al-Shabab (Saudi-Arabien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
al-Shabab
Logo
Basisdaten
Name al-Shabab Club
Sitz Riad
Gründung 1947
Website shababclub.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Rumänien Marius Șumudică
Spielstätte König-Fahd-Stadion
Plätze 67.000
Liga Saudi Professional League
2020/21 2. Platz
Heim
Auswärts

Der al-Shabab Club (arabisch نادي الشباب Nādī asch-Schabab, DMG Nādī š-Šabāb) ist ein Fußballverein aus Riad in Saudi-Arabien. Der Verein spielt in der höchsten Liga des Landes, der Saudi Professional League. Die Heimspiele werden im König-Fahd-Stadion ausgetragen.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde der Verein 1947 unter dem Namen Nadi Schabab ar-Riyad („Klub der Jugendlichen Riyads“). Der Gründer und erste Präsident des neuen Vereins, Abdulrahman Bin Saeed, schied 1957 nach internen Streitigkeiten aus dem Verein aus. Er gründete daraufhin den heute als al-Hilal bekannten Verein. 1967 fusionierten zwei kleinere Vereine, al Najmah und al Marekh, mit Shabab. Seitdem nennt sich der Verein al-Shabab Club (arabisch نادي الشباب). In den Anfangszeiten des Vereins waren die Mannschaftsfarben zunächst weiß-grün, nach der Fusion orange-blau, ehe schließlich 1977 die heutigen Farben weiß-grau-schwarz feststanden. 1993 gelang es dem Verein, zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft zu gewinnen. Dies gelang vor al-Shabab noch keinem anderen Klub. Im Wettbewerb der Asian Club Championship, der heutigen AFC Champions League, erreichte der Verein das Finale, verlor dort aber gegen Pas Teheran mit 1:0. 2001 konnte dann aber doch der erste internationale Titel errungen werden. Im Finale des Pokals der Pokalsieger Asiens konnte gegen Dalian Shide mit 4:2 gewonnen werden. Die bislang letzte von insgesamt fünf Meisterschaften wurde 2006 gewonnen. Nach Ende der gerade abgelaufenen Saison 2008/09 belegte der Klub den 4. Platz und qualifizierte sich ebenso wie im Vorjahr für die asiatische Champions League.

Vereinserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Saudi Professional League
Meister 1991, 1992, 1993, 2004, 2006, 2012[1]
Vizemeister 1998, 2005
  • Crown Prince Cup
Gewinner 1993, 1996, 1999
Finalist 1992, 1994, 2000, 2009

Kontinental[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pokal der Pokalsieger Asiens
Gewinner 2001
  • Asian Club Championship
Finalist 1993

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
Brasilien Valdir Pereira ?
Brasilien Luiz Felipe Scolari 1984–1985
Brasilien Lori Sandri 1989
Brasilien Lori Sandri 1992
Brasilien Geninho 1993
Brasilien Ivo Wortmann 1994
FrankreichFrankreich France Jean Fernandez 1996–1997
Brasilien Oscar 1998
Brasilien Arthur Bernardes 2001–2002
Brasilien Zé Mario 2003–2005
Argentinien Daniel Romeo 2005–2006
Tunesien Ahmed Alajlani 2006
Portugal Humberto Coelho 2005–2006
Portugal José Morais 2007
Argentinien Enzo Trossero 2007–2008
Argentinien Nery Pumpido 2008
Argentinien Enzo Trossero 2008–2009
Portugal Jaime Pacheco Juli 2009 – April 2010[2]
Brasilien Edgar Ferreira 2010
Uruguay Jorge Fossati Juli 2010
Belgien Michel Preud’homme 2011–2013
Deutschland Reinhard Stumpf 2014–2015
Uruguay Álvaro Gutiérrez Ende Juni 2015[3] –Januar 2016
Tunesien Fathi Al-Jabal Januar 2016–Juni 2016
Saudi-Arabien Sami al-Dschabir Juni 2016–September 2017
Uruguay José Daniel Carreño September 2017–März 2018
Saudi-Arabien Khalid Al-Koroni (interim) März 2018–Mai 2018
Rumänien Marius Șumudică Juni 2018 –

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. rsssf.com: Übersicht über die Meister
  2. Pacheco leaves Al-Shabab post (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive)
  3. Hasta la victoria (spanisch) auf futbol.com.uy vom 28. Juni 2015, abgerufen am 28. Juni 2015