Alain de Benoist

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Alain de Benoist (Pseudonyme u. a.: Fabrice Laroche oder James Barney, Robert de Herte, * 11. Dezember 1943 in Saint-Symphorien, Indre-et-Loire, heute Tours) ist ein französischer Publizist und Philosoph [1] und gilt als maßgeblicher Vordenker der „Neuen Rechten[2].

Biografie[Bearbeiten]

Alain de Benoist wuchs in Paris auf und besuchte dort die Schule Lycée Montaigne und die Eliteschule Lycée Louis-le-Grand. Er studierte Verfassungsrecht, Philosophie, Soziologie, Moral, Geschichte und Religion an der Sorbonne.

Politischer Werdegang[Bearbeiten]

Benoists politische Karriere begann Ende der 50er Jahre in der „Jeune Nation“, einer rechtsterroristischen Organisation, die 1958 nach einem Bombenanschlag auf die französische Nationalversammlung verboten wurde. Zusammen mit Dominique Venner und anderen ehemaligen Jeune-Nation-Mitgliedern gründete Benoist 1960 die militante neofaschistische Studentenorganisation „Fédération des Étudiants Nationalistes“ (FEN).[3] Von 1962 bis 1966 war Benoist Redaktionssekretär der FEN-Zeitschrift „Cahiers Universitaires“. Während des Algerienkrieges war die FEN bestrebt, neofaschistische Positionen zu modernisieren. Benoist publizierte zudem in der 1963 von seinem Freund Venner gegründeten Zeitschrift „Europe Action“.

Zusammen mit Dominique Venner war Benoist 1968 Mitbegründer der „Groupement de Recherche et des Etudes pour la Civilisation Européenne“ (GRECE), einem laut dem französischen Historiker Pierre Milza neofaschistischen Think Tank [4] in dem Benoist eine ideologische Vorreiterrolle einnahm. Über diese Gruppen hinaus versuchte Benoist seit den 1970er Jahren in ganz Europa für die Ansätze der Nouvelle Droite und der damit verbundenen Modernisierung der neofaschistischen Ideologie zu werben und unterhielt zu vielen Vereinen und Parteien Kontakt.

Einer der Hauptschwerpunkte von GRECE war die Herausgabe der Zeitschriften „Nouvelle École“ und „Éléments“. „Nouvelle École“ wurde 1968 von Benoist gegründet. Ab 1973 war er Herausgeber der Zeitschrift „Éléments“ und gehörte später auch zur Redaktion des deutschen Schwesternblattes Elemente. Beide Publikationen bemühen sich um eine Renaissance rechtsgerichteten Denkens und stehen vor allem im Dienste der sogenannten Metapolitik, also der „intellektuellen, philosophischen und theoretischen Reflexion“ (Benoist) im Gegensatz zur direkten politischen Betätigung.

Während die „Nouvelle École“ einen eher wissenschaftlich-enzyklopädischen Anspruch hat, der möglichst viele Bereiche abdecken soll, dominiert in den literarischeren „Élements“ die politische Polemik. Zum „Comité de patronage“ der „Nouvelle École“ zählten in den 70er Jahren unter anderem Armin Mohler, Konrad Lorenz, Arthur Koestler und Jean Cau. 1988 gründete Benoist eine weitere Zeitschrift, „Krisis“, die sich verstärkt auf Debatten zwischen Autoren verschiedener politischer Lager konzentriert.

Der deutsche Publizist Armin Mohler hatte die französische Entwicklung von GRECE und Benoist beobachtet, in den 1970er Jahren Kontakte geknüpft und unterstützte ihn seit den 1980er Jahren durch Vermittlung von Verbindungen zu Organisationen, Zeitungen und Verlagen.[5] In Kassel wurde 1980 das rechtsextreme Thule-Seminar gegründet, der deutsche Ableger von GRECE. Dieses trennte sich allerdings schon 1983 von Benoist. Des Weiteren wurde er Beiratsmitglied der von der rechtsextremen Organisation „Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung“ (GfbAEV) herausgegebenen deutschen Zeitschrift „Neue Anthropologie“ (Schriftleiter: Jürgen Rieger).[6]

In Deutschland ist er besonders als Autor in vielen Zeitungen aus dem rechten Spektrum wie Junge Freiheit und Europa Vorn, beziehungsweise rechtsextremen Spektrum wie Nation und Europa hervorgetreten sowie in dem in Deutschland produzierten englischsprachigen Blatt „The Scorpion“. Auch wenn er nur selten Bezug auf den Holocaust nimmt, gab er doch 1994 Interviews für das Journal of Historical Review, das von Holocaust-Leugnern betrieben wird, ohne sich explizit der Leugnung anzuschließen. Der Verfassungsschutz bezeichnet ihn als einen jener Rechtsextremisten, denen die Junge Freiheit eine Plattform biete.[7]

In den letzten Jahren hat Benoist auch mehrere Artikel und Interviews in der als Theorieorgan der US-amerikanischen Neuen Linken gegründeten Zeitschrift TELOS veröffentlicht.[8]

In Deutschland wurden Benoists Bücher vor allem im rechtsextremen Grabert-Verlag herausgegeben. Seit den 1990er Jahren wurde der Verlag der Wochenzeitung Junge Freiheit, für die er auch gelegentlich schreibt (siehe Weblinks), zu seinem Hausverlag.

Benoists Positionen wurden und werden nur in einem kleinen Teil des deutschen rechten Spektrums diskutiert. Seit der Wiedervereinigung 1989 und nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA versucht er jedoch verstärkt politischen Einfluss zu nehmen.

Spiritus Rector der Neuen Rechten[Bearbeiten]

„Die alte Rechte ist tot – Sie hat es wohl verdient“ ist eine typische Aussage von Benoist. So sind die von ihm initiierten Denkrichtungen unter dem Terminus „Nouvelle Droite“ („Neue Rechte“) bekannt geworden. Benoists Denken ist im Laufe der Jahre einigen Wandlungen unterlegen. Bestimmte Themenfelder durchziehen sein Werk jedoch wie ein roter Faden.

Benoists zentrales Leitmotiv ist der Antiegalitarismus, der für ihn die Grundlage des Pluralismus ist, und den er etwa folgendermaßen definiert:

„Ich nenne hier - aus reiner Konvention - die Haltung rechts, die darin besteht, die Vielgestaltigkeit der Welt und folglich die relativen Ungleichheiten, die ihr notwendiges Ergebnis sind, als ein Gut und die fortschreitende Vereinheitlichung der Welt, die durch den Diskurs der egalitären Ideologie der seit zweitausend Jahren gepredigt und verwirklicht wird, als ein Übel anzusehen.“[9]

Diese Position bedeutet jedoch nicht, dass jede Ungleichheit per se legitim sei:

„Im Gegenteil, es gibt zahlreiche Ungleichheiten, die ganz und gar ungerecht sind.(...) Ich billige keinerlei Kastenprivileg. Ich mache die Chancengleichheit zu einer Forderung jeder Sozialpolitik. Ohnehin heißt eine antiegalitäre Lebensauffassung zu vertreten nicht, die oft verabscheuungswürdigen Ungleichheiten verstärken zu wollen (...).“ [10]

„Ich habe bei unzähligen Anlässen klargestellt, daß 'Differenz' keineswegs ein Synonym für 'Ungleichheit' ist (...), und ich hüte mich davor, Gleichheit (insbesondere die Gleichheit der Bürger) mit Egalitarismus zu verwechseln.“[11]

Der Gegensatz zu dieser Position ist für Benoist der Totalitarismus, der kein Anders-Sein neben sich duldet. Diesen sieht Benoist im Kommunismus, Nationalsozialismus (vergl. sein Buch „Totalitarismus“) aber auch, in subtilerer Form, im Liberalismus am Werk. Die extreme Folge des Letzteren sei die Globalisierung, die darauf abziele, die Völker und Kulturen der Welt zugunsten der „Entfesselung der Logik des Kapitals“ zu zerstören, um eine rein an kapitalistischen und konsumistischen Werten aufgebaute Zivilisation zu errichten. Der Kardinalbetreiber dieser Tendenz sind in Benoists Augen die USA.

„Nicht nur verabscheue ich Diktaturen, Despotismus und jegliche 'autoritäre' Regierungsform, ich habe in mehreren Büchern die zeitgenössischen Totalitarismen verurteilt und die demokratischen Grundsätze gegen die Angriffe verteidigt, denen sie ausgesetzt sind. (...) Statt einer 'Hegemonie' das Wort zu reden, die andere Meinungen zum Schweigen verurteilen würde, haben wir unermüdlich den Pluralismus, die Vielfalt, das Recht auf Differenz, die Basisdemokratie, das Prinzip der Subsidiarität etc. verteidigt, kurz gesagt, alles, was den Bürgern ermöglicht, sich aktiver am öffentlichen Leben zu beteiligen und auf allen Ebenen soviel wie irgend möglich demokratisch selber über die Dinge zu entscheiden, die sie betreffen.“[12]

Ähnlich der Querfrontstrategie der konservativen Revolution der 1920er Jahre greift Benoists 'Metapolitik' in eklektizistischer Weise auf linke wie auch auf rechte Theorien und Denker zurück:

„Ich sehe rechts wie links Ideen, die dem entsprechen, was ich denke...Die Wörter sind schließlich nicht die Dinge selbst.“[13]

In Deutschland am bekanntesten in dieser Hinsicht wurde Benoists Auseinandersetzung mit dem Marxisten Antonio Gramsci. Eine von Gramscis zentralen Thesen war die Betonung der Rolle der Intellektuellen im Prozess der gesellschaftlichen Bewusstseinstransformation, die die Voraussetzung für die Änderung der politischen Verhältnisse sei. Daran anschließend forderte Benoist eine „Kulturrevolution von rechts“. Es ging ihm jedoch nach eigener Aussage niemals, wie oft unterstellt wurde, um eine unbedingte „kulturelle Hegemonie“ (ein Begriff von Gramsci).

„Ich habe niemals irgendeine 'Hegemonie' angestrebt, sondern immer auf der Bedeutung der Unterschiede in allen Bereichen bestanden, also auf der wesentlichen pluralistischen Dimension in jeder freien Gesellschaft.“ (Interview mit Zinnober 4/2004)

Benoist steht dem Prinzip des Regionalismus (der nicht mit Separatismus zu verwechseln sei) nahe und sieht den ethnisch homogenen Nationalstaat historisch für erledigt an:

Deshalb spreche ich mich für einen gemäßigten Multikulturalismus aus, der vom Kommunitarismus inspiriert ist und der zugleich sowohl Assimilation wie Apartheid zurückweist.“ (Interview mit der „Jungen Freiheit“ vom 17. Juli 1998)

Der Losung „Vive la différence“„Es lebe der Unterschied“ – folgend, spricht sich Benoist sowohl gegen die Assimilation von Einwanderern (d.h. ihre Absorbierung durch die sie aufnehmende Kultur) als auch gegen das „Melting Pot“-Modell nach amerikanischem Vorbild aus. Die Individuen haben für ihn die „Pflicht“, verschieden zu sein, wobei es vor allem die Kollektive ethnischer, religiöser oder kultureller Prägung seien, die die Identität des Einzelnen gewährleisten. Darum lehnt er die liberale Betonung des Individualismus („(der) fundamentale Wert wird auf das Individuum gelegt“) als anthropologische Illusion ab, und sieht in ihm eine die Gemeinschaften zerstörende Ideologie.

„Im einen Fall ist die Menschheit die Summe aller Individuen, in jedem besonderen menschlichen Wesen gleichermaßen repräsentiert: man ist zunächst 'Mensch' und erst in zweiter Linie, wie zufällig, Angehöriger einer bestimmten Kultur oder eines bestimmten Volkes. Im anderen Fall ist die Menschheit nur die Gesamtheit der Kulturen und Volksgemeinschaften: das Individuum ist lediglich bestimmt durch seine organische Zugehörigkeit zu ihr. (...) Der Einzelmensch besteht nach unserer Auffassung nur in Verbindung mit den Gemeinschaften, in die er eingeschlossen ist (und bezüglich deren er sich als Einzelwesen abhebt). Jede individuelle Tätigkeit stellt einen Akt der Teilnahme am Leben eines Volkes dar. Dem Interesse des Einzelnen kommt, „an sich“ keine Wertschätzung zu.“ [14]

Benoist lehnt die Vorstellung der Existenz höherer oder niedrigerer Rassen und Völker ab, betont aber ihre Verschiedenheit. Er bezeichnet diese Position als „differentialistischen Antirassismus“, den er im Gegensatz zum „universalistischen“ Antirassismus stellt, in dem er lediglich die Kehrseite des Rassismus sieht. Während die „universalistische“ Version jegliche Differenz leugnet und von abstrakten Individuen ausgeht, betont die „differentialistische“ Version die konkrete Verbindung der Individuen mit ihren „kollektiven Identitäten“, „stellt sich aber gegen deren hierarchische Einordnung.

Benoist vertritt einen Neopaganismus, der eine polytheistische, indogermanische Ur-Religion postuliert. Dagegen habe das von ihm so bezeichnete „Judäo-Christentum“ die europäische Religion und Kultur angegriffen. Dies sei vor allem dem Monotheismus zu verdanken, in dem Benoist die Wurzel des Totalitarismus sieht, und der einer „vielgestaltigen“, also „polytheistischen“ Welt feindlich gegenüber stehe. Insbesondere der Liberalismus und die westlichen Demokratien seien eingeschränkt durch das „Judäo-Christentums“. Benoist gilt als einer der Hauptvertreter der Rechten Esoterik nach 1945.[15]

Dem „Aufstand der Kulturen“ entspricht ein relativer „Pazifismus“ z.B. mit der Aktion „Non à la guerre“ von 1999 und nach eine Ablehnung der US-amerikanischen Militärpolitik. Den Angriff auf den Irak 2003 nannte er eine „kriminelle Aggression“. Er gab folgende wütende Erklärung ab:

Ab diesem Donnerstag, 20. März 2003, 2.32 morgens, ist jeder Akt von Vergeltungsmaßnahmen, gerichtet gegen amerikanische Interessen und auch amerikanische Personen, militärisch, politisch, diplomatisch und administrativ, an welchem Ort, wie weit und breit, mit welchen Mitteln, unter welchen Umständen auch immer, von nun an zugleich legitim und notwendig.

Er relativierte diese Aussage am 21. März. mit den Worten:

Es kam selbstverständlich für mich nicht in Frage den Anschein zu erwecken, terroristische Aktionen zu befürworten, die grundsätzlich immer zu verurteilen sind, besonders jene, die die zivile Bevölkerung treffen.

Gegen die US-amerikanische Hegemonie, den Motor der Globalisierung, ruft Benoist zu einem „Aufstand der Kulturen“ auf. Als die herrschende Ideologie der Globalisierung bezeichnet er die von ihm so genannte „Religion der Menschenrechte“.

In Verbindung mit der Expansion der Märkte dient die Rhetorik der Menschenrechte als ideologische Verkleidung der Globalisierung. Vor allem anderen ist sie ein Instrument der Herrschaft und muß als solches begriffen werden.[16]

Benoist bestreitet vor allem die Hauptlegitimation der „Menschenrechte“, ihre Universalität:

Wenn der Begriff der Menschenrechte ein rein westlicher ist, kann kein Zweifel bestehen, daß seine globale Verallgemeinerung eine Einmischung von außen darstellt, eine andere Art der Bekehrung und Beherrschung, eine Fortsetzung also des kolonialen Syndroms.[17]

Kritik & Zeugnisse[Bearbeiten]

Alain de Benoist ist einer der am heftigsten umstrittenen zeitgenössischen Philosophen. Seine Gegner werfen ihm neofaschistische Tendenzen und mangelnde Berührungsscheu vor rechtsextremen Kreisen vor. Benoists Unterscheidung zwischen „differentialistischem“ und „universalistischem“ Antirassismus wird abgelehnt. Seine Schriften durchziehe ein latenter Rassismus, auch wenn er selten den Begriff 'Rasse' verwendet (vgl. Rassismus ohne Rassen), sondern in der Regel von 'Völkern' und '(Volks-)Gemeinschaften' spricht. Er vertrete letztlich ein Prinzip der Rassentrennung. Exemplarisch für diese Kritik sind Richard Herzinger und Hannes Stein, die mit dem Buch „Endzeit-Propheten, oder: Die Offensive der Antiwestler“ (1995) scharfe Kritik an Benoist üben:

  • [...] Benoist [hofft], seine Ideologie der Rassentrennung vom Faschismusverdacht befreien zu können. [...] Hat der Rechte aber wirklich die Seiten gewechselt, ist er zum Laissez-Faire-Kosmopoliten mutiert, dessen Herz für das fröhliche multirassische Miteinander im Stile der United-Colors-of-Benetton-Internationale schlägt? Weit gefehlt. Benoist formuliert in modifizierter Sprache nichts anderes als die wohlvertraute Volkstumsideologie, die seit der politischen Romantik das Kernstück des konservativen deutschen Antiliberalismus gewesen ist. [...] Benoist versteht es jedoch, sein Programm der ethnischen Aufteilung als ‚konsequenten Antirassismus‘ auszugeben. [...] Jede Kultur behält ihre Eigenart und Würde nur so lange, wie sie sich nicht mit fremden Kulturen vermischt. [...] Der Fremde bleibt nur 'anders' und somit er selbst, wenn er zu Hause bleibt.“ (Richard Herzinger / Hannes Stein: „Endzeitpropheten“, Hamburg 1995, S.102-104)

In einer Rezension zu Benoists jüngstem Buch „Abschied vom Wachstum. Für eine Kultur des Maßhaltens“ schreibt Mathias Brodkorb, Benoist vertrete in jüngerer Zeit „Positionen, die kaum noch als ‚rechts‘ bezeichnet werden können“; vielmehr entwickelte er eine Weltanschauung des „esoterischen Öko-Sozialismus“.[18]

Bücher (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Demokratie: Das Problem, Hohenrain-Verlag, Tübingen 1982, ISBN 3-89180-011-8
  • Die entscheidenden Jahre. Zur Erkennung des Hauptfeindes, Grabert-Verlag, Tübingen 1982, ISBN 3-87847-060-6
  • Heide sein zu einem neuen Anfang. Die europäische Glaubensalternative., Grabert-Verlag, Tübingen 1982, ISBN 3-87847-056-8
  • Aus rechter Sicht. Eine kritische Anthologie zeitgenössischer Ideen., Zwei Bände, Grabert-Verlag, Tübingen 1983/84
  • Kulturrevolution von rechts, Sinus-Verlag, Krefeld 1985
  • Totalitarismus, Verlag Junge Freiheit, Berlin 2001, ISBN 3-929886-08-1
  • Die Wurzeln des Hasses, Verlag Junge Freiheit, Berlin 2002, ISBN 3-929886-11-1
  • Aufstand der Kulturen, Verlag Junge Freiheit, Berlin 2003, ISBN 3-929886-04-9
  • Die Welt nach dem 11. September, Hohenrain-Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3-89180-065-7
  • Schöne vernetzte Welt - Eine Antwort auf die Globalisierung, Hohenrain-Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3-89180-062-2
  • Die Schlacht um den Irak. Die wahren Motive der USA bei Ihrem Kampf um Vorherrschaft, Verlag Junge Freiheit, Berlin 2003, ISBN 3-929886-14-6
  • Carl Schmitt, Bibliografie seiner Schriften und Korrespondenzen, Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003839-X
  • Kritik der Menschenrechte, Verlag Junge Freiheit, Berlin 2004, ISBN 3-929886-19-7
  • Carl Schmitt und der Krieg, Edition JF, Berlin 2007, ISBN 978-3-929886-28-3
  • Abschied vom Wachstum. Für eine Kultur des Maßhaltens. Edition JF, Berlin 2009, ISBN 3929886332
  • Am Rande des Abgrunds. Eine Kritik der Herrschaft des Geldes, Edition JF, Berlin 2012

Aufsätze (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Schmitt in France, in: Telos, 2003, n. 126, p. 133-153.
  • On the French Right - New and Old. An Interview with Alain de Benoist, in: Telos, 2003, n. 126, p. 113-133.
  • Zur Verharmlosung des Kommunismus, in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 2002, j. 50, n. 1, p. 24-28.
  • The 20th Century ended September 11, in: Telos, 2001, n. 121, p. 113-134.
  • The first Federalist. Johannes Althusius, in: Telos, 2000, n. 118, p. 25-59.
  • What is Sovereignty?, in: Telos, 1999, n. 116, p. 99-119.
  • Über die Mauer hinweg. Der Mauerabbau kündigt die Heilung Europas an, in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1990, j. 38, n. 1, p. 6.
  • Welcher Weg führt aus Jalta? Zu Möglichkeiten der Überwindung der Spaltung Europas, in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 1987, j. 35, n. 1, p. 1-8.

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Böhm: Alain de Benoist und die Nouvelle Droite. LIT-Verlag 2008, ISBN 978-3-8258-1711-4
  • - ders.: Alain de Benoist, die Nouvelle Droite und das Problem des Extremismus. Eine Replik auf Hartwig Schmidts "Der Nichtnazi". In: Berliner Debatte Initial 06/2006.
  • Jean Cremet, Felix Krebs, Andreas Speit: Jenseits des Nationalismus. Ideologische Grenzgänger der „Neuen Rechten“, Münster, ISBN 3-928300-94-6
  • Paul Gottfried: Alain de Benoist's Anti-Americanism. In: Telos, Special Double Issue: The French New Right. New York 1995.
  • Roger Griffin: Plus ça change! The fascist pedigree of the Nouvelle Droite. In: Edward Arnold (Hrsg.): The Development of the Radical Right in France 1890-1995. London: Routledge 2000)
  • Roger Griffin: Between metapolitics and apoliteia: the New Right's strategy for conserving the fascist vision in the ‘interregnum‘. in: Modern & Contemporary France Nr. 8/1, 2000, S. 35-53 (Über die Bedeutung von Armin Mohler und Julius Evola für Benoist)
  • Anton Maegerle: Autoren des Grabert-Verlags und des Hohenrain-Verlags. Ihre Funktion und ihre Bedeutung in der rechten Szene. In: Martin Finkenberger/Horst Junginger (Hrsg.): Im Dienste der Lügen. Herbert Grabert (1901-1978) und seine Verlage. Aschaffenburg: Alibri-Verl., 2004. S. 155-174, hierzu S. 155-157, ISBN 3-932710-76-2.
  • Thomas Pfeiffer: Die Kultur als Machtfrage. Die Neue Rechte in Deutschland. Studie des NRW-Verfassungsschutzes, 2003 als pdf
  • Hartwig Schmidt: Der Nichtnazi. Alain de Benoist und das Manifest der Nouvelle Droite. In: Berliner Debatte Initial 16/2005.
  • Alfred Schobert (2004): Alain de Benoists Vorstellungen von europäischer Identität. In: Alfred Schobert, Siegfried Jäger (Hrsg.): Mythos Identität. Fiktion mit Folgen, ISBN 3-89771-735-2
  • Thomas Sheehan: Myth and Violence: The Fascism of Julius Evola and Alain de Benoist. in: Social Research Nr. 48, 1981, S. 45-73
  • Dieter Stein: Deutschland und seine diversen „Neuen Rechten“. Der Einfluß Alain de Benoists östlich des Rheins (L'Allemagne et ses diverses „Nouvelle Droites“, (L'influence d' Alain de Benoist à l'est du Rhin), in: Liber Amicorum Alain de Benoist, Festschrift für Alain de Benoist zum 60. Geburtstag (franz. 2004), deutsch in: Dieter Stein, Phantom „Neue Rechte“. Die Geschichte eines politischen Begriffs und sein Mißbrauch durch den Verfassungsschutz. (2005), ISBN 3-929886-22-7
  • Ines Weber: Die politische Theorie von Alain de Benoist, Marburg 2011, ISBN 3-8288-2639-3
  • Thomas Irmer: "Alain de Benoist." In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd 2/1, Personen; Berlin: De Gruyter/Sauer 2009, S. 67-68.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Revue philosophique de la France et de l'étranger, Band 170, Presses universitaires de France, 1980, Seite 56
  2. Anton Maegerle: Politischer und publizistischer Werdegang von Autoren der "Jungen Freiheit", in: Stephan Braun, Ute Vogt (Hg.): Die Wochenzeitung "junge Freiheit": Kritische Analysen zu Programmatik, Inhalten, Autoren und Kunden, Springer: 2007, S. 193-215, S. 194.
  3. Rapport No 1622, Département Protection Sécurité, Assemblée Nationale, 26. Mai 1999, S. 215, Das Dossier online
  4. Pierre Milza, Facisme Français-Passe et present, Verlag Flammarion 1987, S. 371, „GRECE (...) originaires donc du même courant raciste, “européen” et intellectuel du néo-fascisme français“
  5. Alain de Benoist, „In aller Freundschaft. Kritisches über die Deutschen“, in Criticon 60-61, 1980, S. 199
  6. Verfassungsschutz Hamburg, Rechtsextremismus in Stichworten. Ideologien - Organisationen - Aktivitäten, Broschüre Juni 2001, S. 53, Die Broschüre online
  7. Verfassungsschutzbericht 2004, Mai 2005, S. 101, Verfassungsschutzbericht 2004 Online
  8. Die Zeitschrift rühmt sich auf ihrer Website, Benoist, wie andere "major intellectuals", von Carl Schmitt bis Jürgen Habermas, in den USA bekannt gemacht zu haben.
  9. Alain de Benoist, Kulturrevolution von rechts. Gramsci und die Nouvelle Droite. Krefeld 1985, S. 14
  10. Alain de Benoist, Kulturrevolution von rechts. Gramsci und die Nouvelle Droite. Krefeld 1985, S. 15
  11. Alain de Benoist, Ein Gespräch mit Alain de Benoist über die 'Nouvelle Droite' und die 'Neue Rechte'. In: Dieter Stein, Phantom „Neue Rechte“, Edition JF, Berlin 2005, S. 177/78
  12. Alain de Benoist, Ein Gespräch mit Alain de Benoist über die 'Nouvelle Droite' und die 'Neue Rechte'. In: Dieter Stein, Phantom "Neue Rechte", Edition JF, Berlin 2005, S. 175/76
  13. Alain de Benoist, Kulturrevolution von rechts. Gramsci und die Nouvelle Droite. Krefeld 1985, S. 27
  14. Alain de Benoist, Kulturrevolution von rechts. Gramsci und die Nouvelle Droite. Krefeld 1985, S. 133
  15. Miro Jennerjahn: Neue Rechte und Heidentum. Zur Funktionalität eines ideologischen Konstrukts. Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2006, S. 11 - 19.
  16. Alain de Benoist, Kritik der Menschenrechte. Warum Universalismus und Globalisierung die Freiheit bedrohen. Edition JF, Berlin 2004, S. 10
  17. Alain de Benoist, Kritik der Menschenrechte. Warum Universalismus und Globalisierung die Freiheit bedrohen. Edition JF, Berlin 2004, S. 73
  18. Auf dem Weg zum esoterischen Öko-Sozialismus? Alain de Benoist plädiert für eine „Kultur des Maßhaltens“

Weblinks[Bearbeiten]