Airborne – Flügel aus Stahl

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Filmdaten
Deutscher Titel Air Borne – Flügel aus Stahl
Originaltitel Fire Birds
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1990
Länge 80 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie David Green
Drehbuch Nick Thiel,
Paul F. Edwards
Produktion Bill Badalato,
Keith Barish,
Arnold Kopelson
Musik David Newman
Kamera Tony Imi
Schnitt Norman Buckley,
Dennis M. O’Connor,
Jon Poll
Besetzung

Airborne – Flügel aus Stahl (Originaltitel: Fire Birds) ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 1990. Die Regie führte David Green, das Drehbuch schrieben Nick Thiel und Paul F. Edwards. Die Hauptrolle spielte Nicolas Cage.

Handlung[Bearbeiten]

US-Soldaten – darunter Jake Pilot Preston – unterstützen die Sicherheitskräfte eines südamerikanischen Staates im Kampf gegen die Drogenbarone. Als sie mit Hubschraubern zum Einsatzort fliegen, werden sie von einem Kampfhubschrauber des Drogenkartells angegriffen und abgeschossen. Preston gelingt es mit Mühe sich zu retten.

Im Hauptquartier stellt sich heraus, dass es sich um einen (fiktiven) Scorpion-Kampfhubschrauber handelte, der von einem Piloten namens Eric Stoller geflogen wurde. Eric Stoller ist ein Söldnerpilot, der für seine Dienste vom Drogenkartell bezahlt wird. Bisherige Festnahmeversuche Stollers scheiterten. In einer Befragung gibt Preston an, dass - wenn es einen Hubschrauber gibt mit dem man Stoller zur Strecke bringen kann - es der AH-64 Apache ist.

Daraufhin bildet die US-Army eine Spezialeinheit Apache-Piloten zum Kampf gegen das Drogenkartell aus. Auch Jake Preston und sein Copilot nehmen an der Ausbildung teil und stellen sich sehr bald als die Besten heraus. Jedoch fällt bei einem Übungsflug auf, dass Preston beim monokel-unterstützten Flug wegen einer Kreuzdominanz fast nichts sehen konnte. Billie Lee Guthrie - eine Ex-Freundin und ebenfalls Pilotin - rät ihm den Ausbildner Brad Little um Hilfe zu bitten. Dieser lehnt zunächst ab da Preston am Anfang einen recht arroganten Eindruck bei Little hinterließ. Letztendlich erklärt er sich aber doch bereit, Preston bei seinem Handicap zu helfen und greift dabei zu etwas unkonventionellen Methoden. Prestons Fertigkeiten mit dem Monokel bessern sich und auch privat kommen er und Guthrie sich wieder nahe.

Schließlich kommt der Einsatzbefehl. Kaum angekommen gerät das Basislager unter Beschuss. Preston, Little und die anderen Piloten bemannen ihre Apaches und kämpfen gegen das Kartell von der Luft aus. Guthrie fliegt ebenfalls mit einem Aufklärungshubschrauber der Kiowa-Klasse mit. Little schafft es zwar ein feindliches Kampfflugzeug vom Typ Saab 35 Draken abzuschießen wird aber daraufhin von Stoller angegriffen weswegen er mit seinem Apache abstürzt. Preston verwickelt daraufhin Stoller in einen Luftkampf. Inzwischen landet Guthrie bei der Absturzstelle von Little und sieht, dass er noch lebt aber sein Bein gebrochen ist. Beim Versuch Little zu befreien werden die beiden durch einen weiteren Draken angegriffen. Little erklärt Guthrie wie man die Apacheraketen vom Boden aus manuell abfeuern kann sodass Guthrie den Draken abschießen kann. Preston wird von Stoller im Luftkampf verfolgt und beschossen sieht aber bei einer Klippe die Möglichkeit, seinen Apache schnell absinken zu lassen, sodass Stoller über ihn wegfliegt. Durch diesen Fehler kann Preston Stoller ins Visier nehmen und ihn erledigen.

Ohne weitere Luftunterstützung ist die Zerschlagung des Drogenkartells nur mehr Formsache. Little wird im Rettungshubschrauber abtransportiert und Preston und Guthrie fliegen gemeinsam zu ihren Stützpunkt zurück.

Kritiken[Bearbeiten]

Hal Hinson schrieb in der Washington Post vom 25. Mai 1990, der Film würde mehr einem Videospiel als einem Film ähneln. Er spekulierte, der Film sollte womöglich das Image der US Army stärken, wie Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel das Image der US Navy verbesserte, diesen Versuch bezeichnete er als misslungen, den Film bezeichnete er als primitiv. Hinson lobte lediglich die Leinwandpräsenz von Nicolas Cage. Er bemerkte, der Film würde dazu beitragen, nach dem Ende des Kalten Kriegs die Feindbilder der Amerikaner zu ändern.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde in Tucson (Arizona), in Mammoth (Arizona) und in Fort Hood (Texas) gedreht.[1] Er spielte in den Kinos der USA ca. 14,76 Millionen US-Dollar ein.[2]

Trivia[Bearbeiten]

Der Filmtitel Airborne ist eigentlich irreführend, weil mit Airborne die amerikanischen Fallschirmjäger bezeichnet werden. Im Zentrum der Handlung steht jedoch eine Kampfhubschraubereinheit.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Drehorte für Fire Birds, abgerufen am 19. Januar 2008
  2. Box office / business für Fire Birds, abgerufen am 19. Januar 2008