Airbus Military

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Airbus Military
Logo der Airbus Military
Rechtsform Geschäftseinheit von Airbus S.A.S.
Gründung 15. April 2009
Auflösung 1. Januar 2014
Auflösungsgrund Zusammenlegung mit Cassidian und Astrium zu Airbus Defence and Space
Sitz Madrid, Spanien
Leitung Domingo Ureña-Raso
CEO (2009–2014)
Branche Luft- und Raumfahrttechnik
Website www.airbusmilitary.com

Airbus Military war eine Geschäftseinheit von EADS. Sie bestand seit dem 15. April 2009 und ging 2014 im Rahmen der Zusammenlegung mit Cassidian und Astrium in Airbus Defence and Space auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorgänger Airbus Military Company S.A.S. (AMC) wurde im Januar 1999 als Airbus A400M-Projektgesellschaft gegründet. Vor der Ausführung des Produktionsvertrages wurde das Unternehmen im Mai 2003 als Airbus Military S. L. (AMSL) neu strukturiert.

Im Jahr 1999 wurde die Construcciones Aeronáuticas S.A. (CASA) in den EADS-Konzern (European Aeronautic Defence and Space Company) eingegliedert. In Spanien wurde sie weiterhin als EADS-CASA bezeichnet. Der EADS-CASA Geschäftsbereich Military Transport Aircraft Division (MTAD) war weiterhin für die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb der leichten- und mittleren Transport- und Mehrzweckflugzeuge innerhalb des EADS-Konzerns verantwortlich.

Am 16. Dezember 2008 gab EADS bekannt, dass die Military Transport Aircraft Division (MTAD) und Airbus Military S.L. (AMSL) als neue Geschäftseinheit in der Airbus S.A.S. integriert werden.[1]

Zum Februar 2009 wurde Domingo Ureña-Raso zum Vorsitzenden und CEO von Airbus Military ernannt.[2] Nach Verzögerungen und Qualitätsproblemen beim Bau der A400M wurde er im Januar 2015 durch Fernando Alonso Fernández abgelöst.[3]

Zum 1. Januar 2014 wurden die EADS Sparten Airbus Military, Astrium und Cassidian zur neuen Airbus Defence and Space zusammengeführt.[4]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Madrid; Firmensitz
  • Getafe; Umrüstung zu A310 MRTT bzw. A330 MRTT Mehrzweck-, Transport- und Tankflugzeugen
  • San Pablo bei Sevilla; Endfertigung der A400M, C-212, CN-235 und C-295

Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Blamont, Marcel Michelson und Tim Hepher: EADS gliedert Militärflugzeug-Programm bei Airbus ein. Thomson Reuters, 16. Dezember 2008, abgerufen am 25. Februar 2014.
  2. dpa: EADS tauscht Führungsspitze bei Airbus Military aus. Domingo Ureña-Raso löst Carlos Suarez ab. www.airliners.de, 24. Februar 2009, abgerufen am 25. Februar 2014.
  3. Robert Wall: Airbus Replaces Military Aircraft Chief. In: The Wall Street Journal vom 29. Januar 2015
  4. airliners.de: EADS ändert mit dem Jahreswechsel Konzernnamen in Airbus Group. www.airliners.de, 2. Januar 2014, abgerufen am 25. Februar 2014.