Alain Frei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Alain Frei als Mitglied von RebellComedy, 2016

Alain Frei (* 1983) ist ein Schweizer Comedian, Kabarettist und Schauspieler. Er trat unter anderem im Quatsch Comedy Club und in NightWash auf und ist festes Ensemble-Mitglied von RebellComedy.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frei wurde nach dem französischen Filmschauspieler Alain Delon benannt.[1] Er wuchs im Schweizer Kanton Solothurn auf. 2004 kam er nach Deutschland. Er absolvierte an der Freien Schauspielschule in Hamburg von 2006 bis 2009 eine Schauspielausbildung und entdeckte anschließend sein komödiantisches Talent. Nach der Ausbildung spielte er ein Jahr lang Tourneetheater. Im Jahr 2010 sammelte er seine erste Erfahrungen auf Stand-up-Bühnen. Seinen ersten Auftritt hatte er im Quatsch Comedy Club.[2] Größere Bekanntheit erlangte Frei 2011 beim RTL Comedy Grand Prix. Im gleichen Jahr schloss Frei sich der Comedygruppe RebellComedy an. In dieser multikulturellen Truppe, bestehend aus verschiedenen Comedians unterschiedlicher Nationalitäten, gilt er als eine Art „Quotendeutscher“.[3] Seitdem hatte er sowohl mit seinem Ensemble als auch Soloauftritte unter anderem bei NightWash (Eins Plus), im Quatsch Comedy Club (Pro7), bei Nuhr ab 18 (ARD), den StandUpMigranten (EinsPlus), beim RTL Comedy Grand Prix, dem Stuttgarter Besen (SWR) oder nuhr im Ersten (ARD). Das Debüt seines ersten Soloprogramms Neutral war Gestern gab er im Jahr 2013. Zwei Jahre später folgte das zweite Programm Alle Menschen sind anders…gleich!.

Im Verlauf seiner bisherigen Karriere gewann Frei zahlreiche Kleinkunst- und Comedypreise (siehe Abschnitt Preise (Auswahl)).

Er steht bei MB Events & Promotion unter Vertrag und lebt seit einigen Jahren in Köln.[4]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinen Stand-ups spielt er mit dem Klischee des Deutschschweizers und gilt als der „komische Schweizer, der aus einem fernen exotischen Land kommt“.[3] Lieblingsthemen sind neben den Eigenheiten der Schweizer, Soziale Netzwerke sowie Alltagsrassismus. Als Einflüsse bezeichnet er unter anderem US-amerikanische Stand-up-Comedy, insbesondere David Chappelle und Louis CK.[2] Der Bayerische Rundfunk bezeichnet Frei als Vertreter der „neuen Generation der Kleinkunst“. Sein Auftreten sei „[f]rech, modern, intelligent, schwarzhumorig, mit einem Blick fürs Absurde und unglaublicher Spielfreude“.[5]

TV-Auftritte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Platz NDR Comedy Contest 2015
  • 1. Platz Dortmunder PoKCal 2014[6]
  • 1. Platz Euskirchener Kleinkunstpreis 2014
  • 1. Platz Stuttgarter Comedy Clash 2014
  • 1. Platz Monheimer Schnattergans 2014
  • 1. Platz Düsseldorfer MASTER Comedy Slam 2012
  • 1. Platz Düsseldorfer Comedy Slam 2011
  • 1. Platz Comedy Slam Trier (5×)
  • 1. Platz Comedy Slam Birkenfeld 2013
  • 1. Platz ZAKK Frischfleisch Comedy 2012
  • 2. Platz Lachmöwe, Heiligenhafen 2014
  • 2. Platz COMY Gummersbach 2013
  • Humorszone Dresden (bester Newcomer) 2016
  • Bremer Comedypreis (bester Newcomer) 2010

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013 Bühnenprogramm Neutral war Gestern
  • 2015 Bühnenprogramm Alle Menschen sind anders…gleich!
  • 2017 Bühnenprogramm Mach Dich Frei

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alain Frei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nuhr im Ersten: Sendung vom 10. März 2016
  2. a b Wolfgang Weitzdörfer: Alain Frei: "Kunst und Kabarett sollten alles dürfen". RP Online, 14. Februar 2015, abgerufen am 1. Mai 2016.
  3. a b Alain Frei: Ein Schweizer ist nicht neutral. BR.de, archiviert vom Original am 26. April 2016; abgerufen am 1. Mai 2016.
  4. Alain Frei. MB-events-romotion.de, abgerufen am 1. Mai 2016.
  5. Vereinsheim Schwabing. Bayerischer Rundfunk, abgerufen am 23. April 2016.
  6. Alain Frei gewinnt den PoKCal auf wichern.net