Aldo Moro

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Aldo Moro

Aldo Moro ( anhören?/i; * 23. September 1916 in Maglie, Apulien; † 9. Mai 1978 in Rom) war ein italienischer Politiker der Democrazia Cristiana. 1963–1968 und 1974–1976 war er Ministerpräsident seines Landes. Er wurde unter bis heute ungeklärten Umständen von den Roten Brigaden entführt und ermordet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aldo Moro studierte an der Universität Bari Jura, war sehr religiös, wurde 1938 Mitglied des dritten Ordens der Dominikaner[1]; er war Mitglied und von 1939 bis 1941 Vorstandsvorsitzender des Nationalverbandes der katholischen Studentenschaft Federazione Universitaria Cattolica Italiana (FUCI). 1945 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden des Akademikerverbands der Katholischen Aktion ernannt. Er wurde 1941 Dozent für Rechtsphilosophie und Kolonialpolitik. 1953 wurde er ordentlicher Professor für Strafrecht an der Universität Bari.

Nach dem Sturz Mussolinis 1943 begann sich Moro für Politik zu interessieren und gründete die Zeitung La Rassegna. Er sympathisierte zunächst mit der Partito Socialista Italiano, insbesondere mit deren gemäßigtem („rechtem“) Flügel, wandte sich dann aber aufgrund seines ausgeprägten katholischen Glaubens der Christdemokratie zu. 1945 wurde er Präsident des Absolventenverbands der Katholischen Aktion Italiens und Herausgeber der Zeitschrift Studium.[2] In der Democrazia Cristiana wurde er dem von Giuseppe Dossetti begründeten linken Flügel zugerechnet, der für eine gemeinwohlorientierte und staatsinterventionistische Variante der Christdemokratie stand.[3]

Der Camera dei deputati gehörte er ab der ersten Sitzungsperiode 1948 an. Im Frühjahr 1949 sprach er sich gegen den Beitritt Italiens zur NATO aus.[4] Ab 1955 war er mehrfach Minister: zwischen dem 6. Juli 1955 und dem 15. Mai 1957 Justizminister, danach bis 1959 Bildungsminister. In dieser Zeit wurde 1958 Staatsbürgerkunde (educazione civica) als Unterrichtsfach eingeführt.[5] 1959 wurde er Nationaler Sekretär (entspricht etwa einem Parteivorsitzenden) der DC und blieb es bis Januar 1964. Wie Giovanni Gronchi und Amintore Fanfani trat Moro für eine Öffnung der DC nach links (apertura a sinistra) und die Bildung einer Mitte-links-Koalition mit der PSI ein.[6]

Nach der Wahl im April 1963 gelang es Moro beinahe, eine solche Regierung zu bilden. Die Kabinettsliste stand bereits fest und das Programm war weitestgehend ausgehandelt, da verweigerte die PSI ihrem Vorsitzenden Pietro Nenni die Gefolgschaft und ließ die Koalition scheitern. Nach einem weiteren halben Jahr der DC-Alleinregierung[7] einigten sich im Dezember 1963 dann endlich DC, PSI, PSDI und PRI auf die Bildung der sogenannten „organischen“ Mitte-links-Regierung und Moro wurde Ministerpräsident. Pietro Nenni von der PSI war sein Stellvertreter. Die Regierung nahm sich vor, das Schulsystem (Einrichtung einer neunjährigen Pflichtschule) und Universitäten zu reformieren.[8] Die Verwaltung sollte teilweise auf die Ebene der Regionen dezentralisiert werden, außerdem war ein Programm für den wirtschaftlich schwachen Süden (mezzogiorno) vorgesehen. Zudem stand der Städtebau auf der Agenda.[9] Bereits nach einem halben Jahr kam es jedoch zu Spannungen in der Regierung, die PSI stellte weitgehende Forderungen – vor allem in der Schulfrage – und drohte, andernfalls die Koalition platzen zu lassen. In dieser Zeit bestellte Staatspräsident Antonio Segni – ein Vertreter des rechten Flügels der DC und Gegner der Mitte-links-Regierung – den General der Carabinieri, Giovanni De Lorenzo, zu sich, der danach einen Putschplan (Piano Solo) ausarbeitete. Ob dieser wirklich erwog, die Macht an sich zu reißen, der Plan nur vorsorglich für den Fall potentieller Aufstände ausgearbeitet wurde oder aber auch nur, um Druck auf die Koalitionsparteien auszuüben, lässt sich nicht klären. Jedenfalls lenkte die PSI plötzlich ein und kehrte unter Aufgabe ihrer Forderungen in die Regierung zurück.[10][11][12] Mit Kabinettsumbildungen im Juli 1964 und Februar 1966 hielt Moros Koalitionsregierung noch bis Ende Juni 1968. Für italienische Verhältnisse galt Moros erste Amtszeit als recht stabile Phase.[13]

Von August 1969 bis Juli 1972 sowie von Juli 1973 bis November 1974 war Moro italienischer Außenminister.

Vom 23. November 1974 bis 29. Juli 1976 war er noch einmal Ministerpräsident. Diesmal stand er einer Minderheitsregierung aus DC und PRI (letztere nur bis zur Kabinettsumbildung im Februar 1976) vor, die allerdings im Parlament von PSI und PSDI toleriert wurde. Sein Stellvertreter war Ugo La Malfa (PRI). Diese Amtszeit fiel in die sogenannten „bleiernen Jahre“ (anni di piombo), die von Terroranschlägen sowohl der extremen Linken als auch Rechten (letztere mit Unterstützung der Geheimdienste) geprägt war. Mit insgesamt über sechs Jahren an der Regierungsspitze war er nach Alcide De Gasperi, Giulio Andreotti und Silvio Berlusconi der am längsten amtierende Regierungschef Italiens nach dem Zweiten Weltkrieg.

1976 wurde Moro zum Präsidenten des Nationalen Rats der DC gewählt. Er befürwortete den vom Chef der Kommunistischen Partei Italiens (PCI), Enrico Berlinguer, 1973 vorgeschlagenen „Historischen Kompromiss“, einen Solidaritätspakt zwischen den Eurokommunisten des PCI und der christdemokratischen Democrazia Cristiana, um das Problem der Wirtschaftskrise zu lösen. Ein solcher nahm konkrete Gestalt an in Form der dritten Regierung Giulio Andreottis an, die ab Juli 1976 amtierte und „Regierung der nationalen Solidarität“ genannt wurde. Sie bestand zwar nur aus DC-Ministern, stützte sich aber auf das Versprechen der PCI, sie nicht durch ein Misstrauensvotum im Parlament zu stürzen, und war damit von dieser abhängig. Moro war der wichtigste Befürworter dieses Pakts.

Entführung und Ermordung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aldo Moro in Gefangenschaft der Brigate Rosse

Aldo Moro wurde am 16. März 1978 (einem Donnerstag) von den Brigate Rosse entführt, als er sich auf dem Weg ins Parlament befand. Bei dem Überfall wurden seine fünf Leibwächter getötet. Am 9. Mai 1978 wurde er nach 55-tägiger Geiselhaft tot im Kofferraum eines roten Renault 4 aufgefunden, der in der Via Michelangelo Caetani stand, in der Innenstadt von Rom und der Nähe zum Sitz des PCI und der Democrazia Cristiana. Lange Zeit galt Prospero Gallinari als sein Mörder. Es stellte sich jedoch heraus, dass Mario Moretti Moro mit acht Schüssen ermordet hatte, nachdem die Forderungen der RB-Terroristen nach Freilassung inhaftierter Gesinnungsgenossen nicht erfüllt worden waren. Papst Paul VI. hatte sich vergeblich im Austausch als Geisel für seinen Freund Aldo Moro angeboten.

Die Hintergründe der Tat sind bis heute ungeklärt und umstritten. 2006 hat die Staatsanwaltschaft wieder ein Verfahren zum Tode Moros eröffnet. Die Untersuchungskommission „Terrorismus und Massaker“ (1994–2000) des italienischen Senats kam zu dem Ergebnis: „Es gibt stichhaltige Indizien, dass auch die Geheimdienste bei der Entführung dabei waren“.[14] Diese Einschätzung deckt sich mit neueren Ermittlungsergebnissen der italienischen Justiz.[15] In diesem Zusammenhang erweckte der US-amerikanische Psychiater Steve Pieczenik Aufsehen, der als Vertreter der amerikanischen Regierung den Krisenstab während der Moro-Entführung beraten hatte und Jahrzehnte später behauptete:

„Ich bedaure Aldo Moros Tod, aber wir mussten die Roten Brigaden instrumentalisieren, damit sie ihn töten. (...) Man könnte sagen, dass es ein kaltblütig vorbereiteter Totschlag war. (...) Moro musste sterben. Ihm das Leben zu retten [ist] nie meine Mission gewesen. Als stellvertretender Staatssekretär der amerikanischen Regierung und persönlicher Berater des italienischen Innenministers war es meine Aufgabe, Italien zu stabilisieren, den Kollaps der Christdemokratischen Partei zu verhindern und dafür Sorge zu tragen, dass die Kommunisten durch die Entführung nicht die Kontrolle der Regierung gewinnen würden.“[16]

Bereits 1977 hatte Hansjakob Stehle, der Italien-Korrespondent der Zeit, geschrieben:

„Eine Serie von Gewalttaten weckt in Italien erneut den Verdacht, dahinter stecke eine politische ‚Strategie der Spannung‘, (…). Freilich sieht man nicht recht, wer – außer politischen Außenseitern – an einer ‚Strategie der Spannung‘ Interesse haben könnte.“[17]

Im Mai 1978 brachte auch der investigative Journalist Carmine Pecorelli den Mord an Moro mit der sogenannten Strategie der Spannung in Zusammenhang und der damals noch unbekannten NATO/CIA-Geheimorganisation, deren Aufdeckung 1990 unter dem Namen Gladio eine politische Affäre auslöste: Moro hatte während seiner Gefangenschaft gegenüber den Roten Brigaden streng geheime asymmetrische Kriegführungspläne der NATO offenbart, denen er äußerst kritisch gegenüberstand. Das Ziel war die Verhinderung einer Regierungsbeteiligung der Kommunisten. Pecorelli wurde ein Jahr nach Moros Ermordung am 20. März 1979 in Rom ebenfalls ermordet.[15]

Das Europaparlament drückte nach einer Debatte am 22. November 1990 seinen scharfen Protest gegenüber der NATO und den beteiligten Geheimdiensten aus.

Der Historiker Daniele Ganser sagte im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und Moros politischen Plänen:

„Als Aldo Moro [...] nach Washington flog und den Außenminister von Richard Nixon, Henry Kissinger von seinen Plänen über eine Koalition mit den Kommunisten unterrichtete, hat dieser ihm dringend davon abgeraten und gesagt, er würde das bereuen. Moro wollte trotzdem die Kommunisten in die Regierung holen und dies öffentlich verkünden. Auf dem Weg zu genau jener Sitzung ist Moro dann in Rom entführt und später umgebracht worden.“[18]

Juristische Wiederaufnahme des Verfahrens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2013 – kurz nach Andreottis Tod – kündigte die italienische Justiz eine erneute Untersuchung wegen möglicher Verwicklungen ausländischer Geheimdienste und des damaligen Ministerpräsidenten Giulio Andreotti in den Mordfall an.[19] Das italienische Parlament beschloss am 30. Mai 2014 die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission, die am 2. Oktober 2014 konstituiert wurde.[20]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Die Affäre Aldo Moro (Il caso Moro (I giorni dell'ira)), Regie: Giuseppe Ferrara. Unter Einbeziehung von Originalfilmmaterial. Eine Rekonstruktion der Ereignisse von der Entführung bis zum Mord, die auch ein kritisches Licht auf die damalige politische Klasse Italiens wirft.
  • 2000: Politische Morde: Tod in Rom – Der Fall Aldo Moro, Regie: Michael Busse, Maria-Rosa Bobbi. Dokumentation. Vierter Teil der 6-teiligen Sendereihe.[21]
  • 2003: Der Tag, an dem Aldo Moro starb (Piazza delle cinque lune), Regie: Renzo Martinelli. Der Film verweist auf die Verbindungen zwischen internationalen Geheimdiensten, katholischer Kirche und Mafia im Italien der „bleiernen Zeiten“.
  • 2003: Der Tag, an dem die Nacht kam (Buongiorno, notte), Regie: Marco Bellocchio. Durch Umbenennung von Protagonisten und auch mittels Traumsequenzen versucht der Film, einen alternativen Verlauf der Ereignisse zu imaginieren.
  • 2008: Il Divo, Regie: Paolo Sorrentino. Film über den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Giulio Andreotti, der die Affäre Moro ebenfalls behandelt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Webster Tarpley u.a.: Chi ha ucciso Aldo Moro? studio commissionato da Giuseppe Zamberletti, 1978.
  • Iring Fetscher: Terrorismus und Reaktion in der Bundesrepublik Deutschland und in Italien. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1981, ISBN 3-499-17390-5.
  • Werner Raith: In höherem Auftrag: der kalkulierte Mord an Aldo Moro. Wagenbach, Berlin 1984, ISBN 3-8031-2111-6.
  • Mario Moretti: Brigate Rosse. Eine italienische Geschichte. Interview Rossana Rossanda und Carla Mosca. Aus dem Italienischen von Dario Azzellini, Berlin, Assoziation A, 1996 (aktualisierte Auflage 2006), ISBN 3-935936-38-9.
  • Renato Curcio: Mit offenem Blick: ein Gespräch zur Geschichte der Roten Brigaden in Italien. Hrsg. Mario Scialoja, aus dem Italienischen Dario Azzellini, BID-VERLAG, Berlin 1997, ISBN 3-89408-068-X.
  • Klaus Kellmann: Der Staat läßt morden: Politik und Terrorismus – heimliche Verbündete. Henschel, Berlin 1999, ISBN 3-89487-324-8.
  • Gerhard Feldbauer: Agenten, Terror, Staatskomplott: der Mord an Aldo Moro, Rote Brigaden und CIA. PapyRossa-Verlag, Köln 2000, ISBN 3-89438-207-4.
  • Michael Busse; Maria-Rosa Bobbi: Tod in Rom. Der Fall Aldo Moro. S. 17–19 und S. 25–61. In: Heribert Blondiau (Hrsg.): Tod auf Bestellung. Politischer Mord im 20. Jahrhundert. Econ Ullstein List Verlag, München 2002, ISBN 3-548-36331-8.
  • Dario Azzellini: Italien. Genua. Geschichte, Perspektiven. Assoziation A, Berlin 2002, , ISBN 3-935936-06-0.
  • Michael Sommer: Aldo Moro. In: Michael Sommer (Hrsg.): Politische Morde. Vom Altertum bis zur Gegenwart. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, S. 231–238, ISBN 3-534-18518-8.
  • Regine Igel: Terrorjahre. Die dunkle Seite der CIA in Italien. Herbig Verlag, München 2006, S. 162–202, ISBN 978-3-7766-2465-6.
  • Regine Igel: Linksterrorismus fremdgesteuert? Die Kooperation von RAF, Roten Brigaden, CIA und KGB. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. 10/2007, S. 1221–1236, Online auf http://www.zeitgeschichte-online.de/portals/_rainbow/documents/pdf/raf/igel0710.pdf.
  • Tobias Hof: Der Fall Aldo Moro und der Terrorismus in Italien. In Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken, Hrsg. Deutsches Historisches Institut in Rom. Hrsg., Bd. 87 2007. Online auf Perspektivia.net http://www.perspectivia.net/content/publikationen/qfiab/87-2007/0437-0446?set_language=it
  • Tobias Hof: Staat und Terrorismus in Italien 1969 - 1982. Oldenbourg, München 2011, ISBN 978-3-486-59812-4. Gesamttitel: Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte ; Bd. 81. Zugleich gekürzte und überarb. Fassung von: Univ., Diss., München 2009.
  • Alessandro Cortesi: Aldo Moro OPL (1918-1978). In: Wort und Antwort 54 (2013) 179-183.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alessandro Cortesi: Aldo Moro OPL (1918-1978). In: Wort und Antwort 54 (2013) 179-183, S. 179.
  2. Paolo Parisi: Il sequestro Moro. Cronaca a fumetti. 2006.
  3. Carlo Masala: Die Democrazia Cristiana 1943–1963. Zur Entwicklung des partito nazionale. In: Christdemokratie in Europa im 20. Jahrhundert. Böhlau, Wien 2001, S. 348–369, auf S. 360–361.
  4. Feldbauer: Agenten, Terror, Staatskomplott. 2000, S. 25.
  5. Massimo Drago: Educazione civica. Edizione Alpha text, Mailand 2012, S. 7.
  6. Dietmar Stübler: Italiens Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Die Positionen der Parteien in den Debatten der Abgeordnetenkammer (1957). In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 2000, S. 607 ff., auf S. 610.
  7. Hans Woller: Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck, München 2010, S. 283.
  8. Paola Bernasconi: Zwischen Aktivismus und Gewalt. Die Wurzeln des italienischen Neofaschismus. In: Die 1970er Jahre als schwarzes Jahrzehnt. Politisierung und Mobilisierung zwischen christlicher Demokratie und extremer Rechter.Campus, Frankfurt/New York 2010, S. 171–189, auf S. 178.
  9. Friederike Hausmann: Kleine Geschichte Italiens von 1943 bis heute. Wagenbach, Berlin 2002, S. 70.
  10. Tobias Hof: Staat und Terrorismus in Italien 1969–1982. Oldenbourg, München 2011, S. 29–30.
  11. Ginsborg: A History of Contemporary Italy. 2003, S. 276–277.
  12. Spencer M. Di Scala: Renewing Italian Socialism. Nenni to Craxi. Oxford University Press, New York/Oxford 1988, S. 154.
  13. Peter Weber: Koalitionen in Italien. Frenetischer K(r)ampf im Netz der Parteiinteressen. In: Koalitionen und Koalitionshandeln in West- und Osteuropa. Leske + Budrich, Opladen 2002, S. 167–196, auf S. 173.
  14. Politische Morde (4) Der Fall Aldo Moro (3sat)
  15. a b Regine Igel: Linksterrorismus fremdgesteuert? Die Kooperation von RAF, Roten Brigaden, CIA und KGB. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Oktober 2007, S. 1230 (PDF [abgerufen am 20. August 2008]).
  16. Jessica Kraatz Magri und Bruno Franceschini: „Mein Blut komme über euch!“ - Dossier DLF vom 2. Mai 2008, Seiten 3 und 13 des PDF-Dokuments. Selbiger Dr. Pieczenik behauptete in einem Radio-Interview des Verschwörungstheoretikers Alex Jones 2002, dass Osama bin Laden bereits tot sei.
  17. Hansjakob Stehle: „Strategie der Spannung“ für Italien? In: Die Zeit, Nr. 8/1977
  18. Reinhard Jellen: Inszenierter Terror. Interview mit dem Historiker Daniele Ganser, Telepolis, 25. September 2008
  19. Aldo Moro: Mordfall wird neu aufgerollt. In: kurier.at, 19. Juni 2013. Abgerufen am 19. Juni 2013.
  20. www.parlamento.it (30. Oktober 2015)
  21. 3sat-Sendereihe: Politische Morde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aldo Moro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiquote: Aldo Moro – Zitate (italienisch)
Vorgänger Amt Nachfolger

Giovanni Leone
Mariano Rumor
Ministerpräsident von Italien
1963–1968
1974–1976

Giovanni Leone
Giulio Andreotti

Giuseppe Saragat
Amintore Fanfani
Pietro Nenni
Giuseppe Medici
Italienischer Außenminister
1964–1965
1965–1966
1969–1972
1973–1974

Amintore Fanfani
Amintore Fanfani
Giuseppe Medici
Mariano Rumor