Albert Haueisen

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Albert Haueisen (* 7. Juli 1872 in Stuttgart; † 5. Februar 1954 in Kandel (Pfalz)) war ein deutscher Maler.

Albert Haueisen war ein deutscher Spätimpressionist, er unterrichtete an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Weiterhin war er Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler.

Der Sohn eines Architekten kam mit 15 Jahren als Schüler an die Kunstakademie nach Karlsruhe. Er war ein Meisterschüler von Leopold von Kalckreuth und Hans Thoma. Später studierte er in München und kam als Meisterlehrer und späterer Direktor der Akademie 1919 wieder nach Karlsruhe zurück. 1933 tritt er wegen der politischen Einflussnahme in der Akademie zurück, wurde jedoch später zum Leiter der Reichskammer der bildenden Künste für die Saarpfalz (der sog. „Westmark“) ernannt.[1]

Seit 1979 schreibt der Landkreis Germersheim alle zwei Jahre zusammen mit dem Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V. den Albert-Haueisen-Kunstpreis zur Förderung lokaler Künstler aus.

Ehrungen[Bearbeiten]

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

  • Garten Jockgrim, um 1920, Öl auf Lw., 70 x 90 cm
  • Stillleben mit Pfirsichen und Zwetschgen in einer Glasschale auf weißem Tischtuch
  • Apfelblüte
  • Blick aus dem Atelierfenster
  • Stillleben mit Trommel
  • Porträt Josef Höffler, Öl, Theodor-Zink-Museum, Kaiserslautern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ernst Klee: Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2009. ISBN 978-3-596-17153-8 (S.201)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]