Albertus-Magnus-Gymnasium Viersen-Dülken

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Bischöfliches Albertus-Magnus-Gymnasium
Logo amg viersen.jpg
Schulform Gymnasium
Schulnummer 165864
Gründung 1967
Adresse

Brandenburger Str. 7

Ort Viersen
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 14′ 46″ N, 6° 19′ 42″ OKoordinaten: 51° 14′ 46″ N, 6° 19′ 42″ O
Träger Bistum Aachen
Schüler 1.222
Lehrkräfte 90[1]
Leitung Thomas Kamphausen[2]
Website amg-viersen.de

Das Bischöfliche Albertus-Magnus-Gymnasium (kurz: AMG) ist eine Schule im Viersener Stadtteil Dülken. Der Schulträger des privaten Gymnasiums ist das Bistum Aachen. Namenspatron ist der mittelalterliche Polyhistor Albertus Magnus (um 1200–1280). Das AMG wurde 1967 gegründet und im Schuljahr 2008/2009 von 1222 Schülern besucht, davon 374 in der Oberstufe.[3] Aktueller Schulleiter ist Thomas Kamphausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Land Nordrhein-Westfalen beschloss 1965/66, das Konzept der bereits einige Jahre in Hessen erprobten Tagesheimschule zu testen. Dabei wird Schülern ein Mittagessen angeboten und die betreute Hausaufgabenerledigung am Nachmittag ermöglicht. Der damalige Bischof von Aachen und Schulbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz Johannes Pohlschneider wollte mit einer neuen Schule nach diesem Konzept die Entlastung berufstätiger Eltern mit einer über die reine Wissensvermittlung hinausgehenden christlichen Erziehung verbinden.[4]

Das Gymnasium wurde 1967 als reine Jungenschule mit angegliedertem Internat gegründet. Der Unterricht begann am 7. September 1967 mit sechs Lehrern[5] und 70 Schülern, von denen 20 im Internat wohnten.[6] Der erste Schulleiter war bis 1990 Oberstudiendirektor Josef Kiwitz (1928–2016).[7] Abiturienten gab es erstmals im Schuljahr 1975/76.[8] 1982 wurde die Koedukation eingeführt und zunächst beginnend mit den Klassen 5 und 11 auch Mädchen aufgenommen.

Während die Schule ursprünglich als altsprachliches Gymnasium mit erster Fremdsprache Latein sowie Wahlfach Altgriechisch begann, wird heute auch Englisch als erste Fremdsprache angeboten, sowie außerdem Französisch und Spanisch.

Ein regelmäßiger Schüleraustausch findet mit den Partnerschulen Association Scolaire St. Jean et la Croix in Saint-Quentin in der Picardie (seit 1983[9]) sowie St. Marylebone in London statt.

Schwerpunkte und Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Schule des Bistums Aachen bildet ein Erziehungsschwerpunkt die Vermittlung christlicher Werte. Den Schülern wird nicht nur durch den Religionsunterricht, sondern auch durch Angebote wie regelmäßige Schulgottesdienste sowie sonstige besinnliche und soziale Aktivitäten eine christlich geprägte Orientierung gegeben.

Seit 1990[10] existiert die „AMG Big Band“.

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Innenhof befindet sich seit 1990 die Bronzeplastik Albertus Magnus von Gerhard Marcks (1955/70, Höhe 85 cm, Guss XI).[11]

Im Jahr 2015 nahm der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Q1 unter Leitung von Markus Zellkes am bundesweiten Wettbewerb "Chef für 1 Tag" der Zeitschrift Focus Money teil. Der Kurs setzte sich gegen mehrere Mitbewerber durch und das AMG ist nun offizielle "Chef für 1 Tag Schule 2015".

Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Abiturjahrgang)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lehrerliste
  2. Schulleitung. In: amg-viersen.de. Abgerufen am 4. März 2020.
  3. H. Strickling: Elternbrief. September 2008, S. 1.
  4. 25 Jahre Albertus-Magnus-Gymnasium, Festschrift, 1992, Hrsg. Ernst Tomberg, S. 21.
  5. Nadine Fischer: Ein Zuhause für Schüler und Lehrer In: Rheinische Post, 7. September 2017.
  6. 25 Jahre Albertus-Magnus-Gymnasium, Festschrift, 1992, Hrsg. Ernst Tomberg, S. 25.
  7. In: Rheinische Post, 24. Februar 2016, Traueranzeige.
  8. 25 Jahre Albertus-Magnus-Gymnasium, Festschrift, 1992, Hrsg. Ernst Tomberg, S. 109.
  9. 25 Jahre Albertus-Magnus-Gymnasium, Festschrift, 1992, Hrsg. Ernst Tomberg, S. 97.
  10. Big Band des AMG AMG-Website-Eintrag, abgerufen am 23. Mai 2017
  11. 25 Jahre Albertus-Magnus-Gymnasium, Festschrift, 1992, Hrsg. Ernst Tomberg, S. 41.
  12. 25 Jahre Albertus-Magnus-Gymnasium, Festschrift, 1992, Hrsg. Ernst Tomberg, S. 113.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]