Airlenbach

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Airlenbach
Stadt Oberzent
Koordinaten: 49° 35′ 20″ N, 8° 55′ 31″ O
Höhe: 363 (335–417) m ü. NHN
Fläche: 8,97 km² [LAGIS]
Einwohner: 323 (30. Jun. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Eingemeindet nach: Beerfelden
Postleitzahl: 64760
Vorwahl: 06068

Airlenbach ist ein Ortsteil der Stadt Oberzent im südhessischen Odenwaldkreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airlenbach liegt im Odenwald nordwestlich von Beerfelden. Durch den Ort führt die Landesstraße 3120.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1366. Schon seit 773 gehörte das Gebiet zum Kloster Lorsch. Es wird zwar als Waldhufendorf bezeichnet, jedoch ist das für diese Siedlungsform typische Streifenmuster der Flurstücke nicht mehr erkennbar. Im Jahre 1939 hatte Airlenbach 163 Einwohner und gehörte zum Landkreis Erbach.[2]

Am 1. Juli 1971 wurde Airlenbach in die Stadt Beerfelden eingegliedert,[3] die wiederum am 1. Januar 2018 mit weiteren Gemeinden die Stadt Oberzent bildete.

Der Ort gehört zum Kirchspiel Beerfelden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überrest der dicken Eiche

Naturdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ortseingang befindet sich der Überrest der etwa 800 Jahre alten Dicken Eiche.[4]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SV 1969 Airlenbach bietet die Sparten Tisch-Tennis und Turnen an. Neben den sportlichen Aktivitäten veranstaltet der SV Airlenbach auch regelmäßig Theateraufführungen und alle zwei Jahre die Kerwe in Airlenbach. Diese findet seit einigen Jahren auf dem Sportplatz statt, der durch Vereinsmittel um einen Beach-Volleyballplatz erweitert wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerstatistik Stadt Beerfelden, aufgerufen am 9. November 2016
  2. Geschichte von Airlenbach auf Webseite der Stadt Beerfelden, aufgerufen am 9. November 2016
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 358.
  4. Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]