Albi (Getränkehersteller)

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albi GmbH & Co. KG

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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1928
Sitz Bühlenhausen, Deutschland
Leitung Markus Rammert, Carsten Neumann
Mitarbeiterzahl 120[1]
Umsatz 82,99 Mio. EUR[1]
Branche Fruchtsäfte
Website www.albi.de
Stand: 30. Juni 2016

Albi GmbH & Co. KG ist ein deutscher Fruchtsafthersteller, dessen Produkte in verschiedenen Ländern Europas im Handel sind.[2] Tochterunternehmen sind die Berghüler Fruchtsaft GmbH (Berghülen) und die Multi12 GmbH (Magdeburg).

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1928 von Hans Rösch (sen.) in Bühlenhausen gegründet. 1949 wurden die Produkte bereits bundesweit vertrieben. In Hochdahl wurde 1960 ein zweites Werk in Betrieb genommen, dieses wurde aber 2003 wieder geschlossen. 1991 kam in Magdeburg ein weiterer Produktionsstandort dazu (Multi12), der im Herbst 2015 geschlossen wurde.[3]

albi ist heute mit einem Jahresumsatz von rund 83 Millionen Euro einer der führenden Produzenten von Fruchtsaft in Deutschland.[1] Seit 1997 werden albi-Säfte auch ins europäische Ausland exportiert. 2008 hat albi seine komplette Produktpalette und sein Firmenlogo einem Relaunch unterzogen.

Im Dezember 2017 wurde Albi von Edeka übernommen. Die vor der Übernahme kurzzeitig eingestellte Produktion wurde seitdem wieder hochgefahren[4]. Als Reaktion auf die Übernahme durch den Konkurrenten Edeka nahmen zahlreiche Supermarktketten, darunter Rewe, Metro, Kaufland und Lidl die Albi-Säfte aus dem Sortiment.[5] Aufgrund dadurch weiter gesunkener Absatzzahlen gab Edeka weniger als ein Jahr später, im November 2018 bekannt, dass das Werk in Berghülen im März 2019 geschlossen werden soll.[6]

Produktpalette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albi bietet im Bereich Fruchtsaft eine breite Palette an Obst-, Gemüse- und Mischsäften an. Diese werden in Mehrweg-Glasflaschen, Weichpackungen und Glas-Einwegflaschen angeboten.

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albi wurde 2010 „offizieller Ernährungspartner des FC Bayern München“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c albi GmbH & Co. KG Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis zum 30. Juni 2016, abgerufen im elektronischen Bundesanzeiger
  2. Albi-Unternehmensgeschichte. Abgerufen am 4. Juli 2014.
  3. Große Konzerne verdrängen kleinere Unternehmen: Safthersteller Albi schließt Werk in Magdeburg. In: Mitteldeutsche Zeitung, 24. April 2015
  4. Michael Kroha: Bei Safthersteller Albi herrschte „akute Notlage“. In: Schwäbische.de. (schwaebische.de [abgerufen am 16. Januar 2018]).
  5. Albi hat nach Edeka-Einstieg mit Absatzschwund zu kämpfen, auf www.lvz.de, abgerufen am 5. Januar 2019
  6. Michael Kroha: Aus für Albi ist eine „Katastrophe“: Edeka macht Werk in Berghülen dicht. In: Schwäbische.de. (schwaebische.de [abgerufen am 14. November 2018]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]