Albungen

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Koordinaten: 51° 13′ 47″ N, 9° 59′ 54″ O

Albungen
Stadt Eschwege
Höhe: 154 m ü. NHN
Fläche: 5,11 km²[1]
Einwohner: 329 (30. Jun. 2012)[2]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 37269
Vorwahl: 05652
Albungen und Burg Fürstenstein zu Beginn des 17. Jahrhunderts

Albungen ist ein Stadtteil von Eschwege im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen (Deutschland).

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albungen liegt rund 6,5 km (Luftlinie) nordwestlich von Eschwege. Es befindet sich im Tal der Werra, die östlich am Dorf vorbeifließt und in die südlich des Orts die Berka mündet. Jenseits der Werra erheben sich die äußersten Südwestausläufer des Höhenzugs Gobert. Im Westen führen die Bahnstrecke Bebra–Göttingen und die Bundesstraße 27 an Albungen vorbei. Dies- oder jenseits der Werra gelegene Nachbarorte sind Motzenrode im Nordosten, Jestädt im Südosten, Niederhone im Südsüdosten, Weidenhausen im Südsüdwesten, Wellingerode im Südwesten, Hitzerode im Nordwesten und Kleinvach im Norden. Südsüdöstlich oberhalb von Albungen thront jenseits der Werra die Burg Fürstenstein, nur etwa 1,2 km westlich die Burgruine Schnepfenburg und etwa weitere 500 m westlich der Burgstall der Burg Bilstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist als Albungun im Gau Germarmark schon 1075 urkundlich. 1236 wird es Alfungen genannt und bereits 1284 wird es als Albungen bezeichnet. Im Mittelalter bis zum Aussterben 1807 übten die Diede zum Fürstenstein die Grundherrschaft aus.

Für Albungen besteht die evangelische Kirchengemeinde Albungen-Hitzelrode, mit der Evangelischen Kirche Albungen. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde im Dorf Tabak angebaut. 1939 hatte der Ort 331 Einwohner. Schon damals gehörte Albungen zum Amtsgericht und Finanzamt Eschwege.

Am 1. April 1972 wurde der bis dahin selbständige Ort in die Kreisstadt Eschwege eingegliedert.[3]

In Albungen gibt es eine ev. Kirche und ev. Gemeindebücherei, eine Sporthalle und einen Spielplatz.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Albungen, Werra-Meißner-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 29. Juli 2015, abgerufen am 18. Januar 2016.
  2. Entwicklungskonzept der Kreisstadt Eschwege. Albungen – Eltmannshausen - Niddawitzhausen - Niederdünzebach – Niederhone - Oberdünzebach – Oberhone; Seite 10 (pdf; 5,16 MB), abgerufen im Februar 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]