Albrecht von Bodecker

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Albrecht von Bodecker (* 27. April 1932 in Dresden) ist ein deutscher Graphiker. Er war Professor und Direktor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodecker verbrachte seine Schulzeit und Jugend in Ludwigslust in Mecklenburg. Zwischen 1949 und 1951 erhielt er seinen ersten Zeichenunterricht bei Hermann Schepler in Techentin und Karstädt. Danach folgte bis 1954 eine Ausbildung an der Fachschule für angewandte Kunst in Wismar und Heiligendamm. Bis zu seiner Exmatrikulation 1957 „aus kulturpolitischen Gründen“ studierte er bei Kurt Robbel, Bert Heller und Gabriele Mucchi an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee[2]. Zwischen 1958 und 1961 setzte er sein Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Charlottenburg bei Friedrich Stabenau fort. Er musste das Studium auf Grund des Baus der Berliner Mauer am 13. August 1961 abbrechen.

Seitdem war er als freiberuflicher Graphiker für viele Buchverlage in der DDR tätig. 1989 erhielt er den Kunstpreis der DDR.[3]

Nach der Wende wurde sein Diplom nachträglich durch die Kunsthochschule Weißensee anerkannt. 1991 erhielt Bodecker zunächst einen Lehrauftrag an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig für das Naturstudium und Gestaltungslehre im Fachbereich Graphik-Design, seit 1993 dann eine Professur.[2] Zwischen 1994 und 1997 war er Rektor der Hochschule. Seit seiner Emeritierung 1998 ist er wieder als freier Künstler tätig. Er schuf auch eine Briefmarke für die Deutsche Post (Michel-Nr. 1805).

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Autor, vorwiegend textartig
als Illustrator
  1. Der Ritter, den es nicht gab
  2. Der geteilte Visconte
  3. Der Baron auf den Bäumen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage der Hochschule für Grafik und Buchkunst
  2. a b Astrid Kloock: Flyer zur Ausstellung: Albrecht von Bodecker, Durch die Jahrzehnte, Ludwigslust, 2012
  3. Kunstpreis der DDR verliehen, In: Neues Deutschland, 25. Mai 1989, S. 4