Aitern

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aitern
Aitern
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aitern hervorgehoben
Koordinaten: 47° 48′ N, 7° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Lörrach
Gemeindeverwal­tungsverband: Schönau im Schwarzwald
Höhe: 630 m ü. NHN
Fläche: 9,21 km2
Einwohner: 530 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 79677
Vorwahl: 07673
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 3 36 004
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulweg 6
79677 Aitern
Website: www.aitern.de
Bürgermeisterin: Sigrid Böhler
Lage der Gemeinde Aitern im Landkreis Lörrach
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Über dieses Bild

Aitern (Alemannisch Aitere) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg (Deutschland).

Die Gemeinde ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Schönau im Schwarzwald.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aitern liegt in 580 bis 1.078 Meter Höhe im Tal des Aiternbachs, das sich vom Osthang des 1.414 m hohen Belchen in das Wiesental hinabzieht.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Aitern von Nordwesten

Zur Gemeinde Aitern gehören das Dorf Aitern, die Weiler Holzinshaus, (Ober- und Unter-)Multen und die Höfe Oberrollsbach und Unterrollsbach. Im Gemeindegebiet liegt die Wüstung Swendenhütten.[2]

In Multen endet der 100 Kilometer lange Fernskiwanderweg Schonach–Belchen, der längste Skiwanderweg im Schwarzwald. Es ist damit der Zielort des 100-Kilometer-Rucksacklaufs um den „Wäldercup“ auf dieser Strecke, mit Start in Schonach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Wieden, im Osten an Utzenfeld, im Süden an die Stadt Schönau im Schwarzwald und im Westen an Schönenberg.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AITERN UNTERMULTEN nieder.svg

Der Jahresniederschlag beträgt 1874 mm. Der Niederschlag liegt im oberen Drittel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Über 99 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der September; am meisten regnet es im November. Im niederschlagreichsten Monat fällt rund 1,4 mal mehr Regen, als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In über 87 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodenfunde erlauben den Schluss, dass das Gemeindegebiet schon vor mehr als 2000 Jahren von keltischen Bauern besiedelt war. Aitern wurde im Jahre 1352 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Kloster St. Blasien bis zu dessen Säkularisation im Jahr 1806, als Aitern badisch wurde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus Aitern

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in Aitern zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,3 % (2009: 74,2 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin als Vorsitzender. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Unabhängige Wähler Aitern 5 Sitze 69,9 % (2009: 6 Sitze)
Alternative Liste 3 Sitze 30,1 % (2009: 2 Sitze)

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aitern verfügt über eine Grundschule und einen Kindergarten. Hauptschüler besuchen die Schule im nahe gelegenen Schönau im Schwarzwald; dort existiert auch ein Gymnasium. Die nächstgelegene Realschule befindet sich in Zell im Wiesental.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aitern. In: Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau (Bearbeiter): Kreisbeschreibungen des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis Lörrach. Band I. A. Allgemeiner Teil. B. Gemeindebeschreibungen Aitern bis Inzlingen. C. Quellen und Literatur. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1993, ISBN 3-7995-1353-1., S. 521–537

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aitern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 876