Albert von Holleben (Staatsrat)

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Ludwig Albert von Holleben (* 25. Oktober 1825 in Rudolstadt; † 21. März 1898 in Ilten) war Geheimer Staatsrat, Kammerherr und Vorstand der Finanzabteilung des Fürstlich Schwarzburgischen Ministeriums.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Eltern waren Karl Ludwig Anton von Holleben genannt von Normann (* 5. April 1786; † 4. April 1849) und dessen Ehefrau Ida von Schönberg (* 13. Februar 1803; † 28. Januar 1867). Der sächsische General Bernhard von Holleben genannt von Normann (* 30. Juni 1824; † 6. Oktober 1897) war sein Bruder.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holleben studierte an den Universitäten Jena und Göttingen, wurde Kreisgerichtssekretär und Staatsanwaltschaftsgehilfe, später Schwarzburgischer Landrat und Regierungsrat in Rudolstadt. Zuletzt amtierte er als Geheimer Staatsrat und Vorstand der Finanzabteilung des Fürstlich Schwarzburgischen Ministeriums und war damit Stellvertreter des Ministers. Ab 1867 war er Mitglied des Landtags Schwarzburg-Rudolstadt.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er heiratete am 9. August 1859 Anna von Roeder (* 1. Juni 1839). Das Paar hatte mehrere Kinder:

  • Auguste Wilhelmine Elisabeth (* 19. Oktober 1860; † 8. September 1893), Hofdame der Prinzessin Thekla von Schwarzburg-Rudolstadt
  • Ludwig Reinhard Emil Kurt (* 24. Januar 1862)
  • Franz Wilhelm Ludwig Karl (* 25. Februar 1863) ∞ 1896 Clara Marie Mathilde Ida Frieda Bianca Hedwig von Motz (* 16. Januar 1876)
  • Ludwig Georg Magnus (* 13. August 1864)
  • Adolfine Helene Gertrud (* 21. Juni 1866)
  • Eda (1868–1868)
  • Clara Hedwig Fides (* 21. September 1871)
  • Veronica Henriette Eva (* 2. Oktober 1873) ∞ Franz Walther, Fabrikbesitzer

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner Studienzeit war Albert von Holleben bei den Corps Saxonia Jena und Saxonia Göttingen aktiv.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]