Airinė Palšytė

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Airinė Palšytė Leichtathletik

Airine Palsyte by Augustas Didzgalvis.jpg
Airinė Palšytė 2013 in Moskau

Nation LitauenLitauen Litauen
Geburtstag 13. Juli 1992 (25 Jahre)
Geburtsort Vilnius, Litauen
Größe 186 cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Disziplin Hochsprung
Bestleistung 1.98 m (Freiluft) Sport records icon NR.svg
2.01 m (Halle) Sport records icon NR.svg
Trainer Tatjana Krasauskienė
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Sommer-Universiade 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Amsterdam 2016 1,96 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Belgrad 2017 2,01 m
Logo der FISU Universiade
0Silber0 Shenzhen 2011 1,96 m
0Gold0 Gwangju 2015 1,84 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Silber0 Tampere 2013 1,92 m
Logo der IAAF Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Moncton 2010 1,89 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Silber0 Tallinn 2011 1,91 m
letzte Änderung: 5. November 2017

Airinė Palšytė (* 13. Juli 1992 in Vilnius, Litauen) ist eine litauische Hochspringerin.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1998 besuchte Airinė Palšytė die Simonas-Stanevičius-Mittelschule Vilnius in Fabijoniškės. Zu einer Zeit besuchte sie gleichzeitig Chor, Klavier-, Ballett-Unterricht sowie Basketball-Training.[1] Mit Chor nahm sie an zwei Liederfesten teil. Nach dem Abitur vom 2006 bis 2010 am „Žemynos“-Gymnasium in Šeškinė absolvierte Palšytė das Bachelorstudium Business Information Management an der Kommunikationsfakultät und danach ein Masterstudium (Marketing and Integrated Communications) an der Wirtschaftsfakultät der Universität Vilnius.[2]

Ihr Vater ist Aurimas Palšis (* 1968), ein Profi-Basketballspieler.[3] Ihre Mutter ist Daiva Palšienė, Absolventin der Sportuniversität Litauens. Ihr Bruder ist Dominykas Palšis (* 1994) ist zwei Jahre jünger, ein Hobby-Basketballspieler, und arbeitet als Sales Manager im Unternehmen BTT Group.

Palšytė ist ledig.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren ersten internationalen Wettkampf bestritt Airinė Palšytė bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 im polnischen Bydgoszcz, bei denen sie mit 1,74 m in der Qualifikation ausschied. 2009 wurde Vierte bei den Jugendweltmeisterschaften in Brixen und nahm an den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha teil, wo sie Sechzehnte wurde.[4] Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2010 erreichte sie mit übersprungenen 1,90 m nicht das Finale und belegte Rang 18.[5] Hingegen gewann sie bei den Juniorenweltmeisterschaften im kanadischen Moncton die Silbermedaille mit übersprungenen 1,89 m. Ebenfalls 2010 wurde Palšytė litauische Meisterin im Hochsprung. Bei den Junioreneuropameisterschaften in Tallinn gewann sie mit übersprungenen 1,91 m die Silbermedaille. Bei den Halleneuropameisterschaften in Paris konnte sie sich ein weiteres Mal nicht für das Finale qualifizieren. Bei den Universiade in Shenzhen egalisierte sie aber den litauischen Rekord von 1,96 m und gewann damit die Silbermedaille hinter der US-Amerikanerin Brigetta Barrett.

2012 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul mit 1,92 m in der Qualifikation aus. Bei den Europameisterschaften in Helsinki belegte sie den neunten Rang. Zudem nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in London teil und belegte dort im Finale den elften Rang. 2013 gewann sie bei den U23-Europameisterschaften in Tampere die Silbermedaille hinter der Italienerin Alessia Trost. Bei den Weltmeisterschaften in Moskau belegte sie den 12. Rang im Finale. 2014 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften im polnischen Sopot in der Qualifikation aus und belegte bei den Europameisterschaften in Zürich den 13. Rang. 2015 verpasste sie bei den Halleneuropameisterschaften in Prag als Vierte nur knapp eine Medaille. Bei den Studentenweltspielen in Gwangju gewann sie aber diesmal mit 1,84 m die Goldmedaille. Bei den Weltmeisterschaften in Peking schied sie hingegen in der Qualifikation aus.

2016 nahm sie an den Hallenweltmeisterschaften in Portland teil und wurde dort Vierte. Im Juni gewann sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam mit übersprungenen 1,96 m gemeinsam mit Mirela Demirewa die Silbermedaille. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro belegte sie im Finale aber nur den 13. Platz. 2017 siegte die Litauerin mit neuem Landesrekord von 2,01 Metern vor der Olympiasiegerin Ruth Beitia bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2017.[6] Nachdem sie verletzungsbedingt den Großteil der Saison keine Wettkämpfe bestreiten konnte, erreichte sie bei den Weltmeisterschaften in London mit 1,92 m im Finale den siebten Platz. Zwei Wochen später gewann sie bei den Studentenweltspielen in Taipeh die Bronzemedaille mit übersprungenen 1,91 m. Ende 2017 wurde sie als Litauens Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Airinė Palšytė – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leben (Memento des Originals vom 7. März 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/1naujienos.lt
  2. Studium
  3. Aurimas Palšis
  4. Leichtathletik Hallenweltmeisterschaften 2010 - Hochsprung Frauen (englisch) IAAF. 2010. Archiviert vom Original am 15. März 2010. Abgerufen am 26. August 2010.
  5. Leichtathletik EM 2010 - Hochsprung Frauen. ARD-Sportschau. 2010. Abgerufen am 26. August 2010.
  6. Hochsprungergebnis der EM in Belgrad