Alandroal

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Alandroal
Wappen Karte
Wappen von Alandroal
Alandroal (Portugal)
Alandroal
Basisdaten
Region: Alentejo
Unterregion: Alentejo Central
Distrikt: Évora
Concelho: Alandroal
Koordinaten: 38° 42′ N, 7° 24′ WKoordinaten: 38° 42′ N, 7° 24′ W
Einwohner: 5928 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 542,67 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner pro km²
Kreis Alandroal
Flagge Karte
Flagge von Alandroal Position des Kreises Alandroal
Einwohner: 5928 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 542,67 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 6
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Alandroal
Praça da República
7250-116 Alandroal
Präsident der Câmara Municipal: João Maria Aranha Grilo (Bürgerliste MUDA)
Webpräsenz: www.cm-alandroal.pt

Alandroal ist eine Kleinstadt (Vila) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 5928 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).[1].

Blick auf das historische Zentrum Alandroals

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ritterorden von Avis errichtete hier im Jahr 1298 eine Burg, auf Geheiß Königs D.Dinis. Die in der Folge entstandene Ortschaft erhielt den Namen Alandroal, vermutlich zurückgehend auf einen hiesigen Oleandergarten (port.: Alandroal) der Ordensbrüder von Avis.[3] Der Ort erhielt das Stadtrecht (Foral) im Jahre 1486 von König D.João II. König D.Manuel I. erneuerte die Stadtrechte im Jahr 1514 im Zuge seiner Verwaltungsreformen.

Der Ort erlitt einige Zerstörungen beim Erdbeben von Lissabon 1755. In der Folge wurden eine Reihe Gebäude neu errichtet, darunter das Rathaus. [4]

Die Burg Castelo de Alandroal

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben zwei Steinbrunnenanlagen, der Festung und einigen historischen öffentlichen Gebäuden zählen vor allem eine Reihe Sakralbauten zu den Baudenkmälern in Alandroal, darunter die auf eine 1320 errichtete gotische Kirche zurückgehende Gemeindekirche Igreja Matriz do Alandroal Die auch als Igreja de Nossa Senhora da Conceição geführte, im 16. Jahrhundert neugebaute, einschiffige Kirche zeigt Elemente der Manuelinik und des Barock.[5] Auch der historische Ortskern als Ganzes steht unter Denkmalschutz.[6]

Neben der Burg von Alandroal existieren weitere Befestigungsanlagen im Kreis, etwa in Terena.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alandroal ist Sitz eines gleichnamigen Kreises, der im Osten an Spanien grenzt. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Vila Viçosa, Mourão, Reguengos de Monsaraz sowie Redondo.

Im Zuge der Gebietsreform in Portugal am 29. September 2013 wurden die Gemeinden Alandroal (Nossa Senhora da Conceição), São Brás dos Matos (Mina do Bugalho) und Juromenha (Nossa Senhora do Loreto) zu einer neuen Gemeinde zusammengefasst, so dass sich die Gesamtzahl der Kreisgemeinden von sechs auf vier verringerte.[7]

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Alandroal:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Alandroal (1801–2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
1 541 4 651 7 493 10 444 12 089 8 124 7 347 6 585 5 928

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ostermontag

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der schweizerisch-amerikanische Maler Michael Biberstein (1948–2013) starb hier.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alandroal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. João Fonseca: Dicionário do Nome das Terras. 2.Auflage, Casa das Letras, Cruz Quebrada 2007, S.15f (ISBN 978-9724617305)
  4. www.monumentos.pt (unter Cronologia), abgerufen am 12. Juli 2013
  5. www.monumentos.pt, abgerufen am 12. Juli 2013
  6. dito
  7. Gesetzestext (Seite 4) (PDF; 2,4 MB) im Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 12. Juli 2013
  8. www.anmp.pt, abgerufen am 12. Juli 2013