Alexander Bisenz

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Alexander Bisenz (2015)
Grabstätte von Alexander Bisenz
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Auszuckte Gfrasta
  AT 7 22.09.1991 (16 Wo.)
Zwa Gfrasta
  AT 19 21.06.1992 (10 Wo.)
Gnadenlos
  AT 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link 02.05.1993 (16 Wo.)
Nix is nix
  AT 2 21.05.1995 (16 Wo.)
Aus’n Leb’n
  AT 12 22.09.1996 (8 Wo.)
Aus’n Leb’n 1997 – Die aktuelle Live-Show
  AT 16 16.03.1997 (9 Wo.)
Rawuzi-Kapuzi
  AT 26 17.05.1998 (6 Wo.)

Alexander Bisenz (* 22. Februar 1962 in Wien; † 15. Mai 2021 in St. Pölten[2]) war ein österreichischer Kabarettist und Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisenz’ Großvater war Theaterdirektor, sein Vater Schauspieler. Letzterer starb jedoch früh. Bisenz nahm privaten Schauspielunterricht und besuchte Seminare für Mimik, Tanz, Parodie und Gesang. Seine Karriere begann er als Zauberer, Feuerschlucker und Bauchredner.

1986 trat er mit seiner ersten Show „Ewig junge Helden“ an die Öffentlichkeit. Es folgten weitere Programme, wie „Auszuckt“, mit dem er 1990 auf seine erste große Österreich-Tournee ging, „Gnadenlos“ und „Nix is Nix“ sowie zahlreiche Auftritte in Radio- und Fernsehsendungen.

Von Beginn an war sein Alter Ego „Alfred Wurbala“ fixer Bestandteil der Programme. Darüber hinaus schlüpfte Bisenz in die verschiedensten Rollen. Im Programm „Aus’n Leb’n“, welches 1997 Premiere feierte, verwendete Bisenz auch die Malerei auf der Bühne, er setzte die einzelnen Instrumente in verschiedene Farben um und kreierte so ein ganzes abstraktes Gemälde.

Nach dem Programm „Rawuzi-Kapuzi“ von 1998 legte er eine Pause vom Kabarett ein und widmete sich intensiv der Malerei. Er verwendete dabei immer Acrylfarben, mit denen er Sand einfärbte und mit Pinsel, Spachtel oder Fingern auf Leinwand auftrug. Er brachte es zu zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland und wurde ein anerkannter Künstler, der ein eigenes Atelier in St. Pölten betrieb.

Im Jahr 2001 wurde ihm der Jakob Prandtauer-Preis für Wissenschaft und Kunst der Stadt St. Pölten verliehen. 2017 feierte er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum.

Am 1. April 2019 erschien die Seiler-und-Speer-Single „Herr Inspektor“, in der Alexander Bisenz als sein Alter Ego „Alfred Wurbala“ einen Gastauftritt hatte.

Im Frühjahr 2020 wurde Bisanz nach einem schweren Herzinfarkt am Herzen operiert. Am 15. Mai 2021 starb er nach schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren in St. Pölten.[2] Er wurde am 28. Mai 2021 auf dem Hauptfriedhof St. Pölten begraben.[3][4]

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986 – Ewig junge Helden
  • 1987 – Auszuckt
  • 1990 – Auszuckt 90
  • 1992 – Gnadenlos
  • 1995 – Nix is Nix
  • 1997 – Aus’n Leb’n
  • 1998 – Rawuzi-Kapuzi
  • 2002 – Alfred Wurbala Late Night Show
  • 2007 – Absolut gähnfrei
  • 2009 – ÖSTERREICH FRONTAL
  • 2012 – Jubiläumsausstellung Bisenz SCHLUSSBLEDOJE
  • 2013–2016 – Best of Tour Bisenz IS LETZTE
  • 2017 – Best of Tour Bisenz IS LETZTE

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991 – Auszuckte Gfrasta
  • 1992 – Zwa Gfrasta
  • 1993 – Das Duell (mit Wolfgang Ambros)
  • 1993 – Gnadenlos (live)
  • 1995 – Nix is Nix
  • 1997 – Aus’n Leb’n
  • 1998 – Rawuzi-Kapuzi
  • 2000 – Best Of 1991–2000
  • 2002 – Maxi-Single CD Trott’ln
  • 2004 – Wurbala Blues
  • 2006 – Alfred Wurbala Late night show
  • 2007 – Bisenz ABSOLUT GÄHNFREI (live)
  • 2009 – Bisenz die Hits aus ÖSTERREICH FRONTAL (Maxi-CD)
  • 2010 – Bisenz ÖSTERREICH FRONTAL LIVE
  • 2012 – Bisenz 50
  • 2013 – Katalog Band Bisenz KUNST&DESIGN
  • 2014 – Bisenz Best Of IS LETZTE (Live)
  • 2017 – Buch – DER BISENZ – Ein gelebtes Kasperltheater
  • 2017 – Bisenz & Wurbala – Best of (DVD & CD)

Seine Tonträger erreichten insgesamt zweimal Platin (Auszuckte Gfrasta und Gnadenlos) und dreimal Gold-Auszeichnungen in Österreich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alexander Bisenz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: AT. Abgerufen am 10. Mai 2018
  2. a b Kabarettist Alexander Bisenz ist tot. In: ORF.at. 17. Mai 2021, abgerufen am 17. Mai 2021.
    Joachim Lielacher: Alexander Bisenz starb mit nur 59 Jahren in St. Pölten. In: heute.at. DJ Digitale Medien GmbH, 17. Mai 2021, abgerufen am 17. Mai 2021.
    Trauer um Alexander Bisenz. In: ots.at. Abgerufen am 17. Mai 2021.
  3. Abschied von Alexander Bisenz am Sankt Pöltner Friedhof
  4. Parte Alexander Bisenz. In: bestattung-stpoelten.at. Abgerufen am 31. Mai 2021.