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Alexa von Porembsky

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Alexa von Porembsky im Kabarett der Komiker, 1936

Alexa von Porembsky, geboren als Ludovika Franziska Gabriela Agnes Alexandra von Porembsky, auch Alexa von Poremsky (* 5. Juni 1906 in Ödenburg[1]; † 18. August 1981 in Berlin-Tempelhof[2]) war eine ungarischstämmige deutsche Schauspielerin.

Nach dem Besuch des Lyzeums in Baden-Baden und Frankfurt a. M. nahm Porembsky von 1925 bis 1927 in Berlin Schauspielunterricht bei Gertrud Eysoldt. Sie war während dieser Zeit bereits am Deutschen Theater engagiert, wo sie 1925 ihr Bühnendebüt als Köhlerjunge in einer Aufführung von Das Käthchen von Heilbronn gegeben hatte. Sie tanzte 1927/28 bei den Revuen Erik Charells und sang Chansons in Revuen von Friedrich Hollaender, Marcellus Schiffer und Rudolf Nelson. Für den Jugendstilkünstler Emil Orlik posierte sie als Aktmodell.

Von 1933 bis 1944 gehörte sie zum Ensemble der Volksbühne. Seit 1928 kam sie auch beim Film zum Einsatz. In Nebenrollen spielte sie Dienstmädchen, Marktfrauen, Sekretärinnen und Nachbarinnen.

Nach dem Krieg agierte Alexa von Porembsky am Hebbel-Theater, ab 1950 am Renaissance-Theater und arbeitete auch als Synchronsprecherin. So lieh sie in dem Zeichentrickfilm Cinderella (1950) der Figur Anastasia ihre Stimme. Ihren letzten größeren Auftritt hatte sie 1978 mit über 70 Jahren in der Fernsehserie Heiter bis wolkig. 1981 trat sie in der Fernsehserie Der Fall Maurizius in drei Folgen als Köchin auf.[3]

Sie blieb unverheiratet. Zusammen mit dem Schauspieler Andreas Ortner hatte sie die Tochter Nina von Porembsky, die ebenfalls Schauspielerin wurde. In Berlin lebte Porembsky ab Mitte der 1930er Jahre am Kurfürstendamm, 1968 siedelte sie in die Künstlerkolonie Berlin im Bezirk Wilmersdorf über. Sie starb im Alter von 75 Jahren im St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof.

Filmografie (Auswahl)

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Commons: Alexa von Porembsky – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Geburtsdatum und -ort laut Sterbeurkunde und Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Alle anderen, darunter auch IMDb und Filmportal.de geben als Geburtsjahr 1908 und als Geburtsort fälschlicherweise das nicht existente „Lopron/Ungarn“ an, was offensichtlich auf einer Verwechslung mit „Sopron“ (Ödenburg) beruht.
  2. Standesamt Berlin-Tempelhof, Sterbeurkunde Nr. 1537 vom 25. August 1981
  3. Alexa von Porembsky Filmography