Akademiegalerie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ausstellungsraum

Die AkademieGalerie ist eine Kunsthalle für zeitgenössische Kunst der Akademie der Bildenden Künste München im Münchner U-Bahnhof Universität.

Bauwerk und Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die AkademieGalerie befindet sich im nördlichen Zwischengeschoss des Münchner U-Bahnhofs Universität (Ausgang Akademiestraße) und gehört zum Kunstareal München. Der etwa 8 Meter tiefe und 20 Meter lange Ausstellungsraum ist durch eine Glaswand vom restlichen Sperrengeschoss abgetrennt und von dort auf voller Länge einsehbar.

Funktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die AkademieGalerie ist ein Ort kostenloser Begegnung mit moderner Kunst für die Bürger Münchens und hat sich durch die Qualität der Ausstellungen einen Platz in der Kunstszene der Stadt gesichert. Der Ausstellungsraum informiert außerdem über die Arbeit der Akademie und die Leistungen ihrer Studenten. Für die Studenten der Akademie ist der ungewöhnliche Präsentationsort ihrer Werke – mit Zufallsbesuchern aus allen Schichten der Bevölkerung anstelle des üblichen Ausstellungspublikums – eine besondere Herausforderung und als solche Teil des Lehrkonzeptes der Akademie geworden.

Zum Ende jedes Sommersemesters finden Jahresausstellungen von Studenten und Absolventen der Akademie der Bildenden Künste statt. Darüber hinaus gibt es sogenannte Debütantenausstellungen von bislang noch nicht in Erscheinung getretenen Künstlern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1986 begannen auf Anregung des damaligen Präsidenten der Akademie der Bildenden Künste München Rudolf Seitz Gespräche mit dem Bezirksausschuss Maxvorstadt, dem Kulturreferat der Stadt München und den Münchner Stadtwerken als Hausherr des U-Bahnhofs über die Errichtung der Galerie. 1989 wurde der Ausstellungsraum eingerichtet; die erste Ausstellung galt Werken von Eduardo Paolozzi. Später war die Galerie den Studenten und Absolventen der Kunstakademie München vorbehalten. Nachdem zunächst Kommissionen aus Dozenten und Studenten der Münchner Kunstakademie über das Ausstellungsprogramm entschieden hatten, tun das seit 1993 Professoren der Akademie als wechselnde Kuratoren. Zwischen 1995 und 1998 war die Studentenvertretung der Kunstakademie zuständig für die Auswahl der Kunstwerke, seither arbeiten Professoren und Studentenvertretung wieder gemeinsam in der Ausstellungsleitung.

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer durch geringe Beiträge der Akademie der Bildenden Künste München wurde die AkademieGalerie seit Beginn von der Dresdner Bank gefördert, seit 1996 auch durch die BMW AG, darüber hinaus durch das Kulturreferat der Stadt München.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franka Kaßner, Florian Matzner, und Jutta Tezmen-Siegel (Hrsg.): Restrisiko – AkademieGalerie 1999–2004. Akademie der Bildenden Künste München, München 2005, ISBN 3-932934-14-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 48° 9′ 4″ N, 11° 34′ 53,6″ O