Alex Scott

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Alex Scott
Alex Scott
Informationen über die Spielerin
Voller Name Alexandra Virina Scott
Geburtstag 14. Oktober 1984
Geburtsort LondonVereinigtes Königreich
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
Arsenal LFC
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
bis 2004
2004–2005
2005–2009
2009–2011
2012
Arsenal LFC
Birmingham City
Arsenal LFC
Boston Breakers
Arsenal LFC



53 (1)
Nationalmannschaft2
2004–
2012
England
Großbritannien
112 (12)
5 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2011
2 Stand: 8. Mai 2014

Alexandra Virina Scott (* 14. Oktober 1984) ist eine englische Fußballspielerin. Die Abwehrspielerin spielt für Arsenal LFC und ist in der englischen Nationalmannschaft aktiv.

Werdegang[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Scott im Dress der Boston Breakers

Scott begann ihre Karriere beim Arsenal LFC. 2004 wechselte sie für eine Saison zu Birmingham City. Im gleichen Jahr debütierte sie in der englischen Nationalmannschaft am 18. September 2004 beim 2:1 gegen die Niederlande. Nachdem Birmingham City in finanzielle Schwierigkeiten geriet kehrte Scott zu Arsenal zurück, wo sie auch heute noch spielt. Mit Arsenal wurde Scott viermal Meister, zweimal Pokalsieger, einmal Ligapokalsieger und zweimal Sieger des Charity Shields. Ihr bisher größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des UEFA Women’s Cup. Im Finalhinspiel bei Umeå IK erzielte Scott in der Nachspielzeit den 1:0-Siegtreffer. Nach dem torlosen Unentschieden im Rückspiel war der Triumph perfekt.

Nach der Gründung der Women’s Professional Soccer 2008 in den Vereinigten Staaten, erwarben die Chicago Red Stars die Rechte Alex Scott unter Vertrag nehmen zu dürfen. Dessen Trainerin war die ehemalige Assistenztrainerin von Arsenal, Emma Hayes. Am 15. Januar 2009 wurden die Rechte an die Boston Breakers abgeben und Scott wechselte daraufhin im Februar in die USA. In der Saison der WPS stand sie 17mal auf dem Platz und erzielte dabei ein Tor.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Mit der Nationalmannschaft nahm sie an den EM-Endrunden 2005 und 2009 und der WM 2007 in China teil. Für die WM 2011 war sie ebenfalls nominiert[1] und wurden in allen vier Spielen der englischen Mannschaft eingesetzt. Im zweiten WM-Spiel gegen Neuseeland schlug sie die Flanke herein, die zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Jill Scott führte.[2] Mit ihren vier Einsätzen bei der WM in Deutschland hat sie nun zusammen mit vier anderen Spielerinnen mit acht WM-Einsätzen die meisten WM-Spiele für Englands Frauen bestritten.

2012 stand sie im Team GB, das an den Olympischen Spielen in London teilnahm. Ihren ersten Einsatz hatte sie im Testspiel gegen Schweden am 19. Juli.[3] Bei den Olympischen Spielen kam in allen vier Spielen zum Einsatz, schied aber im Viertelfinale gegen Kanada aus.

Am 13. März 2013 machte sie im Finale des Zypern-Cups gegen Kanada ihr insgesamt 100. Länderspiel. Am 15. Juli 2013 machte sie beim EM-Gruppenspiel gegen Russland ihr 100. Spiel für England und führte die Mannschaft aus diesem Anlass als Kapitänin auf das Feld.[4] Auch im abschließenden Gruppenspiel gegen Frankreich kam sie zum Einsatz, schied mit ihrer Mannschaft aber bereits nach der Vorrunde aus.

Erfolge[Bearbeiten]

  • UEFA Women’s Cup: 2006
  • Englischer Meister: 2001, 2002, 2004, 2006
  • Englischer Pokalsieger: 2001, 2004, 2006
  • Englischer Ligapokalsieger: 2001, 2005
  • Charity Shield-Sieger: 2001, 2006
  • Zypern-Cup Sieger 2013

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. TheFA:Powell names World Cup squad
  2. FIFA.com: England gelingt Befreiungsschlag
  3. svenskfotboll.se: Jakobsson på topp mot Storbritannien
  4. uefa.com: „Duggan lässt England hoffen“