Alan Wakeman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Alan Wakeman (2017, in einer Aufführung von Mike Westbrooks Paintbox Jane)

Alan Wakeman (* 13. Oktober 1947 in Hammersmith, London) ist ein britischer Jazz- und Rock-Saxophonist (Sopran, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wakeman begann im Alter von vierzehn Jahren Klarinette zu spielen; in der Highschool spielte er in einer Band Traditional Jazz mit seinem Cousin Rick Wakeman. Mit sechzehn Jahren wechselte er ans Altsaxophon, später ans Tenorsaxophon. 1968 wurde er Mitglied des Quartetts von Paul Lytton und bewegte sich zunächst in Richtung Free Jazz. 1970 gründete er ein eigenes Trio mit Bassist Harry Miller, mit dem er am Royal College of Music studierte.[1] Daneben gehörte er zum Ensemble von Graham Collier, an dessen Alben Songs for My Father und Mosaics (dann 1976 New Conditions und 1978 The Day of the Dead) er beteiligt war. Dann spielte er bei Johnny Dankworth. 1972 war er Mitglied des London Jazz Composers Orchestra (Ode). Daneben war er für Pete Atkin als Studiomusiker tätig und 1972 und 1973 auch in Alan Gowens Band Gilgamesh (bevor es zum ersten Album der Gruppe kam). Bereits in dieser Zeit gehörte er zum Ensemble von Mike Westbrook und war an der Aufnahme von dessen Alben Citadel/Room 315 und Love/Dream and Variations beteiligt. Daneben war er in Brian Millers Impulse tätig, um dann ein eigenes Trio mit Nigel Tickler am Bass und John Snow an den Drums zu gründen.

1976 ersetzte er bei Soft Machine Karl Jenkins und war am Album Softs beteiligt.[2] Er spielte dann bei David Essex und setzte seine Zusammenarbeit mit Mike Westbropk bis Ende der 1990er Jahre fort,[3] konzentrierte sich aber zunehmend auf die Tätigkeit als Theatermusiker und spielte etwa im Ensemble des Musicals Grease. 1997 gehörte er zu John Williams' Baritone Band.[4] 2010 trat er in Richard Bakers Band Interplay auf.[5] In den letzten Jahren spielte er bei Westbrook und bei Annie Whitehead.[6]

Lexikalischer Eintrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Chilton (Hrsg.),Who’s Who of British Jazz. London ; New York : Continuum 2004 (2. Auflage)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nach Harry Miller Different Times, Different Places Vol. 2
  2. Besprechung Softs bei Allmusic (englisch)
  3. Hier sind Alben zu nennen wie The Westbrook Blake: Bright As Fire (1980), Off Abbey Road (1989) oder The Orchestra of Smith’s Academy (1998). Vgl. Diskographie Westbrook
  4. Vgl. John Surman Discography 2 (Memento vom 14. Mai 2011 im Internet Archive)
  5. Leam Jazz
  6. Matthew Wright, Annie Whitehead’s Interplay bring Township sounds to Leamington, JazzWise Magazine, 2 May 2018