Albert-László Barabási

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Albert-László Barabási [ˈɒlbɛrt ˈlaːsloː ˈbɒrɒbaːʃi] (* 30. März 1967 in Cârța, Rumänien) ist ein ungarischer Professor für Physik an der Northeastern University in Boston. Er ist vor allem bekannt für seine Arbeit im Bereich der skalenfreien Netzwerke.

Albert-László Barabási

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gebürtige Szekler studierte Physik und Ingenieurswesen in Rumänien und Ungarn, bevor er in die USA zog und 1994 an der Boston University promoviert wurde. Nach einer einjährigen Anstellung als Post Doc am Thomas J. Watson Research Center wechselte Barabasi an die University of Notre Dame in South Bend, Indiana und wurde dort 2000 zum Professor berufen. Von 2005 bis 2006 war er als Gastprofessor an der Harvard University tätig und wechselte 2007 an die Northeastern University.

Barabásis wichtigster Beitrag ist die Einführung der Theorie skalenfreier Netzwerke im Rahmen der Netzwerkforschung, die er, in Zusammenarbeit mit Forschern aus den Bereichen der Physik, Mathematik und Informatik, seit Anfang der 1990er Jahre vorantreibt. Im Rahmen dieser Arbeit untersucht er unter anderem die komplexen Strukturen sozialer Netzwerke (u. a. epidemiologische Untersuchung von AIDS, aber auch die Funktion von Terrornetzwerken), des World Wide Webs und biologischer Zellen. Hervorzuheben ist hier insbesondere seine Theorie über die bevorzugte Bindung (preferential attachment) neuer Knoten an bereits gut vernetzte Teilnehmer (sogenannte hubs) in einem Netzwerk. Der mit Réka Albert entwickelte Algorithmus ist im Barabási-Albert-Modell beschrieben.

2003 wurde er Fellow der American Physical Society.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]