm das Kloster das Patronat über die Kirche und 1456 die Universität Greifswald. Das Gutshaus stammt von 1846.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 7. November 2002 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 268 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Geteilt durch eine schräglinke blaue Wellenleiste; oben in Gold ein nach der Figur gestellter, linksgewendeter, schreitender, rot gezungter, schwarzer Greif, die beiden unteren Schwungfedern des Flügels silbern; unten in Silber ein hersehender roter Löwenkopf mit abgerissenem Halsfell.“[3]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Michael Zapfe gestaltet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Tribohm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ahrenshagen-Daskow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gebietsänderungen in Mecklenburg-Vorpommern 2001. Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern, 12. Januar 2005, S. 3, abgerufen am 5. Mai 2015 (PDF; 27 KB).
  3. HAUPTSATZUNG der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow. 16. Juli 2014, S. § 2 Abs. 1, abgerufen am 5. Mai 2015 (PDF; 98 KB).