Aland (Altmark)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Aland führt kein Wappen
Aland (Altmark)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aland hervorgehoben
Koordinaten: 52° 58′ N, 11° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Seehausen (Altmark)
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 92,28 km²
Einwohner: 1441 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39615
Vorwahlen: 039386, 039395, 039397
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Große Brüderstraße 1
39615 Seehausen (Altmark)
Webpräsenz: vgem-seehausen.de
Bürgermeister: Hans-Joachim Hildebrandt[2]
Lage der Gemeinde Aland im Landkreis Stendal
Aland Aland Altmärkische Höhe Altmärkische Wische Arneburg Bismark (Altmark) Bismark (Altmark) Eichstedt Goldbeck Hassel Havelberg Hohenberg-Krusemark Hohenberg-Krusemark Iden Kamern Klein Schwechten Klietz Osterburg Rochau Sandau (Elbe) Schollene Schönhausen (Elbe) Stendal Stendal Stendal Stendal Seehausen Seehausen Tangerhütte Tangermünde Werben (Elbe) Wust-Fischbeck Zehrental Sachsen-AnhaltKarte
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Aland ist eine Gemeinde der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im äußersten Norden von Sachsen-Anhalt und ihr Sitz in Krüden befindet sich fünf Kilometer nordwestlich vom Sitz der Verbandsgemeinde in der Hansestadt Seehausen (Altmark). Im Norden grenzt das Gemeindegebiet an die Elbe und die dort verlaufende Landesgrenze zu Brandenburg mit den jenseits gelegenen Orten Jagel, Cumlosen und Wittenberge. Im Osten sind Geestgottberg, Beuster und die Hansestadt Seehausen, im Süden Lindenberg, Jeggel, Groß Garz, Deutsch, Drösede und Bömenzien die Nachbarorte. Im Westen grenzt das Gebiet an Schnackenburg in Niedersachsen.[3]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Aland gehören die folgenden sieben Ortsteile:[4]

Folgende Siedlungen und Wüstungen befinden sich auf dem Gemeindegebiet:[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2010 wurde die neue Gemeinde Aland aus den ehemals selbständigen Gemeinden Aulosen, Krüden, Pollitz und Wanzer gebildet.[6] Sie wurde nach dem Aland, einem Nebenfluss der Elbe benannt. Am 1. September 2010 wurde die Gemeinde Wahrenberg nach Aland eingemeindet.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrenhaus der Familie von Jagow im Ortsteil Scharpenhufe

Zwischen Aulosen und der niedersächsischen Grenze liegt das zu DDR-Zeiten geschleifte Dorf Stresow. Hier befindet sich heute eine Grenz-Gedenkstätte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Aland auf der Website der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2014 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Aland – Bürgermeister. Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark), abgerufen am 8. Dezember 2015.
  3. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  4. Hauptsatzung der Gemeinde Aland. 2. Juli 2015 (PDF; 275 KB [abgerufen am 8. Dezember 2015]).
  5. Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  6. a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010