Alemannia Judaica

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Jahrestagung 2018 der Alemannia Judaica
Schwäbische Zeitung vom 19. Oktober 2018
Laupheim

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Alemannia Judaica ist die „Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum“.

Sie wurde am 24. Mai 1992 in Hohenems (Vorarlberg) gegründet. Der Name der Arbeitsgemeinschaft bezieht sich auf den Schwerpunkt ihres Arbeitsbereiches, den alemannischen Raum im südwestdeutschen Gebiet (Bereiche Baden-Württemberg, Elsass, Deutschschweiz, Vorarlberg und Schwaben). Der Arbeitsgemeinschaft gehören sowohl zahlreiche Einrichtungen der Region an, die einen Schwerpunkt auf die Aufarbeitung der jüdischen Regional- und Lokalgeschichte gelegt haben, als auch Privatpersonen, denen am Ort an der Erinnerungsarbeit liegt.

Jährlich treffen sich Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in Form einer Jahrestagung. Diese werden jeweils an einem für die jüdische Geschichte der Region bedeutsamen Ort abgehalten, damit sowohl die Aktivitäten vor Ort wahrgenommen werden können als auch ein Austausch über aktuell interessierende Fragen stattfinden kann. Die letzten Jahrestagungen fanden in Waldshut-Tiengen (April 2015) bzw. in Laupheim (Oktober 2018) statt.

Von der Arbeitsgemeinschaft wird eine Website gepflegt, auf der Informationen zur jüdischen Lokalgeschichte im süddeutschen und angrenzenden Raum bereitgestellt werden. Seit 2004 ist die Website im UNESCO Archives Portal gelistet.[1] Seit Sommer 2021 wird sie mit dem Ziel einer Modernisierung überarbeitet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alemannia Judaica. Homepage. Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum, abgerufen am 10. Oktober 2021.