Alban Gerster

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Alban Gerster (* 26. Dezember 1898 in Laufen, Schweiz; † 12. März 1986) war ein Schweizer Architekt und Archäologe.

Gerster studierte an der ETH Zürich Architektur, Kunstgeschichte und Archäologie. 1924 eröffnete er ein Architekturbüro in Laufen. Ab 1933 war er korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts. 1970 erhielt Gerster den Dr. h. c. der Universität Bern für seine Verdienste in Denkmalpflege und Archäologie.

In seinem architektonischen Schaffen nahm die Denkmalpflege einen wichtigen Platz ein, u. a. die Restaurierung des Schlosses und der Jesuitenkirche in Porrentruy (1962–1967), des Kapuzinerklosters in Dornach (1966–1967), des Klosters Hauterive (Kanton Freiburg, 1968–1974) und der Kirche St. Katharina in Laufen 1971.

Gerster war Mitglied der Bernischen Kommission für Denkmalpflege. Als Liebhaber und Kenner der Archäologie erforschte Gerster privat die Überreste römischer Bauten wie dem römischen Gutshof Müschhag bei Laufen oder dem Bau des Römerhauses in Augst BL (Nachbau einer römischen Villa, dient als Museum innerhalb der Ruinen von Augusta Raurica).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Bund 7. Dezember 1970. - NoZ 9. Dezember 1970, 6. Januar 1971. - Jermann Leo: Alban Gerster, Laufen, Laufentaler Jb 1987, 103-108. - Drack Walter: Dr. h. c. Alban Gerster (1898-1986), archäologische Bibliographie von Alban Gerster, JbSGUF 70, 1987, 272. A.S.
  • Architektonische Skizzen eines Archäologen : Zeichnungen von Alban Gerster-Giambonini aus den Jahren 1918 bis 1934 / Lorenzo Gerster. - Zürich : Tontafelverl., 1996. - 283 S. : überw. Ill.; (raetoroman., dt., engl., franz., span., ital.) ISBN 3-908541-12-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]