Aigina

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Aegina wartet auf Zeus, Gemälde von Ferdinand Bol, 17. Jahrhundert, Meininger Museen

Aigina (griechisch Αἴγινα, lateinisch Aegina, deutsch auch Ägina) ist eine Najade aus der griechischen Mythologie.

Aigina war eine Tochter des Flussgottes Asopos und seiner Gattin Metope. Zeus, der Göttervater, entführte sie, da sie von lieblichem Aussehen und Wesen war, in Gestalt eines Adlers[1] bzw. verwandelt in Feuer[2] auf die Insel Oinone. Ihr Vater war betrübt. Sisyphos hatte den Raub von Akrokorinth aus beobachtet, verriet dem Vater das Geheimnis und wurde von Zeus bestraft. Auf der Insel gebar Aigina den Aiakos. Die Insel wurde später nach Aigina benannt. Des Weiteren zeugte Aigina mit Aktor den Menoitios, wie Pindar[3] angibt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nonnos, Dionysiaka 7,122.
  2. Ovid, Metamorphosen 6,113
  3. Pindar, Olympische Oden 9, 69f.