Aldi

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Aldi

Logo Aldi Nord Logo Aldi Süd
Rechtsform Zwei Konglomerate von unverbundenen Unternehmen
Gründung 1913 (unter dem Namen Aldi seit 1962)[1]
Sitz DeutschlandDeutschland Essen (Aldi Nord),
DeutschlandDeutschland Mülheim an der Ruhr (Aldi Süd)
Leitung Torsten Hufnagel (Aldi Nord)
Norbert Podschlapp (Aldi Süd)
Mitarbeiterzahl 35.152 (Aldi Süd) in Deutschland,
125.977 (Aldi Süd, 2017) weltweit[2]
Umsatz 21,8 Mrd. Euro (Aldi Nord, 2015)
51,8 Mrd. Euro (Aldi Süd, 2017)
Branche Lebensmitteleinzelhandel
Website www.aldi.de

Ursprungs-Aldi in der Huestraße 89 in Essen-Schonnebeck (2006)
Albrecht-Filiale (1958)

Aldi (Eigenschreibweise ALDI, steht für Albrecht Diskont.[3]) bezeichnet die beiden Discount-Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd. Es handelt sich um zwei separate Unternehmensgruppen, die jeweils aus mehreren dutzend voneinander unabhängigen Regionalgesellschaften bestehen.[4][5] Diese Unternehmen erwirtschaften zusammengenommen einen höheren Umsatz als jede andere deutsche Einzelhandelgruppe.[6] Aldi zählt zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit.[7]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge 1913–1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Albrecht sen. (1886–1943), der Vater von Theo (1922–2010) und Karl Albrecht (1920–2014), war ein gelernter Bäcker, bis er aus gesundheitlichen Gründen (Bäckerasthma) diese Arbeit aufgeben musste. Im Frühjahr 1913 machte er sich als Brothändler selbstständig, und seine Frau Anna Albrecht (geb. Siepmann) eröffnete unter dem Namen ihres Mannes am 10. April 1913 einen Tante-Emma-Laden in Essen-Schonnebeck (Huestraße 89). Wein wurde in den Anfangsjahren noch aus Fässern in Flaschen abgefüllt, Zucker und Mehl gab es aus Säcken. Die Kunden wurden noch persönlich von Verkäuferinnen bedient. Selbstbedienung war zu dieser Zeit noch völlig unüblich.

Nachkriegszeit 1945–1961[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1945 übernahmen Karl und Theo den elterlichen Familienbetrieb, den Anna Albrecht in den letzten beiden Kriegsjahren nach dem Tod ihres Ehemanns Karl Albrecht sen. ab 1943 alleine geführt hatte.[8] Nach der Währungsreform 1948 stellten die Albrecht-Brüder den Tante-Emma-Laden ihrer Mutter mit einem neuen Konzept um. Das Konzept sah vor, die Lebensmittelgrundversorgung mit einem minimalen Sortiment und niedrigen Preisen sicherzustellen.[3] Im Jahr 1954 eröffnete die erste Filiale außerhalb der Stadt Essen und das Filialnetz der Albrecht Brüder umfasste zu diesem Zeitpunkt schon 77 Läden. In diesem Jahr wurde auch das Stammgeschäft auf der Huestraße 89 in Essen-Schonnebeck zum ersten Selbstbedienungsladen umgestaltet. 1955 hatte die damalige Albrecht KG ein Filialnetz mit 100 Standorten in Nordrhein-Westfalen.[9]

Aufteilung in Nord und Süd 1961[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albrecht-Filiale in Memmingen (ca. 1968)

1961 beschlossen die Gebrüder Albrecht fortan getrennte Wege zu gehen: sie teilten das Unternehmen Albrecht KG in Aldi Nord und Aldi Süd auf. Die nördlichen Filialen übernahm Theo Albrecht, die südlichen Karl Albrecht[8]. 1961 (im Jahr der Aufteilung) betrieben Karl und Theo Albrecht schon 300 Filialen in West-Deutschland[8] mit einem Bruttoumsatz von ca. 90 Mio. DM. Zu dieser Zeit existierten bereits zwei getrennte Verwaltungen und Regionallager (von Theo Albrecht in Herten, von Karl Albrecht in Mülheim an der Ruhr), im selben Jahr schied Anna Albrecht, die Mutter der Gebrüder Albrecht, als Gesellschafterin aus. Als Grund für Trennung wurde verschiedentlich berichtet, die Brüder könnten sich über den Verkauf von Zigaretten nicht einigen (erst seit 2003 gibt es Zigaretten bei Aldi Süd zu kaufen). Der Journalist Martin Kuhna führt an, Zigaretten wären schon vor 1961 verkauft worden und könnten daher nicht der Grund sein. Vielmehr vermutet er, die Gründe lägen im unterschiedlichen Führungsstil. Theo Albrecht neigte zu Mikromanagement, während sein Bruder Karl früh Verantwortung delegierte.[10]

Expansion als reine Discounter ab 1962[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die in Westdeutschland aufkommende Selbstbedienung im Lebensmitteleinzelhandel stagnierten Anfang der 1960er Jahre bei den Albrecht-Brüdern die Umsätze in den etwa 300 sehr kleinen Bedienungsläden (auch Stubenläden genannt). Dieser Vertriebstyp hatte keine Zukunft mehr und verlor Umsätze an die großen Supermarktketten wie Edeka und Rewe. Karl und Theo Albrecht wandten sich ab 1960 ebenfalls dem Vertriebstyp Supermarkt zu und experimentierten mit etwa 20 bis 30 Albrecht-Supermärkten. Die Läden hatten eine Verkaufsfläche von etwa 150 bis 200 m² und führten neben einem mittelgroßen Sortiment von Trockenwaren auch Frischwaren wie Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, Wurstwaren und Frischfleisch (bei Frischfleisch stützten sich die Albrecht-Brüder auf die Großfleischerei RUOS aus Essen als Partner). Der Test mit diesen Albrecht-Supermärkten scheiterte, da er weder in den Ladengrößen noch in der Sortimentsvielfalt der inzwischen davongeeilten Vollsortimenter-Konkurrenz ebenbürtig war. Diese noch unter dem roten Albrecht-Logo getesteten Märkte wurden bald wieder geschlossen bzw. konnten kurze Zeit später nach Umgestaltung auf Aldi-Discount genutzt werden.

Unter dem Zwang einer totalen Neuorientierung entwickelten Karl und Theo Albrecht die Idee Lebensmittel-Discount; sie gaben ihren Läden dieser für Europa völlig neuen Vertriebsform den Namen „ALDI“ (AL-brecht DI-scount).[8]

„Das Aldi-Prinzip ist aus der Not geboren worden. Die kleinen Läden, die die beiden Brüder nach dem Krieg aufgebaut hatten in den Arbeitersiedlungen, liefen nicht mehr. Der versuchte Ausweg aus dieser Engpass-Situation, auch selbst Supermärkte zu machen, schlug fehl, weil es halbherzig war. Der Aldi-Diskont ist wirklich als Arme-Leute-Laden entstanden.“

Walter Vieth, 2018.[11]

Der betriebswirtschaftliche Grundgedanke zu diesem neuen Vertriebstyp lässt sich mit dem Satz „Discount ist die Kunst des Weglassens“ umschreiben. Im Vergleich zu den damals marktführenden Supermärkten ließen die Brüder Albrecht eine ganze Reihe der damals üblichen Dienstleistungs-Funktionen der Einzelhandels-Distribution einfach weg. Aldi-Fazit: Keine breiten und tiefgestaffelten Sortimente (nur schnelldrehende Grundnahrungsmittel, keine Doubletten), keine leicht verderblichen Frischwaren (damit keine kostenintensive Warenpflege, keine Bedienung, keine teuren Kühlmöbel, geringer Energieverbrauch), kein Preisetikett auf jedem Artikel (die Kassiererinnen hatten die Preise, zusammengefasst in relativ wenigen Preisgruppen, auswendig zu lernen, später über PLU-Nummern aufzurufen), kein Auspacken der Ware (verkauft wurde aus den aufgeschnittenen Versandkartons), keine teure Ladeneinrichtung (verkauft wurde von Paletten oder selbstgefertigten Holzregalen), keine Ladendekoration und Werbung, kein Kreditverkauf, keine damals üblichen Rabattmarken. Das knapp bemessene Filial-Personal wurde für alle anfallenden Arbeiten ausgebildet, so dass es bei hoher Arbeitsdichte ständig ausgelastet war. Dieses Weglassen von wesentlichen Einzelhandelsfunktionen brachte den Aldi-Märkten große Kostenvorteile gegenüber der Supermarkt-Konkurrenz.

Diese Kostenvorteile ermöglichten es Aldi, trotz eines von Anfang an gut kalkulierten Gewinns den Verbrauchern große Preisvorteile zu bieten. Die ersten Versuche mit solchen Discount-Läden fanden 1961 im Aldi Nord-Gebiet in Dortmund, später im Raum Dortmund und Bochum statt. In Serie ging der Vertriebstyp „Discount“ bei Aldi Süd mit dem ersten Markt in (Leitung Horst Steinfeld, Geschäftsführer Aldi Mülheim). Die Organisation der Eröffnungen und die Führung dieser ersten Aldi-Filialen verantwortete Walter Vieth (damals Leiter des Bezirks westliches Ruhrgebiet/Niederrhein). Unter Verwertung ehemaliger Albrecht-Supermärkte wurden ab 1962 im Wochenrhythmus und in dieser Reihenfolge die ersten ALDI-Discountmärkte eröffnet: Dinslaken (Neustraße), Walsum (Friedrich-Ebert-Straße), Bocholt (Nordstraße) und Wesel (Hohe Straße).

Die Kunden nahmen die neuen, sehr preiswerten Aldi-Märkte in kürzester Zeit an. Die Umsatzleistung pro Mitarbeiter war fast zehnmal höher als in den Albrecht-Supermärkten. Die Umsatz- und Renditewerte der ersten Serienmärkte und die schnelle Akzeptanz dieser Läden bei den Verbrauchern waren so überzeugend, dass die Albrecht-Brüder wenige Monate nach Eröffnung dieser ersten Märkte in die überregionale Multiplikation gehen konnten. Das für diese wohl einmalige Expansion notwendige Kapital erwirtschaftete das Discount-System selbst. Durch den raschen Warenumschlag (circa zehn Tage – „Schnelldreher“), die Barzahlung in den Läden und das übliche Zahlungsziel bei den Herstellern (30 Tage) war stets genügend Liquidität vorhanden, die Expansion ohne Bankkredite zu finanzieren. Die Einführung einer neuen Logistikstruktur zur schnellen Versorgung der Märkte mit einem großen Lager in Eichenau förderte die Entwicklung.[12] Die Zentrale in Eichenau wurde dann auch Sitz der Familienstiftungen.

Karl und Theo Albrecht gelang mit der Erfindung der Aldi-Märkte die wohl erfolgreichste Einzelhandels-Innovation des 20. Jahrhunderts, Sortiment und Filialgröße wurden bis heute vorsichtig erweitert; das Grundprinzip „Discount ist die Kunst des Weglassens“ (überliefert nach dem früheren Aldi-Nord-Geschäftsführer Dieter Brandes) gilt aber nach wie vor.[13]

Filialen-Umbau 2016–2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obst- und Gemüse-Stand bei Aldi Süd nach Modernisierung, 2017

Ab den 2000er-Jahren[14] hatten alle großen Discounter in Deutschland „massiv in eine Verbesserung des Angebots investiert.“[15] „Das einst von den Aldi-Brüdern entwickelte Discount-Konzept – Märkte mit kleinem Sortiment und gutem Preis-Leistungsverhältnis – “ wurde von der Konkurrenz weiterentwickelt. „Rewe und Edeka bieten viele Produkte genauso billig an wie Aldi, ergänzen das Sortiment aber mit Produkten aus der Feinkost-Kategorie.“[16] „Discount funktioniert heute nicht mehr so wie vor 30 Jahren. [...] Gute Preise allein reichen nicht mehr aus“, so der Aldi-Marketing-Geschäftsführer Kay Rüschoff.[14] Die Kunden würden heute (2017) mehr Frische, mehr Auswahl und „auch mal etwas Besonderes“ erwarten.[14]

Um an die Konkurrenz der Discounter und Supermärkte wieder aufzuschließen, haben nach einer zweijährigen Testphase[17] Aldi Süd (seit Mai 2016[18]) und Aldi Nord (seit Herbst 2017[19]) mit dem jeweils „größten Investitionsprogramm der Firmengeschichte“ begonnen. Formal erhalten die Läden eine neue Gestaltung und inhaltlich wird das Angebot verbessert.

Umbau Aldi Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aldi Süd will bis 2020[18] in Deutschland rund 3,5 Milliarden Euro investieren, um seine knapp 1900 Filialen zu „modernisieren“.[20]

Mit der neuen Ladengestaltung soll ein „Ende der Lagerhallen-Atmosphäre“ „mit kaltem Neonlicht“[21] vollzogen werden. Anstelle der zur Tradition gewordenen Paletten mit aufgerissenen Kartons werden nun auch bei Aldi Regale üblich, teilweise mit Holzimitat-Verkleidung. Die Preisschilder hängen nicht mehr über den Waren, sondern sind nun direkt am Regal. LED-Lampen beleuchten gezielt das jeweilige Warenangebot.[21] Die „Aufback“-Automaten[22] werden „in den nächsten Jahren ... sukzessive[23] abgeschafft und wie bei den anderen Wettbewerbern Rewe und Lidl durch eine Brottheke mit Klapptüren aus durchsichtigem Plexiglas ersetzt. Aldi Süd erhöht damit zugleich die Menge der Backwaren-Sorten von bisher maximal 15 Brot- und Brötchen-Sorten[24] auf „bis zu 40 Artikel, die von den Mitarbeitern in der Filiale frisch gebacken werden.“[23] Das gesamte Warenangebot begrenzt Aldi Süd weiterhin auf 1200 Artikel.[21] Eine große Rewe-Filiale hat im Vergleich dazu „fast zehnmal so viele Artikel“.[21] Weitere Zusatzangebote sind individuell mitnehmbare Mengen an Obst und Gemüse (Kassenwaage), Kaffeeautomaten z. T. mit Sitzgelegenheiten am Ausgang sowie – in den meisten Filialen – Kundentoiletten.[21]

Nach der Modernisierung aller Aldi-Süd-Filialen sollen auch die 35.000 Mitarbeiter[25] in den Filialen eine „neue und modernere“ Dienstkleidung erhalten.[26] Dazu ging Aldi Süd eine Zusammenarbeit mit der AMD Akademie Mode & Design in München im Wintersemester 2017/18 ein.[27] Mit einem Designwettbewerb unter den Studierenden wurden die Kleidungsstücke nach den Wünschen von Aldi gestaltet, von denen schließlich ein Kleidungsensemble ausgewählt wurde.[25]

Umbau Aldi Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegenüber seinen Rivalen Aldi Süd und Lidl drohte Aldi Nord immer weiter zurückzufallen. „Viele Jahre hatte der Discounter zu wenig in die Modernisierung investiert und zu spät auf neue Trends reagiert.“[28] Daher führt der Aldi-Nord-Gruppe mit dem Aldi Nord Instore Konzept (ANIKo) ebenfalls ein „Modernisierungsprogramm“ durch. Insgesamt soll die Umgestaltung der 2250 Aldi-Nord-Filialen 5,2 Milliarden Euro kosten und bis Anfang 2019 abgeschlossen sein. Im Anschluss erfolgt die Umgestaltung der rund 2400 Märkte im europäischen Ausland. Da keine expliziten Kostensenkungsprogramme bekannt sind, werden nach Beobachtern die Umbaukosten nur durch den später erwarteten höheren Umsatz wieder ausgeglichen.[29] Das Standardsortiment von Aldi Nord lag im Geschäftsjahr 2017 bei rund 1400 Artikeln.[30] Im Gegensatz zu den neuen Aldi-Süd-Filialen gibt es hier aufklappbare Kühlwandregale sowie Wandkühlschränke über den Tiefkühltruhen. Große Schilder und unterschiedliche Regalfarben erleichtern die Orientierung, letzteres ist ebenso eine Neuerung gegenüber Aldi Süd. Im Unterschied zu Aldi Süd befindet sich hier der Kaffeeautomat am Eingangsbereich, und der Kaffeebecher kann in einer Halterung am Einkaufswagen mitgenommen werden.[19]

Als Erfinder des Modernisierungsprogramms ANIKo gilt Torsten Hufnagel, seit 1997 bei Aldi[28] und Leiter des Verwaltungsrats von Aldi Nord seit September 2018.[31] Babette Albrecht von der Jakobus-Stiftung stellte das Vorhaben zunächst in Frage und nahm 2017 eine längere Zeit in Anspruch, das Investitionsprogramm zu prüfen.[19][32] Die Jakobus-Stiftung befindet sich seit Jahren in einem Rechtsstreit mit den beiden anderen Aldi-Nord-Stiftungen.[33]

Anfang September 2018 kündigte „überraschend“[34] Marc Heußinger, der bisherige Leiter von Aldi Nord. Heußinger machte „eine für Aldi ungewöhnlich zügige Karriere“: 1998 trat er nach seiner Promotion bei Aldi an und wurde nach dreizehn Jahren 2011 zum Leiter des Unternehmens ernannt.[32] Er führte viele Neuerungen für Aldi ein wie mehr Öffentlichkeit (Pressestelle), mehr Werbung und mehr Investitionen.[14] Zuletzt klagte er laut Mitarbeitern über Kritik und Misstrauen seitens der Jakobus-Stiftung.[34] So hatte nur der Familienstamm um Theo Albrechts Schwägerin Babette Albrecht erneut eine lange Zeit beansprucht, bevor man Ende 2017 doch noch Heußinger das Vertrauen für weitere fünf Jahre aussprach.

Während im ersten Halbjahr 2018 der Umsatz beim Filialen-Umbau mit zeitweiligen Schließungen stagnierte und um 0,2 Prozent zurückging, stieg der Umsatz von Aldi Süd um 3,3 Prozent und Lidl sogar um 6,8 Prozent.[35] Als Reaktion auf Heußingers Rückzug wurde Aldi-intern lediglich kolportiert, dass er den Umbau der Aldi-Filialen nicht schnell genug vorangetrieben und zu wenig Umsatz erzielt habe.[34]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Warensortiment in offenen Kartons, 2015

Eigentümerstruktur und Anteilseigner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aldi Nord und Aldi Süd sind im vollständigen Besitz von Familienstiftungen.

Karl Albrecht gründete 1973 die Siepmann-Stiftung, die 75 % an Aldi Süd hält. Haupt-Destinatäre (Begünstigte) der Siepmann-Stiftung sind Familienangehörige von Beate Heister (einzige Tochter von Aldi-Süd-Gründer Karl Albrecht).[36]

Im selben Jahr wurden für Aldi Nord die Markus-Stiftung durch Theodor Paul Albrecht und später die Lukas- und Jakobus-Stiftung, alle mit Sitz in Nortorf, gegründet.[37] Diese halten die Anteile der Unternehmen Aldi Nord und Trader Joe’s. Hauptdestinatäre der Aldi-Nord-Stiftungen sind Nachkommen von Theodor Paul Albrecht. Sie erhalten Zuwendungen seitens der Stiftungen, die sich wiederum aus den Aldi-Nord-Erträgen speisen.[38]

Wichtige Entscheidungen bei Aldi Nord müssen durch die drei Stiftungsvorstände einstimmig getroffen werden. Der Vorstand der Markus-Stiftung ist auch das Kontrollgremium für den Verwaltungsrat, der die Geschäftsführung von Aldi Nord bildet. Die Markus-Stiftung wird im Vorstand von Theo Albrecht jun. geleitet. Zum Vorstand gehören auch Torsten Hufnagel (Aldi-Nord Geschäftsführer) und der Anwalt Emil Huber. Laut einem Bericht des manager Magazins sind die Aldi-Nord-Anteile der Stiftungen und ihre Destinatäre wie folgt:[33]

Stiftung Destinatäre Anteil Aldi Nord Inland Anteil Aldi Nord Ausland
Jakobus Babette Albrecht und ihre fünf Kinder 19,5 % 50 %
Lukas Theo Albrecht junior sowie seine Ehefrau und Tochter 19,5 % 50 %
Markus Nur direkte Nachkommen von Theo Albrecht (1922–2010): Theo Albrecht junior mit Tochter und die fünf Kinder von Babette Albrecht 61,0 % 0 %

Unternehmensführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1961 trennten Karl und Theo Albrecht das Stammhaus Albrecht KG in die bis heute aktuellen Unternehmen Aldi Nord und Aldi Süd. Theo Albrecht junior ist das einzige Mitglied der Familie Albrecht, das noch aktiv in der Discounter-Gruppe tätig ist. Aldi Nord und Aldi Süd werden ausschließlich von familienfremden Managern geführt. Die operative Führung von Aldi Nord besteht aus einem Verwaltungsrat mit Sitz in Essen. Aldi Süd wird von einem Koordinierungsrat aus Mülheim an der Ruhr geleitet.

  • Der Koordinierungsrat von Aldi Süd wird geführt von Norbert Podschlapp, Michael Kloeters (bis September 2019) und Thomas Ziegler. Zum Nachfolger des Triumvirats wurde ab Mai 2020 das Führungsduo Matthew Barnes und Thomas Ziegler bestimmt.[39]
  • Der Verwaltungsrat von Aldi Nord besteht aus Theo Albrecht junior, Oliver Elsner und Torsten Hufnagel.[40]

Die beiden Unternehmensgruppen sind freundschaftlich verbunden und koordinieren im Aldi-Unternehmensausschuss gemeinsam ihre Geschäftspolitik. Das Bundeskartellamt[41] betrachtet Aldi Nord und Aldi Süd als „faktischen Gleichordnungskonzern“ im Sinne von § 18 Abs. 2 Aktiengesetz (Deutschland). Rechtlich, organisatorisch und seit 1966 auch finanziell sind beide Unternehmensgruppen völlig unabhängig voneinander. In Deutschland umfassen Aldi Nord und Aldi Süd zusammen 66 Regionalgesellschaften, die wiederum ca. 4250 Aldi-Filialen kontrollieren (Stand April 2015). Die Regionalgesellschaften haben ihren Sitz oft außerhalb der größeren Ballungszentren; sie liegen meist nahe einem Autobahnanschluss, um die Effizienz der Belieferung der Filialen per Lkw zu erhöhen. Den Regionalgesellschaften, die als Kommanditgesellschaften (GmbH & Co. KG) geführt werden, steht jeweils ein Regionalgeschäftsführer vor. Dieser legt dem Verwaltungsrat (Aldi Nord) bzw. dem Koordinierungsrat (Aldi Süd), der als Kommanditist auftritt, Rechenschaft ab. Der Regionalgeschäftsführer wird unterstützt durch die unter ihm stehenden Abteilungsleiter. In jeder Regionalgesellschaft gibt es verschiedene Abteilungen, zum Beispiel Logistik, Verwaltung und IT. Den Abteilungsleitern unterstehen mehrere Verkaufsleiter (offiziell Regionalverkaufsleiter), die je einen Verkaufsbezirk von fünf bis sieben Filialen verantworten. Ein Verkaufsleiter ist auch gleichzeitig Disziplinarvorgesetzter und führt bis zu 100 Mitarbeiter. In jeder Aldi-Filiale gibt es einen Filialverantwortlichen, der für die Einteilung und Führung des Filialpersonals sowie für die Warendisposition, Abrechnung und vor allem für das Erreichen der entsprechenden Filialkennzahlen verantwortlich ist.

Eine flache Organisationshierarchie und einfache Unternehmensgrundsätze bilden das Unternehmensleitbild.

Die oft günstigen Preise bei Aldi sind auf eine effiziente Struktur, basierend auf rigoroser Mitarbeiterführung (bei allerdings meist überdurchschnittlicher Bezahlung), straffer Logistik, einer starken Position (durch einen hohen Grad an Marktmacht) gegenüber Lieferanten und spartanischer Präsentation der Waren (unter anderem lange Zeit Verzicht auf Fernsehwerbung) zurückzuführen.[42]

Aldi Süd begann 2016, seine deutschen Filialen mit einer hochwertigeren Ausstattung und verbesserter Aufenthaltsqualität auszustatten. Solche „Luxus-Filialen“ werden bereits in Amerika und Australien betrieben, in Deutschland entstand die erste Filiale dieser Art in Unterhaching.[43] Bis 2019 sollen alle Filialen entsprechend umgebaut werden.[44] Im Jahr 2016 haben Aldi Nord und Aldi Süd erstmals jeweils einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, um über ihre soziale und ökologische Verantwortung Rechenschaft abzulegen.[45]

Struktur Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der sogenannte „Aldi-Äquator“

Die Grenze zwischen Aldi Nord und Aldi Süd (auch Aldi-Äquator genannt) verläuft vom Westmünsterland über Mülheim an der Ruhr, Wermelskirchen, Gummersbach (in Gummersbach gibt es Nord- und Süd-Filialen)[46], Siegen (in Siegen gibt es Nord- und Süd-Filialen, weil die Autobahn 45 die Grenze bildet), Marburg, nach Osten bis nördlich von Fulda. Die neuen Bundesländer sind (bis auf eine Filiale im thüringischen Sonneberg, die aus Bayern beliefert wird) vollständig Aldi-Nord-Gebiet.

Es gibt mehrere Aldi-Gesellschaften, die zentrale Aufgaben wie Einkauf und Immobilienverwaltung für beide Unternehmensgruppen übernehmen, beispielsweise die Aldi Einkauf GmbH & Co. oHG. Daneben besitzt Aldi auch eigene Kaffeeröstereien. Aldi Nord betreibt diese in Weyhe und Herten; die Röstereien von Aldi Süd sind in Mülheim an der Ruhr und in Ketsch.

Im Jahr 2017 gründete Aldi Süd das Tochterunternehmen NewCoffee, unter dem die Kaffeeröstereien in Mülheim an der Ruhr und Ketsch als eigenständiges Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe Aldi Süd firmieren.[47]

Struktur international[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Aldi weltweit: Aldi Nord (blau), Aldi Süd (orange)
Aufteilung von Aldi in Europa:
  • Aldi Nord
  • Aldi Süd
  • Aldi-Filiale in London im Vereinigten Königreich
    Aldi-Schild in Baltimore, USA

    Aldi Nord und Aldi Süd sind weltweit wie folgt vertreten (Stand: 10. September 2019):

    Land Aldi-Gruppe seit Anzahl der Filialen
    DeutschlandDeutschland Deutschland (Nord) Nord 1961 >2300[48]
    PolenPolen Polen Nord 2008 >100[48]
    DanemarkDänemark Dänemark Nord 1977 >220[48]
    NiederlandeNiederlande Niederlande Nord 1975 >490[48]
    BelgienBelgien Belgien Nord 1973 >430[48]
    LuxemburgLuxemburg Luxemburg Nord 1990 >10[48]
    FrankreichFrankreich Frankreich Nord 1988 >850[48]
    SpanienSpanien Spanien Nord 2002 >250[48]
    PortugalPortugal Portugal Nord 2006 >40[48]
    Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Trader Joe’s (Nord) 1979 397[49]
    DeutschlandDeutschland Deutschland (Süd) Süd 1962 ca. 1910[50]
    SchweizSchweiz Schweiz Hofer (Süd) 2005 ca. 200[50]
    OsterreichÖsterreich Österreich Hofer (Süd) 1968 ca. 510[50]
    ItalienItalien Italien Süd 2018 ca. 60[50]
    SlowenienSlowenien Slowenien Hofer (Süd) 2005 ca. 90[50]
    UngarnUngarn Ungarn Süd 2008 ca. 140[50]
    Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Süd 1990 ca. 840[50]
    IrlandIrland Irland Süd 1998 ca. 140[50]
    China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Süd 2017 2[51][52][50]
    AustralienAustralien Australien Süd 2001 ca. 540[50]
    Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Süd 1976 ca. 1890[50]

    Der Markteintritt in Griechenland durch Aldi Süd (verantwortet von Aldi Süd Österreich (Hofer)) im November 2008 wurde aufgrund des fehlenden Erfolgs Ende Dezember 2010 wieder rückgängig gemacht. Neue Expansionsländer werden abwechselnd auf Aldi Süd und Aldi Nord aufgeteilt und die Verteilung gemeinsam abgesprochen. Für den Markteintritt Aldi Süds in China soll Aldi Nord in zwei Länder expandieren.

    Aldi kündigte im Mai 2017 an, mit einer Investition von 1,5 Mrd. Euro 400 neue Filialen in den USA zu eröffnen und die Mehrzahl der bestehenden Filialen auszuweiten. Analysten sehen durch das Auftreten von Lidl, die Reaktion von Walmart und Pläne von Amazon große Veränderungen auf den US-Lebensmittelhandel zukommen. Seit 2014 sind in den USA schon 20 Lebensmittelhändler infolge des Preiskriegs insolvent geworden.[53]

    Hofer / Aldi Suisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die von Helmut Hofer im Jahr 1962 gegründete Filialkette Hofer mit rund 30 Filialen wurde 1967 von Aldi Süd übernommen.[54] Da der Name Aldi in Österreich nicht nutzbar ist (er gehört der Firma Adel Lebensmittel Diskont), firmiert sie seitdem als Hofer KG. Das Aldi-Süd-Konzept wurde nach und nach umgesetzt. Das Hofer-Logo – ursprünglich ein weißer Schriftzug „Hofer“ auf blauem Balken – wurde später um die zwei Linienscharen des Aldi-„A“s ergänzt und gleicht heute (abgesehen vom Schriftzug HOFER) dem Logo von Aldi Süd (siehe Abschnitt Logos).

    Die ALDI Suisse AG ist ein Schweizer Unternehmen mit Hauptsitz in Schwarzenbach SG und gehört zur Unternehmensgruppe Hofer S/E.[55] Sie ist nach Migros, Coop, Denner und Manor der fünftgrößte Detailhändler der Schweiz und beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter. Aldi zahlt einen deutlich höheren Mindestlohn als Migros und Coop. 2015 erwirtschaftete Aldi Suisse 1,42 Milliarden Euro (umgerechnet 1,52 Milliarden Franken) Nettoumsatz. Das macht im Durchschnitt 8,4 Millionen Franken pro Filiale.[56] Die ersten vier Filialen wurden am 27. Oktober 2005 in Weinfelden, Amriswil, Altenrhein SG und Gebenstorf eröffnet.[57]

    Markteintritt von Aldi Süd nach China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Frühjahr 2017 erfolgte der Markteintritt von Aldi Süd nach China. Der Handel ausgewählter Produkte erfolgte hier zunächst ausschließlich online über die Plattform Tmall Global, einem Online-Marktplatz, der von der chinesischen Alibaba Group betrieben wird. In dem Online-Shop sollen demnach vor allem Weine und ungekühlte Lebensmittel angeboten werden. Australische Lieferanten würden einen Großteil des Sortiments für den Online-Shop stellen und bekommen so Zugang zum weltgrößten Markt mit 1,4 Milliarden Kunden, teilte Aldi Süd mit.[58]

    Die Eröffnung der ersten Aldi Süd-Filiale in Shanghai war für 7. Juni 2019 geplant und wurde pünktlich eingehalten.[59]

    Logos (1945 bis heute)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aldi Süd hat seit Juni 2017 ein neues Logo. Das Emblem wirkt weniger kantig als sein Vorgänger.[60]

    Sonstige Konzepte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Tausendundeine Gelegenheit in Mannheim

    Im Mannheimer Stadtteil Waldhof erprobte Aldi Süd ein neues Marktkonzept mit dem Namen Tausendundeine Gelegenheit. In dem am 4. April 2005 eröffneten Laden wurden nicht abgesetzte Schnäppchenprodukte (Aldi-Aktionsware) zu nochmals stark ermäßigten Preisen verkauft. Da sich das Konzept jedoch nicht bewährte, wurde der Laden am 30. Juni 2007 wieder geschlossen.

    Aldi-Bistro in Köln, 2017

    Ende April 2017 eröffnete Aldi Süd im Kölner Mediapark als Pilotprojekt ein „Aldi Bistro“. Als Pop-Up-Konzept wurde das Bistro aus Schiffscontainern am Teich des Mediaparks errichtet, wo es für drei Monate betrieben wurde. Die als dreigängiges Menü oder einzeln erhältlichen Gerichte werden aus Produkten der Discounterkette hergestellt. Das Bistro verfügt auf 90 Quadratmetern Fläche über 50 Plätze, dazu kommen weitere 20 auf der Dachterrasse.[61] Täglich gab es ein Menü aus Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch zum Einheitspreis von 7,99 Euro.[62] Im Anschluss an die Station in Köln zog das Aldi Bistro nach München, wo es im Oktober 2017 eröffnet wurde und ebenfalls drei Monate lang in Betrieb war.[63]

    Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Umsätze und Erträge der Gruppe wurden bis zum Jahr 2000 nicht veröffentlicht. Mittlerweile werden die Zahlen sowohl für die Gesellschaften Nord als auch für die Gesellschaften Süd im Bundesanzeiger veröffentlicht.

    Der Umsatz 2010 in Deutschland betrug 22,5 Mrd. € (Aldi Nord 9,95 Mrd. €, Aldi Süd 12,5 Mrd. €), der weltweite Umsatz betrug 52,8 Mrd. €. Die Umsatzrendite betrug 2010 in Deutschland 3,0 % (Aldi Nord) bzw. 3,7 % (Aldi Süd).[64]

    Aldi Nord und Aldi Süd sind vollständig in Familienbesitz. Die Kapitalausstattung wird als sehr solide bezeichnet, nach eigenen Angaben hat Aldi keine Verbindlichkeiten. Soweit bekannt, ist Aldi Nord über seine Immobilientochter Eigentümer sämtlicher Logistikzentren. Der Filialbestand ist ebenfalls größtenteils Eigentum, gemietete Objekte werden im Zuge des Flächentausches und der Vergrößerung verstärkt durch eigene Objekte ersetzt. Aldi Süd ist ebenfalls Eigentümer fast aller Gebäude (Märkte, Logistikzentren) und Grundstücke, hat aber auch Fremdkapital aufgenommen, um die weitere Immobilienexpansion zu finanzieren. Damit verließ Aldi Süd den bisherigen Weg der totalen Unabhängigkeit von Kreditgebern durch das Vermeiden von Fremdkapital.

    Kundenprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bis etwa Anfang der 1980er Jahre hatte Aldi das Image eines Arme-Leute-Ladens;[65] Aldi-Produkte galten zwar als qualitativ hinreichend solide, aber ohne Prestige. Auch heute sind arme Bevölkerungsschichten eine wichtige Zielgruppe von Aldi,[66] jedoch gilt das nicht mehr als negativ für Aldis Image. Von Aldi vertriebene Produkte erhielten vielfach sehr gute Testergebnisse (z. B. bei Stiftung Warentest [67] [68] und bei Öko-Test[69] [70]). 2006 kauften drei Viertel der Haushalte regelmäßig bei Aldi ein. Im Fünfjahresrückblick der Stiftung Warentest waren 2004–2009 rund 40 % der angebotenen Aktionsprodukte ein Schnäppchen, 45 % waren von angemessenem Preis; die übrigen 15 % erschienen den Testern als zu teuer.[71][72]

    Sortiment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.
    Innenansicht eines Aldi-Nord-Marktes, 2006
    Backwaren, 2015
    Kühlwaren, 2015
    Tiefkühlwaren, 2015
    Eier, Milch und Fahrräder, 2015

    Die Grundidee ist, nur Produkte im Sortiment zu führen, die bei einem gewissen Mindestumsatz eine hohe Warenumschlagshäufigkeit aufweisen, sogenannte Schnelldreher. Das Sortiment ist somit verhältnismäßig schmal und besteht aus rund 1360 Basisartikeln, 170 Bioartikeln im Standard-, Saison- und Aktionsartikelsortiment und pro Woche etwa 80 Aktionsartikeln.[9]

    Marken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die früher bei allen Markenartikeln übliche Bindung der Verbraucherpreise (Preisbindung der zweiten Hand) gab den Albrecht-Brüdern keine Möglichkeit, Markenartikel günstiger anzubieten. Deshalb blieb Aldi nur der Ausweg über markenfreie Produkte, die sogenannten No-Name-Produkte. Es galt, Hersteller zu finden, die Produkte speziell für Aldi mit Fantasie-Namen abpackten, die keiner Preisbindung unterlagen. Viele Markenartikler waren anfangs dazu nicht bereit, weil sie negative Reaktionen ihrer Bestandskunden befürchteten und auch tatsächlich erlebten. Aufgrund der raschen Expansion von Aldi und wegen ihrer von Anfang an guten Qualität erreichten diese Aldi-Eigenmarken schnell die Bekanntheit und den Distributionsgrad bekannter Markenartikel.[13] Für Aldi hat dieses Konzept den zusätzlichen Nutzen, dass der Verbraucher nicht eine bekannte Marke kauft, die er genauso gut in jedem anderen Supermarkt erhalten kann, sondern eingestellt wird auf eine Meinung wie beispielsweise „Die Schokolade von Aldi ist gut“.[46]

    Als Markenware hat Aldi Produkte von Schneekoppe, Storck, Haribo, Ferrero, Coca Cola, Freixenet, Gerolsteiner, Red Bull und der Beiersdorf AG im Sortiment.

    Lebensmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aldi Nord verkauft seit 2004 loses Obst und Gemüse, das an der Kasse abgewogen wird. Seit 2016 ist auch bei Aldi Süd loses Obst und Gemüse erhältlich.[73] Seit 2018 werden einige Fleischprodukte, mit dem Neuland-Tierwohllabel, unter der Eigenmarke „Fair & Gut“ vertrieben.[74] Ende April 2019 wurde das „Fair & Gut“-Sortiment um eine Weidemilch erweitert, welche auch das Etikett „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes trägt.[75] Der WWF Schweiz hat die Nachhaltigkeitswerte von elf Milchproduktionsstandards verglichen. „aldi Fairmilk“ hatte dabei jedoch nur 33 % oder weniger der inhaltlichen Kriterien erfüllt.[76]

    Seit 1998 werden bei Aldi Süd Tiefkühltruhen eingesetzt.

    Sehr erfolgreich sind Nord und Süd im Kaffeegeschäft: Der gesamte Röstkaffee wird in eigenen Röstereien hergestellt. Aldi Nord lässt „Markus Kaffee“ bei der Markus Kaffee GmbH & Co. KG in Weyhe und Herten rösten. Das Aldi-Süd-Tochterunternehmen NewCoffee lässt „Amaroy Kaffee“ in Röstereien in Mülheim an der Ruhr und in Ketsch produzieren. Seit 2013 hat Aldi den größten Marktanteil am Wein­absatz in Deutschland[77] und ist in vielen anderen Warengruppen ebenfalls Marktführer.

    Backautomat bei Aldi Süd, 2010

    Die Filialen von Aldi Süd sind mit Backautomaten ausgerüstet. Der Brotbackautomat gibt Brotprodukte per Knopfdruck heraus.[78] Im Juli 2010 erhob der Zentralverband des Bäckerhandwerks Klage gegen Aldi wegen irreführender Werbung. Kritisiert wurde die Werbung: „Ab sofort backen wir den ganzen Tag Brot und Brötchen für Sie – frisch aus dem Ofen.“[79][80]

    Aldi Nord und Aldi Süd führen eigene Biomarken, die die Anforderungen des deutschen staatlichen Bio-Siegels erfüllen.

    Der Gebrauchsgüterbereich und der Aldi-PC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der steigende Anteil an Gebrauchsgütern zieht sich seit Anfang der 1990er Jahre wie ein roter Faden durch die Firmengeschichte nicht nur von Aldi, sondern auch von anderen Lebensmittel-Discountern. Im Unterschied zu Lebensmitteln haben Gebrauchsgüter den Charakter kurzzeitiger Aktionsangebote. Mitunter wird im Rahmen einer Themenwoche ein Sortiment artverwandter Artikel angeboten, z. B. ein breites Sortiment an Campingprodukten.

    Während sich in der Frühzeit der Gebrauchsgüterbereich auf Textilien und Haushaltsgegenstände beschränkte, erweiterte sich das Angebot im Laufe der 1990er Jahre auf Unterhaltungselektronik. Einen Höhepunkt erreichte die Gebrauchsgütersparte durch den sogenannten Aldi-PC, einen in großen Zeitabständen für den Massenmarkt eigens von Aldi in Auftrag gegebenen Personal Computer.

    Als erster Computer bei Aldi kam der „Aldi-C16“ im Frühjahr 1986 als Set zum Preis von 149 DM in den Handel, wobei das zuerst lediglich ein Abverkauf von Restbeständen von Commodore war, der aber einen Nachfrageboom auslöste.[81] Der erste „Aldi-PC“ wurde 1995 auf den Markt gebracht, zur Zeit des beginnenden Internet-Booms. Auf die ersten Aldi-PCs gab es einen regelrechten Ansturm, da der Bedarf an Consumer-PCs auf dem Markt nicht sofort von den bisher den PC-Markt dominierenden Handelsketten gedeckt werden konnte und der Aldi-PC dank enorm hoher Absatzzahlen preisgünstig verkauft werden konnte. Besonders angesprochen waren dabei in erster Linie Familien mit unterem und mittlerem Einkommen.

    Der seit Jahren selbe Handelspartner und Hersteller der meisten technischen Geräte, die es bei Aldi gibt, ist Medion.

    In den Aldi-Süd-Filialen wurden von Anfang der 2000er Jahre bis etwa 2014 Produkte der Firma Medion vielfach unter der Pseudonym-Marke Tevion angeboten, die eine Eigenmarke von Aldi Süd ist[82] und auch Produkte anderer Hersteller umfasst.

    Die Aldi-Gruppe ist der achtgrößte Textilvermarkter in Deutschland; in diesem Segment setzt der Discounter – allgemein stagnierenden Verkaufszahlen im Textilbereich zum Trotz – über 1,095 Mrd. Euro pro Jahr um (2005).[83]

    Seit 2003/2004 bietet auch Aldi Süd in Deutschland Tabakwaren an. Aldi bezieht seine Tabakwaren bei Austria Tabak.

    Aldi bietet in Deutschland seit Juli 2005 einen Online-Fotoservice, bei dem Papierabzüge von Digitalbildern nach Hause bestellt werden können.

    Am 7. Dezember 2005 stieg Aldi nach guten Erfahrungen bei Hofer in Österreich auch in Deutschland ins Mobilfunkgeschäft ein. Sowohl Aldi Nord als auch Aldi Süd bieten den Kunden in Kooperation mit der Medion-Telefoniesparte MedionMobile den Prepaid-Tarif Aldi Talk an.

    Seit Januar 2007 vermitteln Aldi Nord und Aldi Süd auch in Deutschland und der Schweiz Pauschalreisen. Der ausführende Partner ist das Unternehmen Berge & Meer, eine TUI-Tochter. Von 19. April 2013 bis Februar 2014[84] vermittelte Aldi Nord und Süd in Kooperation mit dem Bonner Busunternehmen Univers auf dem Internetportal Aldi Reisen auch Fernbusfahrten.

    Seit Februar 2008 vertreibt Aldi Nord ein Sortiment von etwa 70 Zeitschriften (Tageszeitungen und Illustrierte).

    Seit April 2008 wird ein Onlinebestellservice von Schnittblumen angeboten, wobei Aldi nur als Vermittler auftritt, den Auftrag wickelt das Unternehmen fleurfrisch ab, eine Tochtergesellschaft von Landgard, dem langjährigen Vertragslieferanten der Pflanzenangebote bei Aldi.[85] Die eigentliche Zusammenstellung der Sträuße übernimmt ein von fleurfrisch beauftragter Bündelservice, der dafür fast ausschließlich Werkvertrags-Mitarbeiter beschäftigt.

    Für das Jahr 2008 war auch der Vertrieb von Versicherungen in Kooperation mit Signal Iduna geplant. Nach Protesten des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute zog sich Aldi aus der Kooperation zurück.[86]

    Über die Plattform Aldi life können Kunden seit 2015 Musik streamen. 2016 kamen E-Books und 2017 Computerspiele hinzu.[87]

    Im Jahr 2016 führte Aldi zum elften Geburtstag der Marke Aldi Talk einen eigenen Onlineshop auf Ihrer Website ein. Neben den Tarifen wurde dieser um Smartphones oder Tablets zum Verkauf erweitert.[88]

    Aldi Süd bietet seit November 2016 zertifizierten Grünstrom an.[89]

    Seit Juni 2017 bietet Aldi Süd über den Service „Aldi liefert“ ausgewählte Aktionsartikel an, die nicht in der Filiale erhältlich sind, sondern in der Filiale bezahlt und dann nach Hause geliefert werden.[90]

    Im November/Dezember 2018 ist Aldi ins Buchhandelsgeschäft eingestiegen. Seither werden bei Aldi Süd und Aldi Nord Bestseller-Bücher angeboten.[91]

    Vermarktung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Werbe-Modell-Lkw

    Aldi gab in der gesamten Unternehmensgeschichte bis 2016 zu keinem Zeitpunkt Geld für externe Marketing-Agenturen aus. (Karl Albrecht, 1953: „Unsere Werbung liegt im billigen Preis.“)[92]

    Bis zu den Jahren 2007 (Aldi Nord) und 2008 (Aldi Süd) verzichteten beide Unternehmen auf eigene Pressestellen. Mittlerweile verfügen Aldi Nord und Aldi Süd über jeweils eigene Kommunikationsabteilungen.[93][94]

    Die wöchentlichen Anzeigen in lokalen Zeitungen sehen seit Jahren gleich aus; sie zeigen die aktuellen Angebote ohne Werbeslogans unter dem Motto „Aldi informiert“. Die Zeitungsanzeigen lösten vorher regelmäßig erscheinende vierseitige Preislisten ab, die teilweise auch an die Haushalte verteilt wurden.

    Die Zeitungsanzeigen von Nord und Süd wurden größer (seitdem 1/1 Seite) und farbig. Zudem liegen in den Märkten Flugblätter mit den Angeboten der nächsten Woche aus. Sowohl Aldi Süd als auch Aldi Nord haben ganzjährig drei Aktionen pro Woche, die zu einem mehrseitigen Prospekt zusammengefasst werden. Aldi Nord lässt Prospekte, Flugblätter und Zeitungsanzeigen von einer eigenen Werbeagentur vorbereiten und schalten, die für die Gruppe europaweit tätig ist.

    Anfang der 2000er Jahre versuchte sich Aldi Nord in Sachen Merchandising und bot Aldi-Markt-Bausätze, Lkw-Modelle (siehe Foto) und Badetücher in den Aldi-Farben an. Der Aldi-Markt ist im Standardprogramm der Firma Faller.

    2010 verzichtete Aldi in einigen Regionen auf Anzeigen in Tageszeitungen[95] und ließ stattdessen die zweiwöchentlich erscheinende Werbebroschüre kostenlos an alle Haushalte verteilten.

    Aldi Nord und Aldi Süd haben seit 2010 bzw. 2011 jeweils eine Aldi-App für Apple iOS und Android im Angebot. Darüber lassen sich die aktuellen Kundenprospekte aufrufen und Artikel aus dem Angebot in eine Einkaufsliste eintragen.

    2016 haben Aldi Nord und Aldi Süd erstmals in der Unternehmensgeschichte Werbespots im deutschen Fernsehen und online geschaltet. Zum Wahlspruch „Einfach ist mehr“ wurde zudem eine Internetseite online gestellt.[96] Aldi Süd wirbt zudem seit Herbst 2016 mit einem Blog um Kunden.[97] Aldi Süd gibt das Kundenmagazin Aldi inspiriert heraus. Das kostenlose Heft erscheint alle zwei Monate.

    Kassensystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Vor der Verbreitung von Scannerkassen war es im Lebensmitteleinzelhandel üblich, jeden Artikel einzeln mit einem Preisetikett auszuzeichnen; dieses wurde von den Kassiererinnen abgelesen und eingegeben.

    Bei Aldi gab es keine Preisetiketten: Bei Aldi Nord erfolgte die Registrierung der verkauften Artikel durch Eingabe einer mehrstelligen PLU-Nummer. Bei Aldi Süd wurden die DM-Preise direkt eingegeben, weshalb Kassenbons ohne Artikelbezeichnung die Regel waren. Es war erforderlich, dass die Kassierer(innen) die Preise aller Produkte bzw. die PLU-Nummern auswendig lernten. Das Eintippen war mit der damaligen Technik schneller möglich als das Scannen, weshalb Kunden schneller abgewickelt und Personalkosten eingespart werden konnten.

    Mit der Einführung des Euro als Bargeld am 1. Januar 2002 als gesetzliches Zahlungsmittel wurden sämtliche Preise exakt umgerechnet und zusätzlich abgerundet. Im Zuge dessen stellte Aldi Süd im Jahre 2000 und Aldi Nord 2002 komplett auf Scannerkassen um.[98][99]

    Da Aldi größtenteils Eigenmarken vertreibt, war es relativ einfach, den Strichcode auf den Produktverpackungen in unüblichen und teilweise ungenormten Größen sowie in größerer Anzahl auf verschiedenen Seiten der Verpackung zu platzieren. Die meisten Aldi-Verpackungen besitzen daher den EAN-Strichcode (unternehmensinterner verkürzter EAN-8-Code)[100] auf mindestens drei Seiten, als lange Streifen oder als Banderole um die ganze Verpackung herum, wohingegen die Produkte in anderen Supermärkten einen genormten kleineren Strichcode an nur einer Stelle besitzen. Die Kassierer müssen daher Aldi-Artikel viel seltener drehen und wenden, um sie vom Scanner zu erfassen, was den Kassiervorgang beschleunigt.

    In Deutschland erfolgten Tests mit der Bezahlung per EC-Karte 2004 in Filialen von Aldi Nord. Ab April 2005 folgte die flächendeckende Einführung der Zahlung per EC-Karte bei Aldi Nord und Süd, die bis Ende Oktober 2005 abgeschlossen wurde. Die Umstellung wurde durch das Unternehmen NCR durchgeführt.[101]

    Im Mai 2014 wurden in allen Filialen von Aldi Suisse NFC-fähige Kassenterminals eingeführt,[102] im Juni 2015 zogen Aldi Süd und Nord in Deutschland und Dänemark nach. Diese ermöglichen kontaktloses Bezahlen per NFC-fähiger Debitkarte (Maestro, V Pay, PostFinance Card usw.) oder Kreditkarte oder einem NFC-fähigen Smartphone. Für das mobile Bezahlen wird eine sogenannte Mobile-Payment-App wie beispielsweise Apple Pay benötigt.[103][104]

    Seit Ende 2016 können Kunden bei Aldi Süd, die einen Einkauf von mindestens 10 Euro mit der Girocard bezahlen, kostenlos bis zu 200 Euro Bargeld abheben.[105]

    Leergutrücknahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Diebold-Nixdorf-Leergutautomat
    Tomra-Leergutautomat

    In der zweiten Jahreshälfte 2005 führte Aldi Nord als Rationalisierungsmaßnahme testweise Leergutautomaten ein. Aldi Süd übernahm dieses System im ersten Quartal 2006. Beide schlossen sich im Zuge dieser Maßnahme dem ILN-System an. Auch die neue Pfandregelung, die am 1. Mai 2006 in Kraft trat, zwang das Unternehmen zu diesem Schritt, da die sogenannten „Insellösungen“ beendet wurden.[106]

    Nach ausgiebigen Tests hat sich Aldi Nord für ein Rücknahmesystem des Herstellers Diebold Nixdorf entschieden, während Aldi Süd eine Entwicklung des Herstellers Tomra Systems vorzog. Bei beiden Geräten kommt ein System zur Anwendung, bei dem die PET-Flaschen unmittelbar nach der Abgabe gepresst werden. Seit Dezember 2014 nimmt die Unternehmensgruppe Aldi Süd Dosengebinde zurück. Die Unternehmensgruppe Aldi Nord nimmt sie erst seit dem 22. März 2015 zurück.

    Tax Free Shopping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Seit 2006 bietet Aldi Süd in den an der Grenze zur Schweiz gelegenen Filialen ein System zur Rückerstattung der Umsatzsteuerdifferenz für die dort überproportional stark vertretenen Schweizer Kunden an. Jedoch erfolgt keine Barauszahlung, sondern über eine eigens geschaffene Aldi-Süd-Tax-Free-Karte eine bargeldlose Überweisung durch die Firma Global Refund. Sie gilt nur für Kunden über 18 Jahren. Anfangs war ein Mindesteinkauf von 40 € obligatorisch. Erstattet (wie bei allen Unternehmen, die sich dem Tax-Free-System angeschlossen haben) wurde aber nur ein Teil der USt. Bei Aldi waren das 75 % (25 % wurden zur Finanzierung des Systems einbehalten). Aldi sah sich jedoch dazu gezwungen (da der konkurrierende Einzelhandel in diesem Gebiet den Schweizer Kunden schon seit Jahren beinahe flächendeckend eine volle Rückerstattung anbietet und der Anteil dieser Kunden in den regionalen Filialen etwa 30 %, an manchen Wochentagen über 50 % beträgt), die 75-%-/40-€-Regelung Ende 2011 aufzuheben. Mittlerweile wird die volle USt. (100 %) erstattet und der Mindesteinkaufsbetrag wurde aufgehoben.

    Aktuelle Marktposition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aldi nutzt seine Marktmacht bei Verhandlungen mit Zulieferern, erwartet hingegen von seinen Lieferanten keine Zugeständnisse bei sinkenden Verkaufspreisen oder Werbekostenzuschüsse, Jubiläums-Rabatte oder Logistik-Optimierungsrabatte.

    Im gesamten Lebensmitteleinzelhandel belegt ALDI in Deutschland den vierten Platz nach Umsatz hinter den Unternehmen Edeka, Rewe, der Schwarz-Gruppe und vor der Metro-Gruppe (2010).[107] Mit einem Umsatz im Textilbereich von rund 1,071 Mrd. Euro (2009) liegt ALDI hier auf Platz 8 der größten Textileinzelhändler Deutschlands.[108] Im Bereich Gesundheitsprodukte außerhalb der Apotheke hatte Aldi im Jahr 2005 einen Marktanteil von rund 18 %.[109] Laut einer Forsa-Umfrage sind 95 % der Arbeiter, 88 % der Angestellten, 84 % der Beamten und 80 % der Selbstständigen Kunden bei Aldi. Nach Informationen der Gesellschaft für Konsumforschung ging der Umsatz im Jahr 2007 erstmals um 1,5 % zurück und lag bei brutto 27 Mrd Euro. Der Marktanteil unter den Discountern ging dadurch um 0,6 Prozentpunkte auf 18,9 % zurück.[110]

    Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

    Das Schwarzbuch Markenfirmen wirft Aldi Süd vor, eine gewerkschaftliche Organisierung weitgehend zu verhindern,[111] so gebe es keinen Gesamtbetriebsrat. ver.di berichtet ebenfalls von strategischen Bemühungen des Unternehmens, unabhängige Mitarbeitervertretungen zu verhindern und Gremien mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) zu besetzen.[112]

    Im April 2004 kündigte Aldi mit sofortiger Wirkung seine bisher wöchentlich erscheinende, ganzseitige Anzeige in der Süddeutschen Zeitung, nachdem diese in einem kleinen Artikel am 7. April 2004 über „schikanöse Arbeitsbedingungen“ und „massive Wahlbehinderungen“ bei der versuchten Gründung der ersten Aldi-Betriebsräte in München berichtet hatte.[113] Durch diesen Boykott entgingen der Zeitung Anzeigen im Gesamtwert von rund 1,5 Millionen Euro.[114]

    In einer Studie hat das Südwind-Institut Arbeitsrechtsverletzungen in chinesischen und indonesischen Zuliefererbetrieben von Aldi nachgewiesen. Dazu zählen unter anderem eine monatelange Zurückhaltung von Löhnen, Kautionszahlungen von Beschäftigten für Fabrikjobs und Kinderarbeit.[115] Im Februar 2008 trat die Aldi-Gruppe der Business Social Compliance Initiative (BSCI) bei,[116] nachdem für März 2008 die „Kampagne für Saubere Kleidung“ Aktionen in Deutschland für bessere Produktionsbedingungen der Aldi-Textilien in China und Indonesien organisiert hatte.[117] Die Kampagne kritisierte jedoch, dass die BSCI keine unabhängige Verifizierungseinrichtung sei, in der Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen an führender Stelle vertreten seien.[118] Im Jahr 2009 wies das Südwind-Institut erneut auf unwürdige Arbeitsbedingungen in Aldi-Zuliefererbetrieben hin. Die Arbeitnehmerinnen müssten bis zu 90 Stunden pro Woche arbeiten, Fehler würden mit Geldstrafen geahndet. Die Beschäftigten erhielten keinen Mutterschutz und die Bildung von Gewerkschaften sei ihnen verboten.[119] Auch 2010 wies das Südwind-Institut in einer neu veröffentlichten Studie[120] auf Arbeitsrechtsverletzungen bei Aldi-Zulieferern in China hin.[121] Im April 2008 stand Aldi Nord in der Kritik, weil jährlich 120.000 Euro an die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) geflossen sind. Das Unternehmen räumte diese Zahlungen ein. Die Betriebsräte vieler Aldi-Nord-Regionalgesellschaften sind Mitglied in der AUB, diese selbst steht den Arbeitgebern nahe.

    Anfang Januar 2013 wurde bekannt, dass Aldi Süd offenbar Mitarbeiter mit versteckten Kameras überwachen lasse. Ein früherer Detektiv des Unternehmens berichtete im Nachrichtenmagazin Der Spiegel, er habe auch über private Angelegenheiten der Beschäftigten Bericht erstatten sollen, insbesondere auch die finanzielle Situation und die Arbeitsgeschwindigkeit. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück.[122]

    Mitarbeiter in einem Warenlager in Baden-Württemberg misshandelten 2013 Auszubildende.[123] Missliebige Azubis von Aldi Süd seien im Zentrallager Mahlberg vom stellvertretenden Bereichsleiter und anderen Beschäftigten mit Frischhaltefolie an Pfosten gefesselt worden. Die Aldi-Mitarbeiter hätten dann die Gesichter der Auszubildenden mit Filzstiften beschmiert. Die Folie sei beim Fesseln derart stark gespannt gewesen, dass einer der gefesselten kaum noch atmen konnte. Vorgesetzte hätten die Schikanen beobachtet und gebilligt. Einige mit Smartphones aufgenommene Ausschnitte der Misshandlungen seien auch auf Seiten im Online-Netzwerk Facebook veröffentlicht worden. Dem Auszubildenden sei außerdem angedroht worden, bei weiterem Fehlverhalten in das Tiefkühlabteil des Zentrallagers gesperrt zu werden.[124]

    Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Hyundai Ioniq an einer Stromladestation von Aldi Süd in Hilden, 2018

    Im Schwarzbuch Markenfirmen werden Ausbeutung in der Rohstoffgewinnung und Umweltzerstörung als Kritik genannt.[125]

    Aldi wurde wegen seines unökologischen Angebots billiger Garnelen auf Kosten der Mangrovenwälder kritisiert.[126] 2010 warf die Umweltschutzorganisation Robin Wood der Handelskette vor, dass auch zwei Bücher ihres Angebotes Fasern aus Mangrovenholz enthielten.[127] Im Mai 2004 verkaufte Aldi in einer Sonderaktion Gartenmöbel aus indonesischem Meranti-Holz.[128] Aufgrund von Protesten von Umweltorganisationen und einzelnen Aktivisten, die Aldi aufforderten, sich nicht an der Zerstörung der letzten indonesischen Tropenwälder zu bereichern, erklärte Aldi, in Zukunft nur noch Artikel aus Holz mit FSC-Siegel vermarkten zu wollen.[129]

    Aldi Süd hat rund 1250 Filialen und seine Logistikzentren mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet. An 50 Filialen gibt es für den Nutzer kostenfreie Stromtankstellen für Elektroautos und Elektrofahrräder. Nutzer können kostenfrei und ohne Registrierung ihre Elektrofahrzeuge aufladen. Die Reichweite eines Elektroautos soll so innerhalb von 30 Minuten um bis zu 80 Kilometer verlängert werden, die Reichweite eines Elektrofahrrades um acht Kilometer.[130]

    In der Schweiz wurde die Entsorgung kritisiert: Lebensmittel würden samt Verpackung in Biogasanlagen entsorgt, von wo aus der durch Mikroplastik belastete Gärrest auf den Feldern landet.[131] Ab Sommer 2019 verlangt Aldi für dünne Plastiktüten für Obst und Gemüse einen Cent. Mit der Maßnahme wollen Aldi Nord und Aldi Süd auf die Kritik reagieren, in ihren Filialen würden zuviel Kunststoffverpackungen verwendet.[132]

    Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Angeblich teilten die Gebrüder Albrecht 1961 das Unternehmen in die eigenständigen Unternehmensgruppen Aldi Nord und Aldi Süd auf, weil sie sich nicht über die Aufnahme von Zigaretten in das Sortiment einigen konnten.[92] Ob das wirklich ausschlaggebend für die damalige Trennung des Unternehmens war, wurde bis heute nie offiziell bestätigt.
    • 1966 wurde in Mülheim am Heifeskamp eine eigene Kaffeerösterei eröffnet (die noch heute existiert). Der Kaffee der Aldi-Marke Markus wird dort geröstet.
    • Aldi-Süd besitzt die Namensrechte des größten Hörsaals der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Seit Beginn des Wintersemesters 2006 trägt er den Namen „Aldi-Süd-Hörsaal“.[133] Außerdem gibt es einen „Aldi-Süd-Hörsaal“ in der Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain, an der ESB Business School in Reutlingen sowie an der Fachhochschule Düsseldorf.[134][135][136][137]
    • Das Schlagwort „Aldisierung“ wurde zum Wort des Jahres 2005 der Schweiz gewählt. Das bezeichnete Phänomen ist mittlerweile im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich Untersuchungsgegenstand. Es wird definiert als „die zunehmende Suche auch besser verdienender Konsumenten nach dem günstigsten Angebot in immer mehr Konsumbereichen“. Weiterhin „charakterisiert die Aldisierung den sich intensivierenden Preis- und Sonderangebotswettbewerb im Einzelhandel, der das preisorientierte Konsumentenverhalten verstärkt. Darüber hinaus werden der Aldisierung auch verschiedene gesellschaftliche Auswirkungen problematischer Art zugeschrieben, etwa die Verödung von Innenstädten sowie die Beeinträchtigung der Beschäftigungs- und der Konsumkultur“.[138]
    • Die Gestaltung der Aldi-Nord-Einkaufstüte übernahm Günter Fruhtrunk, Maler und Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München.[139]
    • In den Jahren 1996 bis 2005 hat der Eichborn Verlag die Buchreihe Aldidente herausgegeben, eine Sammlung von Koch-, Wein- sowie Cocktailrezeptbüchern, deren Produkte zum größten Teil aus von Aldi vertriebener Ware erzeugt wurden.
    • Peter Heister, der Ehemann von Beate Heister und frühere Sprecher des Beirats (Aufsichtsgremium) von Aldi Süd, machte 2013 den Seiteneinsteiger Frank Lutz zum Koordinierungsrat, um in einer zentralen Holding effektiver wirtschaften zu können, nämlich „ein zentrales Cash-Management aufzubauen und ein modernes Beteiligungs-Controlling bis hin zur gruppenweiten Projekt- und Investitionssteuerung.“ Die drei Koordinierungsräte Norbert Podschlapp, Michael Kloeters und Robert Ochsenschläger,[140] Unternehmensvorständen vergleichbar, fürchteten um ihre Macht und Souveränität. Daher nutzten sie einen „Vorwand“, den damals 94-jährigen Firmengründer Karl Albrecht mit der Entscheidung zu erpressen, entweder Lutz oder aber alle Koordinierungsräte zu entlassen. Albrecht reagierte nicht und daraufhin wurde Lutz vom Beirat mit einer Abfindung von drei Millionen Euro pro Jahr für seinen Dreijahres-Vertrag entlassen.[141]
    • Am 6. Januar 2014 wurden in einigen Aldi-Märkten in Berlin und Velten in Bananenkisten bei Zufallsfunden insgesamt 140 kg Kokain gefunden.[142]
    • Für Besucher des Southside-Festivals 2019 kündigte Aldi eine „Aldi Süd Festival-Filiale“ mit rund 2000 m² Verkaufsfläche auf dem Festivalgelände an. Die Einkaufswagen sollten mit Offroadreifen ausgestattet werden, um die Einkäufe auf dem Gelände transportieren zu können. Als weitere Besonderheiten wurden ein begehbarer Kühlschrank, zwölf Backstationen sowie 16 Kassen genannt. Die rund 200 eingesetzten Mitarbeiter wurden laut Unternehmensangaben aus 400 Bewerbern aus sechs Regionalgesellschaften ermittelt; diese sollten täglich in drei Schichten eingeteilt werden, um die rund 260 Artikel der Filiale zu organisieren.[143]

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    – chronologisch –

    Dokumentarfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Der Aldi-Check. Dokumentation, Deutschland, 2011, 44:38 Min., Buch und Regie: Nicole Kohnert und Herbert Kordes, Produktion: WDR, Erstsendung: 22. August 2011, Reihe: Der Markencheck, Aldi-Check-Liste von Das Erste, online-Video.
    • Wie Aldi in den Osten kam. Dokumentation, Deutschland, 2015, 29:45 Min., Buch und Regie: Joachim Förster und Caspar Kaltofen, Produktion: Maximus Film, MDR, Reihe: Umschau extra, Erstsendung: 19. Mai 2015, online-Video.[146]
    • Die Aldi-Brüder. (Alternativtitel: Aldi. Eine deutsche Geschichte.) Dokudrama, Deutschland, 2018, 88:06 Min., Buch: Dirk Eisfeld, Hannah Ley, Raymond Ley, Regie: Raymond Ley, Produktion: AVE, WDR, NDR, SWR, Erstsendung: 22. Oktober 2018 in Das Erste, Inhaltsangabe von Das Erste. Im Zentrum der Handlung stehen die Brüder Theo und Karl Albrecht, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg den Laden Karl Albrecht-Lebensmittel ihrer Mutter Anna Albrecht übernehmen und daraus eine Selbstbedienungs-Ladenkette machen. Die Firmengeschichte wechselt mit Zwischenschnitten zur 17-tägigen Entführung von Theo Albrecht Ende November 1971. U.a. mit Arnd Klawitter als Theo Albrecht, Christoph Bach als Karl Albrecht, Peter Kurth als Rechtsanwalt Heinz-Joachim Ollenburg.

    Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: ALDI – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. ALDI Nord – Über uns. In: aldi-nord.de
    2. Kennzahlen. In: Aldi Süd, (PDF; 23 S., 125 kB), 13. Juli 2018, aufgerufen am 17. Juni 2019.
    3. a b 100 Jahre Kaufmannstradition. Aus Albrecht wird ALDI. In: aldi-nord.de.
    4. Unternehmensportrait. ALDI Süd Gruppe, abgerufen am 6. Juli 2019.
    5. Aldi Nord verfehlt Rekordmarke. In: Media Tribune. 2. Juni 2011, abgerufen am 6. Juli 2019.
    6. Nettoumsatz der führenden Lebensmittel-Discounter in Deutschland im Jahr 2017 (in Milliarden Euro), in handelsdaten.de, abgerufen am 23. Juni 2019
    7. Das Ranking der weltweit größten Lebensmittelhändler; erstellt von Deloitte, in www.supermarkt-inside.de, 17. Januar 2018, abgerufen am 23. Juni 2019
    8. a b c d na: Ruhr-Familien: Die Brüder Albrecht. In: WAZ / Ruhr Revue. 12. September 2009, abgerufen am 28. Februar 2017.
    9. a b Aldi Süd – Unser Unternehmen. In: Aldi Süd, aufgerufen am 21. April 2018; vgl.: Aldi Süd – Unser Unternehmen. (Memento vom 15. April 2017 im Internet Archive). In: Aldi Süd, 2017.
    10. Ruhr Revue: Die Brüder Albrecht. 12. September 2009, abgerufen am 12. April 2019 (deutsch).
    11. Filmhandlung von: Die Aldi-Brüder. In: Das Erste, 22. Oktober 2018, ab 53:57 Min.
    12. akw: Geld für Auslandsexpansion. Aldi Süd verkauft Filialen und Logistikzentrum Eichenau. In: logistik-heute.de, 2. September 2010, aufgerufen am 20. September 2017.
    13. a b Dieter Brandes: Konsequent einfach: die ALDI-Erfolgsstory. Campus, Frankfurt 1999, ISBN 3-593-35904-9.
    14. a b c d Henryk Hielscher: Großbaustelle Discounter: Ist das noch Aldi? In: WirtschaftsWoche, 21. November 2017.
    15. Florian Kolf: Aldi, Lidl und Co. Die Discounter schlagen zurück. In: WirtschaftsWoche, 9. Januar 2018.
    16. Frank-Thomas Wenzel: Machtkampf bei Aldi. Bei Aldi übernimmt der Enkel. In: Frankfurter Rundschau, 22. Juli 2014.
    17. Kirsten Geß (Pressemitteilung): Der Discounter von morgen: Aldi Süd präsentiert die Filiale der Zukunft. In: Aldi Süd, 11. Mai 2016: „Seit 2014 hat Aldi Süd für die Filiale der Zukunft in Testfilialen unterschiedliche Einrichtungskonzepte getestet.“
    18. a b Kirsten Geß (Pressemitteilung): Aldi Süd macht neu: 1000 Filialen im modernen Design. In: Aldi Süd, 30. Mai 2018.
    19. a b c Florian Kolf: Gesellschafter geben grünes Licht. Aldi Nord investiert fünf Milliarden Euro in die Zukunft. (Memento vom 21. März 2018 im Internet Archive). In: Handelsblatt, 26. Juli 2017.
    20. dpa: Discounter modernisiert Filialen. Aldi will 3,5 Milliarden Euro investieren. (Memento vom 18. März 2018 im Internet Archive). In: Handelsblatt, 3. November 2017.
    21. a b c d e Gerhard Hegmann: Discounter-Umbau. So edel sehen die neuen Langsam-Filialen von Aldi aus. In: Die Welt, 11. Mai 2016.
    22. Peer Schader: Adieu, alter Aufbackapparat! Aldi Süd schöpft sich „Meine Backwelt“. In: supermarktblog.com, 25. Januar 2018.
    23. a b Kirsten Geß (Pressemitteilung): Frisch aus dem Ofen: Aldi Süd führt „Meine Backwelt“ ein. In: Aldi Süd, 5. Februar 2018.
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    25. a b phk: Nach den Filialen sind jetzt die Mitarbeiter dran: Was hinter den neuen Outfits bei Aldi Süd steckt. In: Münchner Merkur, 9. Mai 2018.
    26. Kirsten Geß (Pressemitteilung): Designwettbewerb: ALDI SÜD Mitarbeiter erhalten neue Filialkleidung. In: Aldi Süd, 4. Oktober 2017.
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    31. dpa: Torsten Hufnagel wird neuer Chef von Aldi Nord. In: WirtschaftsWoche, 26. September 2018.
    32. a b Ursula Schwarzer: Konflikt unter Eignern des Discount-Riesen Chefwechsel bei Aldi Nord – Marc Heußinger wirft hin. In: manager magazin, 7. September 2018.
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    113. Bernd Kastner: Noch wehrt sich das Management – Die Aldi-Süd-Revolution: ein Betriebsrat. In: Süddeutsche Zeitung, 7. April 2004.
    114. Jörg Schallenberg und Steffen Grimberg: Aldi informiert nicht mehr. In: die Tageszeitung, 20. April 2004;
         Kathrin König: Nach kritischen Berichten schaltet Aldi in der SZ keine Anzeigen mehr: Hauptsache billig. In: Berliner Zeitung, 22. Juni 2004.
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    116. Friederike Schulz: Textil-Schnäppchen auf Kosten der Hersteller. In: Deutschlandfunk, 7. März 2008; Aldi-Gruppe tritt der BSCI bei. Klar Schiff mit Aldis neuer Flagge bei globaler Sozialverantwortung? (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive). In: Kampagne für Saubere Kleidung, 22. Februar 2008.
    117. Kampagne für Saubere Kleidung: Startschuss für Aldi-Aktionen am Weltfrauentag. (Memento vom 14. März 2016 im Internet Archive). In: saubere-kleidung.de, 6. März 2008.
    118. Firmenprofil: C&A. (Memento vom 13. März 2016 im Internet Archive). In: Kampagne für Saubere Kleidung, 2011.
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    121. Pressemitteilung: Chinageschäfte von Metro, Aldi und Adidas – Kommunen und Bundesländer müssen handeln. In: Südwind-Institut, 19. August 2010, (PDF; 102 kB).
    122. Detektiv enthüllt Mitarbeiterüberwachung bei Aldi. In: Der Spiegel, 7. Januar 2013.
    123. Schikane beim Discounter: Aldi-Manager fesselt Azubis mit Frischhaltefolie an Pfosten. In: SpOn. 20. September 2013, abgerufen am 21. September 2013.
    124. AFP/lw: Misshandlungen: Aldi-Manager soll Azubis an Pfosten gefesselt haben. In: Die Welt. 20. September 2013, abgerufen am 20. September 2017.
    125. Schwarzbuch Markenfirmen
    126. Gerrit Anfang: Untergang der Mangroven: Garnelenzucht bedroht unersetzliche Ökosysteme. (Memento vom 17. Oktober 2009 im Internet Archive). In: Robin Wood-Magazin, Nr. 1/1997, S. 28, nach unten scrollen;
        Inge Altemeier und Beate Greindl: Hormone, Antibiotika, radioaktive Strahlen – Wie asiatische Shrimps für den deutschen Markt gezüchtet werden. In: Panorama vom 1. August 1996, mit Video, 10:33 Min.
    127. Dr. Rudolf Fenner, Waldreferat: Offener Brief: Mangrovenholzfasern in Büchern des Tandem-Verlags. In: Robin Wood, 16. November 2010, (PDF; 2 S., 26 kB).
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    131. Yves Demuth: Ist die Plastikhülle bei Gurken wirklich nötig? In: beobachter.ch. 25. April 2019, abgerufen am 23. Juni 2019.
    132. AFP/tsch: Symbolischer Preis. Aldi verlangt künftig für Plastiktüten für Obst und Gemüse Geld. In: Die Welt, 11. Juni 2019.
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    136. Neuer Hörsaal am Fachbereich Wirtschaft der FH Düsseldorf. In: Fachhochschule Düsseldorf, 11. September 2007.
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    138. Wolfgang Fritz: Die Aldisierung der Gesellschaft, 2005, ISBN 978-3-933628-60-2
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    140. Pressemitteilung: Aldi Süd Koordinierungsrat wechselt in den Stiftungsvorstand. In: Aldi Süd, 18. März 2016.
    141. Michael Gatermann, Walter Pellinghausen: Ist das noch ein Machtkampf oder ist es schon ein Putsch? Bei Aldi Süd begehrt das Management gegen die Eignerfamilie auf. In: Bilanz, (PDF; 14,64 MB), Mai 2014, S. 24–31.
    142. Kokain landete offenbar zufällig in Berlin. (Memento vom 6. März 2017 im Internet Archive). In: rbb2424, 7. Januar 2014.
    143. Kundenmagazin Aldi inspiriert: Jetzt draußen genießen. Mai/Juni 2019, (PDF; 20,35 MB), S. 48–49: „Eine ALDI SÜD Filiale auf dem Southside-Festival 2019? Ja klar! Wir sind dieses Jahr der Support Act, damit die Besucher bestens versorgt sind.“ Vgl. Festivalseite: Sommer. Sonne. Festival. In: aldi-inspiriert.de/festival, 2019.
    144. Kirsten Ludowig: Ex-Geschäftsführer berichtet. Wie Aldi-Gründer Theo sein Imperium regierte. (Memento vom 21. Dezember 2014 im Internet Archive). In: Handelsblatt, 5. Dezember 2011.
    145. Besprechung von Susanne Amann und Janko Tietz: Konzern im Kontrollrausch. In: Der Spiegel, 30. April 2012, Nr. 18, S. 62–71, Titelgeschichte: Ausgepackt. Aldi-Insider über die skrupellosen Praktiken des Konzerns; als PDF; 10 S., 2 MB.
    146. Wie Aldi in den Osten kam. In: MDR. Archiviert vom Original am 21. Januar 2016; abgerufen am 28. Februar 2017.
    147. Julia Voss: Wer auf den Quatsch hereinfällt. In: FAZ, 27. November 2011; Hans-Dieter Fronz: „I love Aldi“: Über die Wonnen der Fülle. (Memento vom 13. Januar 2012 im Internet Archive). In: Badische Zeitung, 3. Januar 2012.