Akoasma

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Klassifikation nach ICD-10
R44- Sonstige Symptome, die die Sinneswahrnehmungen und das Wahrnehmungsvermögen betreffen
R44.0 Akustische Halluzinationen
ICD-10 online (WHO-Version 2016)

Als Akoasma (Mehrzahl: Akoasmen; von griech. ἀκοή „Gehör“) bezeichnet man non-verbale, akustische Halluzinationen bei psychischen Störungen. Es werden amorphe (ungestaltete), elementare Geräusche (Rauschen, Summen, Pfeifen, Klopfen, Sausen, Zischen, Wiehern, Wispern, nicht aber als eingebende Stimme) oder auch Lärm (Knallen, Klirren, Schießen, Trommeln, Bellen, Heulen) wahrgenommen. Seltener sind konkretere Gehörtäuschungen wie Wasserrauschen, Glockengeläut oder Orgeltöne.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akoasmen können im Rahmen psychischer Erkrankungen (u. a. Schizophrenie) erlebt werden, treten aber auch während der epileptischen Aura auf. Nach der Einteilung von Kurt Schneider zählen Akoasmen zu den Symptomen 2. Ranges der Schizophrenie.

Divide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akustische Halluzinationen sind von Ohrgeräuschen abzugrenzen, bei denen eine Störung der Hörfunktion zu Grunde liegt (Differentialdiagnose: Tinnitus)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch (2007): 261. Auflage, Verlag Walter de Gruyter, Berlin
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