Alexander Bommes

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Alexander Bommes
Alexander Bommes (2018)

Alexander Bommes (2018)

Spielerinformationen
Geburtstag 21. Januar 1976
Geburtsort Kiel, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutscher deutsch
Körpergröße 1,82 m
Spielposition Linksaußen
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
0000–1994 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland TSV Altenholz
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1994–1999 DeutschlandDeutschland TSV Altenholz
1999–2001 DeutschlandDeutschland TSV Bayer Dormagen
2001–2003 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
2003–2007 DeutschlandDeutschland TSV Altenholz

Stand: 22. Mai 2020

Alexander Bommes (* 21. Januar 1976 in Kiel) ist ein deutscher Fernsehmoderator und ehemaliger Handballspieler.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bommes spielte seit der Jugend Handball für den Kieler Vorortverein TSV Altenholz und rückte 1996 in dessen Zweitligamannschaft auf.[1] Im Jahre 1999 wechselte er zum TSV Bayer Dormagen in die 1. Bundesliga, 2001 zum VfL Gummersbach. Nachdem seine Vertragslaufzeit in Gummersbach nicht verlängert worden war, wechselte er 2003 zurück zum TSV Altenholz und setzte sein Jurastudium in Kiel fort.[2] In seiner zweiten Phase in Altenholz war Bommes Haupttorschütze der Mannschaft und erzielte in 132 Zweitligaspielen 824 Tore, davon 295 per Siebenmeter. In der Saison 2005/06 wurde er mit 293 Treffern in 38 Spielen Torschützenkönig der 2. Bundesliga Nord.[3] Ende des Jahres 2007 beendete er seine Handballkarriere.[4] Während seines Studiums hatte er bereits parallel zu seiner Sportkarriere als Sportreporter beim NDR gearbeitet.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Abschluss des ersten juristischen Staatsexamens[5] und einem Volontariat beim NDR in Hamburg moderierte Bommes ab November 2007 das Hamburg Journal, die Hauptnachrichtensendung für Hamburg.[6] Parallel war er weiterhin als Sportreporter tätig und moderiert u. a. den sonntäglichen Sportclub. Seit November 2009 moderierte er das Wissensduell Stadt gegen Land. Von 2011 bis 2013 moderierte er die TV-Pannenshow top flops im NDR Fernsehen.

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 und Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 sowie bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen war er als Interviewer für die ARD im Einsatz. Er moderierte bei den Olympischen Spielen 2012 in London das stündliche Olympia-Telegramm und die Paralympics in der ARD. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi moderierte er erneut das Olympia-Telegramm.

Alexander Bommes auf dem Weg zur Moderation des Studio Hamburg Nachwuchspreises 2012

Seit 2011 führt Bommes im Wechsel mit Julia Scharf, Michael Antwerpes, Claus Lufen, René Kindermann und Jessy Wellmer durch die Sportschau am Sonntag. Von 2013 bis 2021 moderierte Bommes den Sportschau Club, der nach Live-Fußballübertragungen in der ARD zu sehen war. Im August 2014 schloss er mit der ARD einen Exklusivvertrag bis 2017, der ab Juli 2015 auch Einsätze innerhalb der Sportschau am Samstag vorsieht.[7] Bis Dezember 2014 moderierte er gemeinsam mit Experte Henry Maske die ARD-Box-Sendungen.

Zwischen 2013 und 2015 moderierte Bommes die NDR-Quizshow.

Von 2015 bis Juli 2019 präsentierte er als Nachfolger von Eckart von Hirschhausen an der Seite von Bettina Tietjen eine Talkshow unter dem Titel Tietjen und Bommes.[8] Aus diesem Grund gab er die Moderation der NDR-Quizshow an Jörg Pilawa ab und beendete auch sein Engagement im Hamburg Journal.

Seit 2012 moderiert er im NDR Fernsehen die Quizshow Gefragt – Gejagt. Seit dem 18. Mai 2015 präsentiert er diese montags bis freitags im Ersten, staffelweise im Wechsel mit den Quizsendungen Quizduell und Wer weiß denn sowas?.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bommes’ Großonkel ist Otto Schlenzka. Karl Bommes, von 1953 bis 1973 Präsident des LSV, ist sein Großvater.[9] Andreas Bommes, 1923 Wiedergründungsmitglied des seit 1868/69 bestehenden, 1911 stillgelegten Männergesangsvereins „Arion“ Pesch ist sein Urgroßvater.[10] Sein Vater Klaus Bommes ist Notar und Rechtsanwalt und war 17 Jahre lang nebenberuflich als Moderator im NDR tätig. Seine Mutter Doris Bommes ist Sprachheilpädagogin.[11] Er hat eine Schwester, die ebenfalls Jura studiert hat.[12]

Mit der Moderatorin Julia Westlake hat Bommes zwei Söhne; seit Anfang 2016 lebt er getrennt von ihr.[13]

Moderationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

TV-Moderationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemals/Einmalig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interviewer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio-Moderationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alexander Bommes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Übersicht der Neuzugänge des TSV Altenholz in: Handballwoche SH 1 1996, S. 49
  2. Markus Huth: Alexander Bommes ist die moderierende Allzweckwaffe. In: Hamburger Abendblatt. 5. Juli 2012 (abendblatt.de [abgerufen am 3. Juli 2018]).
  3. Alexander Bommes in „liga 1 – handball“. 28. Februar 2008, archiviert vom Original am 10. Juni 2011; abgerufen am 3. Juli 2018.
  4. Alexander Bommes hängt die Handballschuhe an den Nagel. 10. Dezember 2007, abgerufen am 19. Juni 2021.
  5. Interview mit Alexander Bommes, abgerufen am 3. Januar 2015
  6. Alexander Bommes sagt dem „Hamburg Journal“ tschüs
  7. Alexander Bommes verstärkt ab August 2014 das Team der Fußball-Moderatoren im Ersten
  8. Bettina Tietjen haut nächster Mann ab! Alexander Bommes macht Schluss. 14. Juni 2019, abgerufen am 27. Februar 2021.
  9. Mr. Sportschau sorgt für Glanz | shz.de. Abgerufen am 11. August 2020.
  10. Chronik – MGV "Arion" 1923 Pesch e.V. Abgerufen am 11. August 2020.
  11. Joachim Schmitz: Seit der Kindheit angefixt: Alexander Bommes bekennt sich zum Schuhtick. Abgerufen am 10. August 2020.
  12. Hamburger Abendblatt – Hamburg: Kiel, Köln, Korea. 5. August 2011, abgerufen am 10. August 2020.
  13. Trennung nach sieben Jahren, in: Gala, abgerufen am 22. Juni 2020.
  14. Finanzielle Gründe: ARD beendet "Sportschau-Club"