Albert-Einstein-Gymnasium München

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Albert-Einstein-Gymnasium
Logo des Albert-Einstein-Gymnasiums München.png
Schulform Sprachliches Gymnasium und Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium
Gründung 1864 / 1918 / 1965 (AEG)
Adresse

Lautererstraße 2

Ort Harlaching, München
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 5′ 42,5″ N, 11° 33′ 41,8″ OKoordinaten: 48° 5′ 42,5″ N, 11° 33′ 41,8″ O
Träger Stadt München
Schüler 863 (Schuljahr 2016/17)[1]
Lehrkräfte 65 (Schuljahr 2016/17)
Leitung Winfried Steflbauer, Marcus Engel, N.N.
Website http://albert-einstein-gymnasium.com/
Haupteingang des Albert-Einstein-Gymnasiums München

Das Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) ist ein Gymnasium im Münchner Stadtteil Harlaching. Derzeit besuchen etwa 865 Schüler das AEG (Schuljahr 2016/17). Das Gymnasium hat einen sprachlichen und seit dem Schuljahr 2008/09 auch einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 1864 nahm das Münchner Realgymnasium als erste bayerische Schule dieses neuen Typs seinen Unterrichtsbetrieb auf. Nach mehreren Erweiterungen wurden 1905 aus Raumnot mehrere Klassen gastweise als Filiale in der Luitpoldkreisrealschule an der Alexandrastraße untergebracht. Diese Zweigstelle der Schule wurde in den folgenden Jahren mehrmals verlegt bis sie 1913 neue Räume im ehemaligen „Krüppelheim“ an der Klenzestraße bezog. Zum 1. September 1918 wurde diese Filiale von der Mutterschule abgetrennt und mit dem Königlichen Luitpoldgymnasium unter der Bezeichnung Neues Realgymnasium unter einer Leitung zusammengeführt.[2]

Das Luitpold-Gymnasium war 1887 als viertes humanistisches Gymnasium Münchens in dem Gebäude des ehemaligen Militärlazaretts in der Müllerstraße eröffnet worden.[3] Albert Einstein war hier von Oktober 1888 bis Dezember 1894 Schüler. [4][5]

Zunächst betrieb das Neue Realgymnasium beide Standorte in der Klenze- und der Müllerstraße. 1921 zog die Schule vollständig in die Müllerstraße. Am 11. Januar 1938 wurde das Neue Realgymnasium in Oberschule für Jungen in der Müllerstraße umbenannt. Das Schulgebäude wurde 1944 durch zwei Luftangriffe zerstört. Im Jahr 1952 zog das Neue Realgymnasium in ein Schulgebäude an der Eduard-Schmid-Straße. Dieses war nach wechselnder Belegung 1943 zerstört und 1952 wiederaufgebaut worden. Der Baubeginn eines neuen Gebäudes in Harlaching war im Juli 1959. Zwei Jahre später wurde die neue Schule offiziell eröffnet, wobei noch bis 1965 sechs Klassenzimmer in der Eduard-Schmid-Straße verblieben.

Das Kultusministerium verlieh der Schule am 26. November 1965 zu Ehren des Physiknobelpreisträgers und ehemaligen Schülers der Schule den Namen Albert-Einstein-Gymnasium.[2]

Schulprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2000 gründeten Lehrer, Eltern und Schüler des Gymnasiums den Verein SchuPa Kenia e.V. Insgesamt konnten bislang über 75.000 Euro Schulgeld und Ausstattung für Schulen in Kenia gesammelt werden. Der Verein hat über 300 Mitglieder (Stand 2016).

Im Jahr 2004 erhielt die Schule für ihr umweltpolitisches Engagement den Münchner Umweltpreis.

2007 wurde dem Gymnasium der Titel Umweltschule in Europa verliehen.

Die Schule unterhält Schulaustausche mit Schulen in Frankreich, Spanien, Großbritannien, den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China.

2015 wurde das Albert-Einstein-Gymnasium nach mehrjähriger Entwicklungsphase zur Referenzschule für Medienbildung ernannt.[6]

Bekannte Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Abgerufen am 8. August 2017 (deutsch).
  2. a b Geschichte des Albert-Einstein-Gymnasiums (Memento vom 28. Oktober 2011 im Internet Archive)
  3. Joseph Egenolf: Das K[önigliche] Luitpold-Gymnasium 1887–1912 nebst einer Geschichte des Anstaltsgebäudes, München, Lindl, 1912, S.45 (Digitalisat)
  4. Albert Einstein Biografie auf nobelprize.org. Abgerufen am 8. August 2017 (englisch).
  5. Albert Einstein Biografie auf einstein-website.de. Abgerufen am 8. August 2017 (deutsch).
  6. Kultusministerium Bayern: 29 Schulen erhalten Prädikat, abgerufen am 5. Oktober 2015.