Alexander Gauland

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Alexander Gauland (2014)

Alexander Eberhardt Gauland (* 20. Februar 1941 in Chemnitz) ist ein deutscher Jurist, konservativer politisch-historischer Publizist und Politiker.

Gauland war 40 Jahre lang Mitglied der CDU. Er war im Laufe seiner Parteikarriere im Frankfurter Magistrat und im Umweltministerium tätig, leitete von 1987 bis 1991 die Hessische Staatskanzlei unter Ministerpräsident Walter Wallmann, der sein Mentor war. Die sogenannte „Affäre Gauland“ fand Einzug in die deutsche Literatur. Er wurde nach der Wende Herausgeber der in Potsdam erscheinenden Tageszeitung Märkische Allgemeine und publizierte vielfältig, so auch die Anleitung zum Konservativsein. Zuletzt war er Vordenker des Berliner Kreises.

Gauland ist Gründungsmitglied der Euro-kritischen Wahlalternative 2013 und der Partei Alternative für Deutschland (AfD), deren stellvertretender Sprecher er ist. Außerdem ist er Landesvorsitzender der AfD Brandenburg. Nach der Landtagswahl in Brandenburg 2014, bei der er Spitzenkandidat war, wurde er Fraktionsvorsitzender seiner Partei und Alterspräsident im Landtag Brandenburg. Sozialwissenschaftler verorten ihn im nationalkonservativen Parteiflügel.

Leben[Bearbeiten]

Sächsische Herkunft[Bearbeiten]

Alexander Gauland wurde 1941 als Sohn eines 1936 aus dem Dienst geschiedenen Polizeiobersten im sächsischen Chemnitz geboren.[1] Der Vater, u.a. Kommandant der Festung Königstein, benannte ihn nach Zar Alexander I.[2] Er wuchs im großbürgerlich[3] geprägten Chemnitz-Kaßberg auf und besuchte die André-Schule und die Goethe-Oberschule.[1] Nach dem Abitur 1959 in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) flüchtete er aus der DDR in die Bundesrepublik,[1] da ihm in der DDR das Studium verwehrt wurde.[4] Zunächst war er in einem Notaufnahmelager im hessischen Gießen untergebracht.[5]

Jurastudium in Marburg und Gießen[Bearbeiten]

Er absolvierte 1960[3] die westdeutsche Ergänzungsprüfung zum DDR-Abitur in Darmstadt und studierte ab 1960 Geschichte und Politikwissenschaft sowie Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg/Lahn und der Justus-Liebig-Universität Gießen.[1] In Marburg war er beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) engagiert und leitete als Universitätsältester die studentische Vollversammlung (als ein Nachfolger von Walter Wallmann).[6] 1970 wurde er beim Völkerrechtler Gerhard Hoffmann an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät[7] der Universität Marburg mit der Dissertation Das Legitimitätsprinzip in der Staatenpraxis seit dem Wiener Kongress zum Dr. jur. promoviert.[1] 1966 legte er seine erste und 1971 seine zweite juristische Staatsprüfung in Hessen ab.[1]

Siehe auch: Dissertation

Politischer Werdegang in der CDU[Bearbeiten]

Stationen in Bonn, Edinburgh und Frankfurt[Bearbeiten]

Nach der Promotion arbeitete er von 1970 bis 1972 für das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Bonn, war von 1974 bis 1975 Presseattaché am Generalkonsulat in Edinburgh und danach für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Bonn tätig.[1]

Im Bundestag begegnete er seinem Mentor, Walter Wallmann, seinerzeit stellvertretender Unionsfraktionsvorsitzender. Nachdem Wallmann Parlamentarischer Geschäftsführer wurde avancierte Gauland, der bereits 1973 der CDU beitrat,[8] auf Wallmans Wunsch hin zu seinem persönlichem Referenten. Dieser setzte viel auf Gauland und würdigte ihn in seiner Autobiografie (2002) als „außergewöhnlich gebildet, keineswegs immer den Erfordernissen politischer Taktik aufgeschlossen, an allen Fragen interessiert und vor allem ein[en] Mann, der Loyalität mit dem Mut zum Widerspruch in der Sache zu verbinden wusste“. Er sei ein „wichtiger Ratgeber“ gewesen.[6]

Aufgrund des guten Ergebnisses der CDU Hessen bei den Kommunalwahlen in Hessen 1977 wechselte er in den Römer nach Frankfurt am Main. Wallmann wollte dort mit seinen Mitstreitern durch einen Politikwechsel in der einstigen linken Hochburg den Erfolgskurs der Sozialdemokraten im Bund stoppen.[9] Dort war er persönlicher Referent, Redenschreiber und Büroleiter[6] des Oberbürgermeisters Wallmann.[10] In der Funktion als Frankfurter Magistratsdirektor organisierte er u.a. die Verbringung von vietnamesischen Flüchtlingen (Boatpeople) in die hessische Metropole.[11] Mit Wallmann, der erster Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl II wurde, wechselte er 1986 in das Bundesministerium nach Bonn.[10] Dort baute er die Zentralabteilung mit auf.[12]

Staatssekretär in Hessen[Bearbeiten]

Mit der gewonnenen Landtagswahl in Hessen 1987 wurde er als Staatssekretär Chef der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden unter Ministerpräsident Wallmann.[1] Der Politikwissenschaftler Eike Hennig sah in Gauland einen „liberalkonservativen“ Politiker, der allerdings im Wahlkampf federführend an einer „antiintegrativen ausländerpolitischen Kampagne“ beteiligt war.[13] Um das Aktionsprogramm Hessen-Thüringen, ein Investitionsprogramm für den Aufbau Ost umzusetzen, wurde er 1989 mit der Leitung einer Kabinetts-Arbeitsgruppe betraut, der auch die Staatssekretäre Dieter Posch (FDP) und Claus Demke (CDU) angehörten.[14]

Sein Versuch, den Leitenden Ministerialrat Rudolf Wirtz (SPD) zu versetzen, um Platz für seinen Parteifreund Wolfgang Egerter zu machen, führte zu mehrinstanzlichen Verfahren vor Verwaltungsgerichten und einer landespolitischen Kontroverse,[15] die unter dem Namen „Affäre Gauland“ bekannt ist.[16] In dieser wurde die Vergangenheit Egerters im Witikobund thematisiert[17] und Gauland musste im Zuge der Verfahren eidesstattliche Versicherungen abgeben.[18] Der Schriftsteller Martin Walser verarbeitete die Affäre mit seinen Protagonisten in dem vielbeachteten Schlüsselroman Finks Krieg, der 1996 im Suhrkamp Verlag erschien.[19] Gauland ist dort reales Vorbild für eine der Hauptfiguren, namens Tronkenburg.[20] Er warf Walser als Reaktion Unkenntnis der Zustände am Main vor.[21]

Ideengeber des Berliner Kreises[Bearbeiten]

Wie Hans-Joachim Schoeps und Günter Rohrmoser wurde er zu den Konservativen im Umfeld der Union gerechnet.[22] Gauland, der in den letzten Jahren die Ausrichtung der CDU unter Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisierte[23] und zuletzt Ideengeber des konservativen Berliner Kreises innerhalb der Partei war,[24] trat nach langjähriger Mitgliedschaft im März 2013 aus der CDU aus.[25] Zuvor suchte er mit unterschiedlichen Vertretern im Rahmen von Partei-, Jugendorganisations- und Stiftungsveranstaltungen das Gespräch.[26][27]

Herausgeber der MAZ[Bearbeiten]

Gauland war von 1991 bis 2005 Mitgeschäftsführer (bzw. Generalbevollmächtigter) der zur Verlagsgruppe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) gehörenden Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft und Herausgeber der Märkischen Allgemeinen (MAZ) in Potsdam.[1] Er war nach der Wende verantwortlich für den Prozess des Übergangs vom einstigen SED-Organ hin zu einer unabhängigen Tageszeitung.[28] Die Leser seien politisch unterschiedlich sozialisiert gewesen, was ihn vor größere Herausforderungen gestellt habe.[29] Die unbedarfte Weiterbeschäftigung von politisch vorbelasteten Redakteuren führte zudem zu Glaubwürdigkeitsproblemen, gestand Gauland rückblickend selbstkritisch ein.[30] 1993 war Gauland Mitunterzeichner des Appells Frankfurter Einmischung – Jens Reich soll Bundespräsident werden.[31] Neben seiner Herausgebertätigkeit hat Gauland zudem als freier Publizist für die MAZ gewirkt.[32] Der Historiker Michael Stürmer (2005) bezeichnete die veröffentlichten Beiträge als „philosophisch-politische Debattenstücke“.[32]

In einem 2011 durch die Politologin Ariane Mohl, Mitarbeiterin im Forschungsverbund SED-Staat, ausgearbeiteten Gutachten (Personelle und institutionelle Übergänge im Bereich der brandenburgischen Medienlandschaft) für die Enquete-Kommission 5/1 des Brandenburger Landtages hieß es, dass Gauland nicht „offensiv und für die Öffentlichkeit transparent die Vergangenheit der MAZ-Redakteure“ in der DDR aufgearbeitet hätte. Zwar seien zwei ehemalige Chefredakteure in seiner Amtszeit wegen ihrer Stasi-Vergangenheit entlassen worden, unklar bleibe allerdings, „nach welchen Kriterien Gauland bei der Einzelfallprüfung vorgegangen“ war.[33]

2011 vertrat Gauland in einem Artikel die Auffassung, dass Brandenburg „keine bürgerliche Geschichte und also auch keine bürgerliche Tradition“ habe. Dies löste eine medial ausgetragene Debatte in der Landespolitik unter Beteiligung führender Politiker nahezu aller Fraktionen aus, in deren Verlauf ihm die Vorsitzende der CDU Brandenburg und der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, Saskia Ludwig, vorwarf, „seine eigenen Fehler in der Nachwendezeit auf eine vermeintlich proletarisierte, unmündige Bevölkerungsstruktur in Brandenburg abzuwälzen“. Die Presse nahm die Ereignisse in Potsdam als Effekt des Sommerlochs wahr.[34]

Parteipolitische Neuorientierung[Bearbeiten]

Parteifunktionär der AfD[Bearbeiten]

Gemeinsam mit den CDUlern Konrad Adam, Bernd Lucke und Gerd Robanus war er im September 2012 Gründungsmitglied der Wahlalternative 2013.[35] Er wurde im April 2013 auf dem Gründungsparteitag der Euro-kritischen AfD gemeinsam mit Patricia Casale und Roland Klaus zum stellvertretenden Sprecher gewählt.[36] Im Februar 2014 wurde er auf einem außerordentlichen Landesparteitag in Diedersdorf (Landkreis Teltow-Fläming) bei einem Gegenkandidaten mit ca. 80 Prozent der Stimmen zum Landesvorsitzenden der AfD Brandenburg gewählt und trat somit die Nachfolge des im Dezember 2013 zurückgetretenen Roland Scheel an.[12]

Schnell profitierte die Partei, so Beobachter, von seiner und Adams Berufserfahrung in den Medien.[24] Gauland schärfte mit einem kontrovers diskutierten Grundsatzpapier das außenpolitische Profil der AfD, indem er sich für eine Annäherung an Russland einsetzte.[12] In der Öffentlichkeit gilt er als innerparteilicher Gegenspieler Bernd Luckes.[12] Auch von Sozialwissenschaftlern wird er nicht zuletzt wegen seiner Themensetzung dem eher konservativen Parteiflügel der AfD zugerechnet.[37] Forscher wie David Bebnowski,[38] Alexander Häusler[39] und Jürgen W. Falter[40] bezeichnen diesen und Gaulands Rolle in der Partei als nationalkonservativ.

Nach Gauland bietet die AfD eine politische Heimat für ein „lange verschüttetes nationalliberales Lebensgefühl, das weder rechts noch links ist, sondern zutiefst menschlich, konservativ nicht im politischen Sinne, sondern im lebensweltlichen“.[41] Neben den „volkswirtschaftlich gebildeten Wirtschaftsliberalen“ sei sie eine Bewegung von „Protestwählern“ mit „nationalkonservativer“ und „nationalliberaler“ Ausrichtung.[42] Gauland ist überzeugt, die Partei trete das Erbe der FDP an.[43]

In einer von der Linken Brandenburg in Auftrag gegebenen Studie zur AfD Brandenburg („Wenn ich benenne, was Menschen umtreibt, bin ich Demokrat“, 2014) thematisierten Christoph Kopke und Alexander Lorenz vom Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Gaulands Kontakt zu Elsässers Magazin Compact und seine Vortragstätigkeit bei Burschenschaften.[44] Er nutze auch, so Beobachter, die neurechte Wochenzeitung Junge Freiheit um innerparteiliche Debatten auszutragen.[45]

Abgeordneter des Brandenburger Landtags[Bearbeiten]

Bereits bei der Bundestagswahl 2013 war Gauland Spitzenkandidat der AfD Brandenburg,[46] die 6,0 Prozent der Zweitstimmen erhielt.[47] Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2014 war er erneut Spitzenkandidat und trat als Direktkandidat im Landtagswahlkreis Potsdam I (Wahlkreis 21) an. Wichtige Themen des Wahlkampfes waren u.a. der Flughafen Berlin Brandenburg, die Innere Sicherheit und die Zuwanderung.[12] In Gaulands Offerte an sowohl linke als auch rechte Wähler in Brandenburg, sieht das Wissenschaftlerkollektiv Nicole Berbuir, Marcel Lewandowsky und Jasmin Siri Anzeichen einer „catch-all-Protest-Partei“.[37] Er erreichte 7,2 Prozent[48] der Erststimmen und 7,5 Prozent[48] der Zweitstimmen und wurde über die Landesliste der AfD in den 6. Brandenburger Landtag gewählt.[49]

Am 21. September 2014 wurde er einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.[50] In seiner Rede als Alterspräsident bei der Konstituierung des Landtags sprach er über Thesen des britischen Staatsmanns und Philosophen Edmund Burke zur Rolle des Imperativen Mandats.[51] Diese wurde von den anderen Fraktionen überwiegend positiv aufgenommen.[12]

Gaulands besonderes Interesse gilt seit Jahren der Kulturpolitik, die in seinen Augen „enorm an Stellenwert“ verloren habe. Es mangele an Legitimität und Finanzierung. Insbesondere „die Hochkultur hat es immer schwerer“.[29] Im Brandenburger Landtag ist er ordentliches Mitglied des Hauptausschusses A1 und des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur A6.[52]

Familie[Bearbeiten]

Gauland ist evangelischer Konfession.[53] Er ist Vater einer Tochter aus einer früheren Ehe.[12] Seit 1993 lebt er in der Potsdamer Berliner Vorstadt in der Nähe des Heiligen Sees.[28] Seine Lebensgefährtin Carola Hein ist Lokalredakteurin bei der Märkischen Allgemeinen.[12]

Sein Stiefsohn ist der PR-Berater Stefan Hein, der ebenfalls Mitglied der AfD ist und 2014 in den Brandenburger Landtag gewählt wurde, dann aber sein Mandat aufgrund einer mutmaßlichen Falschmeldung über Interna an den Spiegel nicht annahm und diese Entscheidung später wieder zurücknahm. Seitdem ist er fraktionsloser Abgeordneter.[12]

Publizistisches Wirken und Rezeption[Bearbeiten]

Rechtswissenschaftliche Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Dissertation[Bearbeiten]

Gaulands bei Duncker & Humblot erschienene völkerrechtliche Dissertation, Das Legitimitätsprinzip in der Staatenpraxis seit dem Wiener Kongress (1971), befasste sich mit dem Begriff der Legitimität und seiner zugrunde liegenden Prinzipien in der neueren Geschichte. Sie beginnt beim französischen Staatsmann Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord auf dem Wiener Kongress, behandelt dann die sich in der Heiligen Allianz zusammengeschlossenen christlichen Fürsten Europas und endet in der Betrachtung demokratisch-revolutionärer bzw. -konstitutioneller Ausprägungen.[54] Der Historiker Rainer Koch, damals Assistent von Lothar Gall am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin, rezensierte: „Der in der Einleitung behaupteten These einer dialektischen Verbindung von dynastischem Legitimitätsprinzip und Selbstbestimmungsrecht der Völker als Antithese wie auch von demokratischem Legitimitätsprinzip und sozialistischem Legitimitätsprinzip wird statt dringend gebotener Verifizierung eine nicht nachgewiesene Formel aufgesetzt: ‚Gemeinsam ist allen Ausformungen des Legitimitätsprinzips der konservative Charakter‘. Ein völkerrechtlicher Elfenbeinturm ist sicherlich nicht am Platz.“[55]

Weitere Fachpublikationen[Bearbeiten]

Er verfasste einige wissenschaftliche Aufsätze.[12] Die völkerrechtliche Souveränität im Fall der Aufnahme von Staaten in die UNO (1973), in der er vertrat, „daß die Souveränität eines Staates nicht Bedingung für seine Aufnahme in die Vereinten Nationen“ sei, wurde durch den Regensburger Völkerrechtler Otto Kimminich als „irrige[r] Ansatzpunkt“ kritisiert. Gauland fehlinterpretiere die Rechtswissenschaftler Friedrich Berber, Leland Goodrich und Edvard Hambro hinsichtlich ihrer Auslegung des Geltungsbereichs des Art. 3 UN-Charta. Auch sei nicht nachvollziehbar, wie Gauland behaupten könne, dass etwa das Völkerrecht „von einem Staat nicht die […] Souveränität“, sondern eine öffentliche Gewalt für die Anerkennung als Staat fordern würde (Drei-Elemente-Lehre). Ferner widersprach Kimminich ausdrücklich der Ansicht, dass die Nichtproblematisierung von Kriegsfolgenproblemen eine Schwäche der UN sei.[56]

Gaulands 1974 in der DÖV erschienene Fachaufsatz, Die Verstaatlichung der Banken nach dem Grundgesetz, wurde durch den Juristen und Ministerialrat Rolf Groß in einer Erwiderung kritisiert. Es lasse sich mit Gaulands Argumenten, die er „apodiktisch“ und „oberflächlich“ vorgetragen sah, nicht begründen, warum der „Produktionsmittelbegriff der klassischen Nationalökonomie“ so eng ausgelegt werden sollte. Gauland arbeitete zuvor heraus, dass Banken keine Produktionsmittel im Sinne des Art. 15 GG seien und letztlich nicht in die Sozialisierungskompetenz des Staates fallen würden.[57] Später widersprach er Groß in einer richtigstellenden Antwort.[58]

Historische Abhandlungen und Biographien[Bearbeiten]

Zudem ist Gauland Autor mehrerer historisch-politischer Monografien: Gemeine und Lords. Porträt einer politischen Klasse (1989), Was ist Konservatismus. Streitschrift gegen die falschen deutschen Traditionen. Westliche Werte aus konservativer Sicht (1991), Helmut Kohl. Ein Prinzip (1994), Das Haus Windsor (1996), Anleitung zum Konservativsein (2002), Kleine deutsche Geschichte. Von der Stauferzeit bis zum Mauerfall (2007), Die Deutschen und ihre Geschichte (2009) und Fürst Eulenburg – ein preußischer Edelmann (2010).[12]

Der Historiker Benedikt Stuchtey, damals Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut London (DHIL), beschrieb Gaulands 1989 im Suhrkamp Verlag veröffentlichtes Werk Gemeine und Lords. Porträt einer politischen Klasse als eine sympathisch dargestellte, chronologische Porträtierung von britischen Gentlemen. Er erkannte eine essayhafte und anekdotische Aufarbeitung der englischen Geschichte. Gauland zeichne ein romantisiertes Bild des Königreiches und überschätze die Geschlossenheit der Whig-Oligarchie.[59]

Über den Altbundeskanzler Helmut Kohl schrieb Gauland in einer kritisch-wertenden Analyse (1994), verlegt im Rowohlt Verlag, dass dieser „der erste klassische Berufspolitiker ohne Wurzeln in einem anderen gesellschaftlichen Milieu“ sei.[60] Er legte ferner „Brilliante Skizzen“, so der CDU-Historiker Hans-Otto Kleinmann, über Franz Josef Strauß, Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler vor.[61] Kohl ist in Gaulands Augen ein Vertreter der Bonner Republik, der „durch eigenes Verdienst und glückliche Umstände“ zu einer historischen Figur geworden sei. Wie der Philosoph Odo Marquard spreche Gauland der Moderne die historische Größe ab.[61]

Der ehemalige Direktor des DHIL, Peter Wende, bezeichnete den durch Gauland 1996 vorgelegten Band Das Haus Windsor als „nostalgisch gestimmt“ und „elegant geschrieben“.[62] Auch die Literaturkritikerin Elisabeth Endres bemerkte, dass es sich inhaltlich um ein „schön ausgestattete[s] Buch“ handle.[63] Gauland beschrieb darin, so der Autor Tom Levine, das Elisabethanische Zeitalter (16. Jahrhundert) als „Englands größte und fruchtbarste Zeit. In wenigen Jahren brachte es eine nationale Dichtung, eine nationale Renaissance, eine unüberwindbare Flotte und, was das wichtigste ist, und uns Deutschen immer versagt blieb, ein Bild des Engländers von sich selbst hervor.“[64] Als „entscheidende Verfassungsänderung [der Briten] in diesem [dem 20.] Jahrhundert“ beurteilt er den Parliament Act (1911) und damit die Beschneidung der Rechte des Oberhauses. Dieser wirke sich bis in unsere heutige Zeit aus.[65]

Arnulf Baring, Historiker, beschäftigte sich mit Gaulands Werk Die Deutschen und ihre Geschichte (2009). Gauland habe in einer „gelassenen Sichtweise“ eine „kenntnisreich[e] und elegant[e]“ Beschreibung vorgelegt und bediene sich „pointierte[r] Positionen“. Besondere Ablehnung verspüre Gauland gegenüber der Politik des ehemaligen russischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow.[66]

Gaulands jüngste Monografie Fürst Eulenburg – ein preußischer Edelmann (2010) wurde in den Potsdamer Neuesten Nachrichten rezensiert. Im Rahmen einer Diskussionsrunde mit den Historikern Arnulf Baring und Daniel Koerfer stellte Gauland sein Werk, das auch von der Harden-Eulenburg-Affäre handelt, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Kutschstall in Potsdam vor. Der Journalist Gerold Paul bemerkte, „[w]eniger Detail und mehr Sinn für das Ganze“ wären hilfreich gewesen.[67]

Freie Publizistik für Zeitungen und Zeitschriften[Bearbeiten]

Gauland schrieb ständig[68] neben zu „extremistischen Positionen neigenden Konservativen“ als „Vertreter des demokratischen Konservatismus“ (Armin Pfahl-Traughber)[69] für das rechtskonservative Theorieorgan Criticón, wo er ab den 1970er Jahren u. a. Autorenporträts von britischen Konservativen wie Henry St. John und Benjamin Disraeli veröffentlichte.[70] Der Historiker Horst Seferens von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten stellte 1998 die These auf, dass Gauland „möglicherweise unmittelbar“ durch einen wohlwollenden Criticón-Artikel über Ernst Jünger dessen Nominierung für den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main beeinflusst haben könnte.[71] Geschickt habe es die Zeitschrift verstanden, so der Historiker Walter H. Pehle, Protagonisten beider Volksparteien für ihre rechtsintellektuellen Ziele zu vereinnahmen.[72] Nach dem Literaturhistoriker Hans Sarkowicz unterstützten insbesondere Gauland und andere Konservative wie Günter Rohrmoser, Hans Maier, Wolfgang Wild und Hans Graf Huyn mit ihrem Wirken indirekt den „soziobiologistischen Chauvinismus“ des Schrenck-Notzing-Blattes, das die deutsche Rechte vereinigen wollte.[73]

In dem alternativen Frankfurter Stadtmagazin PflasterStrand attestierte man dem CDU-Politiker einerseits eine rechtsintellektuelle Gesinnung, anerkannten aber andererseits seine stadtplanerische Zukunftsvision für die Metropole.[74] Ende der 1980er Jahre verfasste Gauland dann vereinzelt philosophische und politische Beiträge für das Blatt. Dies löste Unbehagen in Unionskreisen aus.[75]

Nach seiner Tätigkeit für die MAZ war er Autor einer Kolumne auf der Meinungsseite der Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel und von Kommentaren bei Deutschlandradio.[28] Darüber hinaus publizierte er in den letzten Jahren in unterschiedlichen überregionalen Zeitungen und Zeitschriften u. a. im Cicero, in der FAZ, in der Welt, in der Zeit, in der Frankfurter Rundschau und in der taz.[12] Vom politischen Magazin Cicero wurde er etwa als „einer der renommiertesten konservativen Publizisten Deutschlands“ vorgestellt.[76]

2006 gehörte er zu den 1.500 Unterzeichnern des Appells für die Pressefreiheit – gegen die von der Leipziger Buchmesse ausgesprochene politisch motivierte Ausladung der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.[77]

Politisch-publizistische Positionen[Bearbeiten]

Außen- und Sicherheitspolitik[Bearbeiten]

Gauland vertritt den pragmatischen Standpunkt, dass es faktisch keine politisch konservative Außenpolitik gebe, sondern dass diese nur angelehnt an die Interessen eines Landes wie Deutschland entweder richtig oder falsch sein könne.[78] Er verfolge, so Beobachter, eine an nationalen Interessen ausgerichtete Macht- und Realpolitik. Diese stehe zum Teil der Westbindung und der NATO entgegen.[79]

Außenpolitisches Positionspapier[Bearbeiten]

Vor der Bundestagswahl 2013 stellte Gauland ein von ihm ausgearbeitetes, sich an die Bündnispolitik Otto von Bismarcks anlehnendes außenpolitisches Positionspapier vor. Die Vorstellung erfolgte im Rahmen einer AfD-Veranstaltung, es war jedoch nie Teil des offiziellen Partei- oder Wahlprogramms. Auf einem Parteikonvent im Oktober 2013 ermunterte Gauland die Partei dazu, seine Ausarbeitung in das Parteiprogramm der AfD zu übernehmen und „eigenständig nationale Interessen zu definieren.“[80] Gauland tritt für eine stärkere Betonung nationaler Interessen ein. Allerdings unterstützte er die feste Verankerung Deutschlands in der westlichen Sicherheitsarchitektur der NATO unter Führung der USA. Gleichzeitig forderte er, das Verhältnis zu Russland sorgfältig zu pflegen, da Russland an entscheidenden Wegmarken der deutschen Geschichte positiv Pate gestanden, sich aber nicht immer auf westliche Versprechen habe verlassen können. Er lehnte Auslandseinsätze der Bundeswehr außerhalb des NATO-Gebietes wie in Afghanistan ab, schloss jedoch die Möglichkeit von Interventionen an Europas Peripherie wie in Nordafrika nicht prinzipiell aus, falls deutsche Kerninteressen berührt seien. Einem EU-Beitritt der Türkei erteilt Gauland eine klare Absage: „Nach Auffassung der AfD endet Europa am Bosporus. Mit der Aufnahme der Türkei verlöre Europa seine abendländische Identität.“ Einen Militärschlag gegen die Regierung Assad im Syrischen Bürgerkrieg lehnte Gauland ab. In Bezug auf Bundeskanzlerin Merkels wiederholte Zusicherungen, dass das Existenzrecht Israels Teil der Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland sei, wies Gauland darauf hin, dass Deutschland im Konfliktfall weder rechtlich noch strategisch in der Lage sei, derartige Erklärungen tatsächlich „mit Leben zu füllen“.[81]

Sein Papier weise „nationalistische Untertöne“ auf, so die Politologin Viola Neu.[24] Laut den Politikwissenschaftlern Gunther Hellmann, Wolfgang Wagner und Rainer Baumann könnten durch Gaulands Vorstoß „anti-französische Ressentiments wieder hoffähig“ werden.[82]

Europapolitik und Positionen zu Russland[Bearbeiten]

Er hält Europa für „kein[en] opportunistischen Begriff“, sondern „deutsche Staatsräson“. Nationale Interessenpolitik könne „ohne oder gar gegen Europa nicht mehr möglich“ sein. Deutschland „könne nur Wirkung entfalten, indem es innerhalb der Europäischen Union Politik“ betreibe.[83] Das Festhalten am historisch gewachsenen britischen „Sonderweg“ und damit der gepflegten Distanz zu Kontinentaleuropa halte er für nicht zeitgemäß.[84] Ein Europäischer Föderalismus werde sich aus historischer Erfahrung heraus wegen der immer wieder aufkommenden Nationalismen nicht durchsetzten. Vielmehr habe sich das „europäische Projekt“ spätestens 2005 „erschöpft“.[85][86] Er sehe auch deswegen den zukünftigen Erweiterungen der Europäischen Union (z.B. um die Türkei) Grenzen gesetzt.[87]

Der Neuzeithistoriker Heinrich August Winkler hält Gauland für einen derjenigen Verteidiger Putins, der als „Apologet der Annexion“ der Krim während der Krise in der Ukraine 2014 mit „völkische[m] Nationalismus“ argumentierte.[88] Gauland spiele isolationistischen Strömungen, so die Wissenschaftler Christian Nestler und Jan Rohgalf, in die Hände. Man könne etwa die EU-Osterweiterung verantwortlich für die Eskalation in der Region machen und sich selbst zum „Hüter des Weltfriedens“ stilisieren.[79]

Positionen zu den USA und zu Israel[Bearbeiten]

Er sieht in dem Beitrag Was von Europa übrig bleibt (2002) die Vereinigten Staaten „als das neue Rom, ein amerikanisches Imperium, das die Welt nach seinen Vorstellungen ordnen möchte und immer weniger geneigt scheint, auf die Interessen, kulturellen Überlieferungen und historischen Traditionen anderer Rücksicht zu nehmen.“ Weiter befürwortet er eine Gleichgewichtspolitik und hält Altbundeskanzler Gerhard Schröder vor, sich gegen den Irakkrieg (2003) aus innenpolitischen und damit dem „Machterhalt dienenden Gründen“ und „nicht aus historischer Kenntnis“ heraus positioniert zu haben.[89] Gauland lehnt das Ziel der Förderung von Demokratie durch die USA, wie sie in der National Security Strategy vom September 2002 (Bush-Doktrin) beschrieben wurde, ab.[90]

Gaulands Forderung nach mehr Konservative[r] Skepsis gegen Amerika (2003) wurde durch den Politischen Soziologen Michael Zöller kritisiert. Zöller hielt die Argumentation Gaulands für paradox. Das was er vorlege sei lediglich die „Verteidigung des Status quo“. Gauland rücke für Europa „etwas weniger Freiheit, etwas mehr Staat, weniger individueller Reichtum und mehr soziale Gerechtigkeit“ in den Vordergrund und verbreite unter dem Deckmandel des Realismus altbekannte Vorurteile gegen Amerika.[91]

Der Kommunikationswissenschaftler Tobias Jaecker beurteilte 2014 einige von Gaulands Äußerungen aus den 2000er Jahren – der beispielsweise von einem Anstieg der „Skepsis gegen Amerika“ (Gauland) spreche – als eingebettet in einen „antiamerikanische[n] Diskurs“. So seien Gaulands Aussagen so zu lesen, als wären die US-Amerikaner „geistig beschränkt und engstirnig“ und ein „zusammengewürfeltes Volk ohne eigene Kultur“. Außerdem würden sie – wie er bei Gauland feststellte – „keine ernstzunehmende Geschichte“ haben.[92] Weiterhin problematisiere Gauland den Nahostkonflikt einzig in der „Existenz des Staates Israel und dessen Unterstützung durch Amerika“. Israel sei gar ein „Fremdkörper“ (Gauland).[93]

Verteidigungspolitik[Bearbeiten]

In einem Zeitungsbeitrag im Jahr 2012 attestierte er den Deutschen ein „gestörtes Verhältnis zur militärischen Gewalt“, sprach sich für ein Verständnis des Kriegs als „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln im Sinne von Clausewitz“ aus und konstatierte einen „diffuse[n] Pazifismus“.[94] Dies kritisierte der Bundesverwaltungsrichter Dieter Deiseroth in einem Leserbrief mit den Worten: Gauland negiere „damit das nach den Verbrechen des Zweiten Weltkrieges als historische Errungenschaft der Menschheit in der UN-Charta verankerte Verbot jeder Anwendung militärischer Gewalt in den zwischenstaatlichen Beziehungen.“ Dieser umgehe die verfassungs- und völkerrechtlichen Bestimmungen und ziehe zur Rechtfertigung des Rechtsbruchs die Blut-und-Eisen-Rede Bismarcks heran.[95]

Innenpolitik[Bearbeiten]

Gesellschafts- und Sozialpolitik[Bearbeiten]

In seinen Büchern Was ist Konservatismus? (1991) und Anleitung zum Konservativsein (2002) beschrieb er in Anlehnung an Edmund Burke „den schonende[n] Umgang mit Traditionen [als] die vornehmste konservative Aufgabe“ und führte aus, „was Tempo verlangsamt, den Zerfall aufhält, indem es die Globalisierung einhegt, ist deshalb gut und richtig“.[96] In der derzeitigen Wirtschaftsordnung würden dagegen linke und aufgeklärte Werte vermittelt. Die Globalisierung und damit die Ökonomisierung nahezu aller Lebensbereiche sei eine abzulehnende Abstraktion von Gesellschaftsentwürfen.[97] Das Wissenschaftlerkollektiv Hans-Jürgen Arlt, Wolfgang Kessler und Wolfgang Storz erkennt allerdings bei Gaulands konservativem Ansatz eine größer gewordene Nähe zur politischen Linken.[98]

Gauland arbeitete in seinen theoretischen Überlegungen zwei zukünftige kulturelle Milieus heraus, auf der einen Seite ein „liberal-individualistisches“ und auf der anderen ein „wertkonservatives“.[39] Bei dem von Gauland präferierten Modell handle es sich um einen zeitgemäßen, „konstruktive[n] Konservatismus“ (Gauland)[99], der nicht auf deutschnationale Identifikationen und die überwundene Vormoderne zurückfallen dürfe, vielmehr müssten Traditionen neu geordnet werden.[100] Dafür wurde er zum Teil von konservativer Seite kritisiert, so hielt ihm der Historiker Hans-Christof Kraus „mangelnde[s] Differenzierungsvermögen“ im Umgang mit dem Konservatismus vor. Gauland versuche die Konservative Revolution der 1920er Jahre als ausschließlich fehlgeleitet darzustellen.[101] Ganz im Gegenteil habe es in Anschluss an die Befreiungskriege keine Abkehr des Konservatismus vom „Westen“ gegeben.[102] Für die Politische Soziologin Karin Priester (2007) „flüchtet [Gauland] auf eine Metaebene“. Diese stütze sich auf „Anthropologie, Philosophie oder Theologie“ und lässt sozialhistorische Fragestellungen außer Acht. Sie prognostizierte einen aufkommenden Positionierungszwang des Konservatismus, der eher dem „Gang ins Volk“ aus habituellen Gründen ablehnend gegenüber stehe, zum Populismus.[103]

Positionen zu einzelnen Parteien[Bearbeiten]

Gauland ist nach Einschätzung der Politikwissenschaftler Franz Walter, Christian Werwath und Oliver D’Antonio unzufrieden mit den konkreten Ergebnissen der durch Bundeskanzler Helmut Kohl versprochenen „Geistig-moralischen Wende“ der 1980er Jahre.[104] Infolge dessen kritisierte er den zunehmenden Verlust des konservativen Profils der CDU.[105] Insbesondere die Nationalkonservativen seien seit dem Ende des Warschauer Paktes fast vollkommen ausgestorben.[106] Die vermeintliche „Sozialdemokratisierung“ der CDU sieht er als bewusste Ausrichtung der Parteispitze um Angela Merkel (seit 2000), die zum Erfolgsfaktor bei Wahlen wurde. Bürgerlich-konservative Parteien könnten aber langfristig nur dann bestehen, wenn sie auch ein soziales Profil hätten, so Gauland.[105] Die Entwicklung sei die spiegelbildliche Entwicklung der Gesellschaft und damit „Ausdruck der Konsensdemokratie und des Sicherheitsbedürfnisses“.[107] Der Zeithistoriker und Politikwissenschaftler Arnulf Baring glaubt, dass Gauland für eine wertkonservative und soziale CDU einstand.[108]

Zum Verhältnis der Union zu Bündnis 90/Die Grünen (siehe Gesprächskreis Pizza-Connection) befürwortete Gauland einen „Wandel durch Annäherung“[109] und spielte so auf das wertkonservative Milieu der in seinen Augen verbürgerlichten grünen Partei an.[110] In einer Rezension von 1992 ließ er wissen: „An dem neuen Buch von Joschka Fischer ärgert mich am meisten, daß ich fast mit jedem Satz übereinstimme. Es ist richtig, daß der Sozialismus ein großer Irrtum war und in der früheren Sowjetunion ein riesiges Beinhaus hinterlassen hat. […] Es ist ebenfalls richtig, daß der Ursprung all dessen schon in der Marxschen Theorie liegt, die fast zwangsläufig Geheimpolizei und Terror hervorbringen mußte. Es ist auch richtig, daß Rußland ohne dieses fürchterliche Experiment heute wahrscheinlich ein entwickeltes Industrieland wäre. Und natürlich hat Joschka Fischer recht, wenn er feststellt, daß das kapitalistische Modell dem sozialistischen überlegen ist. […] Und natürlich kann man sich mit dem Schlußzitat von Manès Sperber identifizieren, daß es künftig notwendig sein wird, ‚außerhalb des Absoluten und gegen das Absolute zu leben‘.“[111]

Er attestierte hingegen dem sozialdemokratischen Altbundeskanzler Gerhard Schröder einen aufstiegsorientierten Karrierismus, ohne dabei ein Gesellschaftskonzept angeboten zu haben.[112] Der Politologe und Publizist Albrecht von Lucke kommentierte, „Eine erstaunliche Allianz vom konservativen Publizisten Alexander Gauland bis zum sozialdemokratischen Professor Franz Walter empfiehlt […] der SPD, sich auf ihre Tradition als Staatspartei zu besinnen“.[113] Den ehemaligen Bundesverfassungsrichter und Publizisten Udo Di Fabio bezeichnete Gauland als „Wendephilosophen“, dessen „geistige Standortbestimmung für die Ausgangslage der großen Koalition […] kaum zu überschätzen“ sei.[114] Dem hielt der Wirtschaftsjournalist und -publizist Rainer Hank entgegen, dass wohl nur „Menschen in Deutschland, die auf einen Ausweg aus der Stagnation“ hofften Di Fabio als „Chefdenker“ begreifen würden.[115]

Gauland stellt in weiteren Überlegungen eine zunehmende Diskrepanz zwischen Eliten aus Politik und Wirtschaft auf der einen Seite und der Bevölkerung auf der anderen Seite fest.[116] In der Politik seien Manager, freie Berufe und andere nicht erwünscht, vielmehr bilde sie eine „Geschlossene Gesellschaft“.[117] Bereits 1991 forderte er ein, dass sich „die gesellschaftliche Zusammensetzung der classe politique ändern“ müsse. Dies sei zwingend notwendig, um die Demokratie auf Dauer stabilisieren zu können.[118]

Kultur- und Bildungspolitik[Bearbeiten]

Er bemerkte zur 2000 angestoßenen Debatte um die „deutsche Leitkultur“, dass Deutschland Schwierigkeiten mit der Anerkennung von kulturell-historischen Unterschieden hätte. Aufgrund seiner „späte[n] Geburt“ und mangelnder nationaler Überlieferung sei sie letztlich eine „Gesellschaft ohne Selbstvertrauen“.[119] Die Soziologin Eunike Piwoni attestierte ihm mit etwa Georg Paul Hefty, Jörg Schönbohm und Thomas Goppel ein „Europäisch-kulturnationales Verständnis in Verbindung mit staatsbürgerlichem Nationalverständinis“.[120] Dieses stehe anderen Überlegungen, die eher auf Verfassungspatriotismus und Vaterlandsliebe abstellen, gegenüber.[120]

Gauland kritisiert die Symbolik im modernen Deutschland, die im Vergleich zum Vereinigten Königreich defizitär sei.[121] Der Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann konstatierte, dass er „jene historische Gewißheit, daß in den von sozialen Gegensätzen geprägten Gesellschaften von ehedem solche Symbole nicht für alle gültig waren noch von allen akzeptiert gewesen sein dürften“ ignoriere.[121] Die Rechtsextremismusexperten Friedrich Paul Heller und Anton Maegerle bejahten Gaulands Zustandsanalyse, hielten der Wertung aber entgegen, dass „Symbolik und Rechtsextremismus eben dort entstanden, wo Bärenfellmützen [die Briten] sie angeblich binden“.[122] In einem Artikel von 2001 unterstrich Gauland in Anbetracht der Ereignisse in den USA die Bedeutung von europäischen Kulturtheoretikern wie Martin Heidegger, Oswald Spengler und Arnold J. Toynbee und warb mit: „Mythendeuter werden wieder gebraucht!“[123] Später beklagte er, dass darüber hinaus Denker wie Gottfried Benn, Ernst Jünger und Hans Sedlmayr und andere heute als reaktionär gelten würden.[124] Der moderne Mensch brauche in Zeiten der Globalisierung „kulturelle Verdauungsmöglichkeiten“, so Gauland.[125]

In einem Welt-Kommentar griff der Schriftsteller Rolf Schneider Gaulands Essay Zweifel an der Moderne (2007) auf. Er kritisierte, dass Gauland darin die „kulturelle und politische Moderne“ vermenge. Gauland, so Schneider, lehne die Moderne Kunst fundamental aufgrund vermeintlich falschen Fortschrittsglaubens und Totalitarismus ab. Dabei ziehe er aber den Wiener Kunsthistoriker Hans Sedlmayr als „Kronzeugen“ heran, der mit den Nationalsozialisten im Kampf gegen die „Entartete Kunst“ konform gegangen war.[126] Unterstützung erhielt Gauland vom politischen Publizisten und Politologen Felix Dirsch, der bei Gauland sehr wohl Unterscheidungsvermögen zwischen „antihumanistischen“ und „nationalsozialistischen“ Positionen erkennen konnte.[127] Dem Literaturkritiker Stephan Reinhardt missfiel an anderer Stelle, dass Gauland „Mosebachs bizarr-reaktionärer Refeudalisierung“ sekundierte und die Französische Revolution für eine vermeintlich intolerante und menschenverachtende Moderne verantwortlich machte.[128]

Das Ziel, über Bildung eine Angleichung der Lebensverhältnisse zu erreichen, lasse sich nur bedingt verwirklichen, so Gauland. Er fordert neben der, zu seinem eigenen Missfallen, immer mehr in den Hintergrund tretenden „christliche[n] Moral“ neue, über das „sozialistische Heilsversprechen“ hinausgehende Lösungsansätze für vom Bildungswesen nicht erreichte Personen. Nach Meinung des Politikwissenschaftlers Franz Walter erkenne er die „neosozialdemokratische Chimäre von der nivellierten Chancengesellschaft“.[129]

Justiz- und Religionspolitik[Bearbeiten]

Gauland hält die politische Partizipation des Zivilen Ungehorsams im weiteren Sinne (siehe Daniel Cohn-Bendit) für ein nicht brauchbares Kriterium für den Widerstand gegen die Staatsgewalt. Er spricht sich eher für das Mittel Legalität gegen Illegalität aus.[130]

Er stand der Verlegung der Bundeshauptstadt von Bonn nach Berlin (siehe Hauptstadtbeschluss) kritisch gegenüber. Nach Meinung des Politikwissenschaftlers und Publitzisten Tilman Fichter führte Gauland aufgrund von „katholisch-konservativen Vorbehalte[n] gegen Berlin“ publizistisch eine Art „Kulturkampf“.[131] Für ihn schien die alte Bundesrepublik untergegangen, so Eckhard Jesse.[132]

Gauland machte im Zuge der medialen Berichterstattung über den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche (2010) eine neue „Kultur des Verdachtes und ideologische Scheuklappen […] die aus jahrhundertealten Kämpfen resultieren und geradezu reflexartig ausgefahren werden, wenn die alten Schützengräben wieder benutzbar erscheinen“ aus.[133]

Positionen zum Islam[Bearbeiten]

2001 sagte Gauland: mit dem Islam stehe „uns nach der Säkularisierung des Westens […] die letzte große geschlossene geistige Kraft gegenüber, die wir in ihrem Eigenwert respektieren und der wir ein Recht auf autonome Gestaltung ihres Andersseins zugestehen müssen“. Der Literaturwissenschaftler und Publizist Richard Herzinger versteht Gauland als einen konservativen Kulturpessimisten.[134]

Er begrüßte „triumphierend“, so der Religionswissenschaftler Michael Blume, zustimmende Meinungsumfragen zu Thilo Sarrazins gesellschaftlichen Thesen. So sprach Gauland in einem Beitrag von „Gegenöffentlichkeit“ und „Abgehobenheit der Eliten“.[135] Der Politik- und Medienwissenschaftler Kai Hafez verortet Gauland eher auf Seiten der „gesellschaftlichen Islamophobie als auf der der multikulturellen Anerkennung“. Ferner unterstütze Gauland im Umgang mit dem Islam den sogenannten „Volkswillen“, was jedoch – so Hafez – nicht zur „Gleichberechtigung von Muslimen“ führen könne.[136] Gauland, bereits Mitglied der AfD, zeigte Ende 2014 Verständnis für die Dresdner „PEGIDA“-Demonstrationen. Er sehe die Partei als „ganz natürlichen Verbündeten dieser Bewegung“ an.[137]

Positionen zum Judentum[Bearbeiten]

Ein Beitrag Gaulands in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zum Thema Juden in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabu (2000), indem er zunächst positiv auf den konservativen britischen Staatsmann Benjamin Disraeli (einem Konvertiten) zu sprechen kam, rief beim Tribüne-Autor Heiner Otto Kritik hervor. Gauland behauptete, dass ein Vorwand für wachsenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michel Friedman, sein könnte. Seine einleitenden Worte, Friedman sei „aufreizend gut gekleidet“, bediene typische Stereotype vom „reichen“ Juden. Dies arbeite dem Antisemitismus zu, so Otto.[138] Der Erziehungswissenschaftler Benjamin Ortmeyer, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, befand in einem Leserbrief, dass Gaulands Artikel „unbegründete und falsche antisemitische Stereotype“ verbreite.[139]

Wirtschafts- und Umweltpolitik[Bearbeiten]

In wirtschaftlichen Fragen streicht Gauland heraus, dass „Konsens“ und „Stabilität“ wichtige Pfeiler der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung seien. Deutschland habe sich nie mit den politischen Ansätzen von Margaret Thatcher und Ronald Reagan gemein gemacht.[140] Der Politologe Falk Illing kritisierte Gaulands undifferenzierte Argumentation im Zuge der Subprime-Krise, der seinerzeit die Selbstregulierungskraft des Marktes in Frage stellte und die Theorie von Adam Smith als „unchristlich“ und „ungerecht“ anprangerte. Gauland bewege sich auf einer ähnlichen Argumentationslinie wie der österreichische Ökonom Walter Ötsch.[141]

Den Wissenschaftsjournalisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch zufolge, die zum Fortschrittspessimismus arbeiteten, bediene sich Gauland „aus dem grünen und linken Spektrum“. Er adaptiere in Teilen den Ökologismus und mache sich den Antikapitalismus zu eigen. Gauland setze auf die Kirche und Umweltverbände „als letzte Hüter deutscher Identität“. Das Kapital sei die „neue Linke“, so Gauland, und dessen Schlagwörter „Flexibilisierung, Innovation und Deregulierung“ würden komplett zerstörend wirken.[142]

Zum politischen Diskurs[Bearbeiten]

In einem Beitrag (Das politisch korrekte Deutschland, 2012) für den Tagesspiegel kritisierte Gauland, dass „vom Mainstream abweichende Positionen ins moralische Aus“ gedrängt würden. Er führte exemplarisch die Themen Frauenquote, Klimawandel, Thesen des Erfolgsbuchautors Thilo Sarrazin, Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen und Deutschland im Zweiten Weltkrieg an.[143] Nach dem Sozialwissenschaftler Alexander Häusler vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus kann der Artikel als Vorlage für Sarrazins Buch Der neue Tugendterror (2014) gelesen werden, zumahl Sarrazin direkten Bezug nimmt.[143] Häusler attestierte Gauland zum einen Realitätsferne, zum anderen verbreite er „Grundaussagen rechtsgesinnter Kampfansagen gegen eine angebliche ‚political correctness‘“, wie sie auch seit Jahren „kampagnenförmig“ in der Jungen Freiheit anzutreffen seien.[143]

Während der Hohmann-Affäre (2003) vertrat Gauland: „Die Briefe, Anrufe und Mails im Internet-Forum der CDU zu Hohmann sollten uns warnen: Es reicht nicht zu sagen, der Mann hat keinen Platz in unseren Reihen, man muss auch begründen, warum in Deutschland einer wie Hohmann keine zweite Chance bekommt, während Michel Friedman die seine bereits nutzt.“[144] Für den Publizisten Jörg Lau bedienten sich Alexander Gauland, Konrad Adam und Karl Kardinal Lehmann des Arguments der Meinungsfreiheit, „als ginge es darum unterdrückten Wahrheiten ans Licht zu helfen, die man […] aus Gründen der politischen Korrektheit nicht sagen dürfe“.[145] Ähnlich gelagert stand er dem Schriftsteller Martin Mosebach und der Moderatorin Eva Herman bei, so der Historiker Wolfgang Wippermann in einer Abhandlung über die „schweigende Mehrheit“. Gauland habe letztere unterstützt mit: „Man mag von [ihren] intellektuellen Fähigkeiten und ihrer Einschätzung der Familienpolitik zwischen 1933 und 1945 halten was man will, ihr Ausschluss aus einer öffentlichen Fernsehdiskussion war ein Armutszeugnis für den Anspruch, ihr zu widersprechen und sie zu korrigieren.“[146]

Öffentliche Wahrnehmung[Bearbeiten]

Gauland wird in der Publizistik als konservativer Intellektueller wahrgenommen.[147][28] Zum 60. Geburtstag (2001) bezeichnete ihn Heribert Klein in der FAZ als Vertreter einer „Skeptische[n] Rationalität aus dem Geiste der Aufklärung“.[10] Er war über Jahre hinweg ein auch durch Vertreter der politischen Linken geschätzter Gesprächspartner.[12] Nach seiner Spitzenkandidatur für die AfD bei der Landtagswahl in Brandenburg 2014 begleiteten Medien wie die taz und die ZEIT Gaulands parteipolitische Veränderung kritisch.[148][4]

Im medialen Diskurs wird Gauland oftmals als Nationalkonservativer beschrieben.[149] Aufgrund seiner Russlandpolitik gilt er auch als „Putin-Versteher“.[150] Der Journalist Joachim Riecker, ehemals leitender Redakteur unter Gauland, bezeichnete ihn als „deutschnational, anglophil und prorussisch“.[151] Von publizistischer Seite wird er bisweilen als „christdemokratischer Schöngeist“ (Tilman Fichter 1990),[131] „Jurist mit kulturellem Niveau“ (Hilmar Hoffmann 1990)[121] und „Salon-Konservativer“ (Nikolaus Blome 2013) etikettiert.[152]

Die Politische Soziologin Karin Priester (2007) hält Gauland – wie Pim Fortuyn und Ernst Forsthoff – für einen Konservativen und einen Populisten zugleich, der die Moderne als Verlust des eigenen Freiheitsbegriffes empfindet.[153] Letztlich aufgrund des Ausspruchs „man muss, um erfolgreich zu sein, all jene mitnehmen, die die AfD nur deshalb wollen und wählen, weil sie anders ist, populistisch dem Volk aufs Maul schauen, und weil sie das politikfähig formuliert, was in Wohnzimmern und an Stammtischen gedacht und beklagt wird“ verorteten die Politikwissenschaftler Dieter Plehwe und Matthias Schlögl (2014) Gauland als einen „bekennenden Rechtspopulisten“.[154]

Weiteres Engagement[Bearbeiten]

Gremienarbeit / Ehrenamt[Bearbeiten]

Gauland war während seiner Tätigkeit in Hessen Mitglied u.a. im Verwaltungsrat von Deutschlandfunk in Köln, in der Gewährträgerversammlung der Hessischen Landesbank in Frankfurt am Main[155] und im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung Hessen Investitionsbank AG – Hessische Landesentwicklungs- und Treuhandgesellschaft in Frankfurt am Main.[156]

Er wurde 1998 als einer von fünfzehn Personen in das erste Kuratorium der Universität Potsdam berufen[157] und gehörte von 2001 bis 2006 als Gründungsmitglied dem Stiftungsrat des Jüdischen Museums Berlin an.[12] Darüber hinaus war er mehrere Jahre Beiratsmitglied des 2005 begründeten internationalen Medientreffens M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam.[158] Gauland ist derzeit noch Vorsitzender des Potsdamer Vereins Brandenburgische Literaturlandschaft, der Träger des Brandenburgischen Literaturbüros ist.[159]

Politischer Salon[Bearbeiten]

Gemeinsam mit Klaus Ness (Generalsekretär der SPD Brandenburg und Mitglied des Landtages Brandenburg), Ute Samtleben (Galeristin aus Potsdam) und Jens Schneider (Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung) war er Gastgeber des vom Landesbüro Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstalteten Politischen Salons in Potsdam. Er stellte über Jahre hinweg Bücher von u.a. Udo Di Fabio (Die Kultur der Freiheit),[160] Joachim Fest (Ich nicht),[161] Konrad Adam (Die alten Griechen),[162] Karl Schlögel (Terror und Traum. Moskau 1937)[163] und Günter Müchler (1813: Napoleon, Metternich und das weltgeschichtliche Duell von Dresden) vor.[164] Zuletzt attestierte ihm der Journalist Schneider „mit großer Klarheit dezidiert konservative Standpunkte“.[25] Aufgrund seiner parteipolitischen Neuorientierung wurde 2014 die Zusammenarbeit im Politischen Salon nicht fortgesetzt.[4]

Sonstiges[Bearbeiten]

2006 sprach Gauland neben den Wegbegleitern Arnulf Baring und Stephan Speicher auf einer Potsdamer Gedenkveranstaltung zu Ehren des zuvor verstorbenen Historikers, Publizisten und FAZ-Herausgebers Joachim Fest. Gauland kannte ihn noch aus Frankfurt.[165]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften[Bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten]

  • Das Legitimitätsprinzip in der Staatenpraxis seit dem Wiener Kongress (= Schriften zum Völkerrecht, Band 20.). Duncker & Humblot, Berlin 1971, ISBN 3-428-02569-5. (zugl. Diss., Universität Marburg, 1970)
  • Gemeine und Lords. Porträt einer politischen Klasse (= Suhrkamp-Taschenbuch, 1650). Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1989, ISBN 3-518-38150-4.
  • Was ist Konservativismus? Streitschrift gegen die falschen deutschen Traditionen. Westliche Werte aus konservativer Sicht. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-8218-0454-8.
  • Helmut Kohl. Ein Prinzip. Rowohlt Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-87134-206-8.
  • Das Haus Windsor. Orbis Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-572-01124-8. (Lizenz des Siedler Verlags, Berlin 1996)
  • Anleitung zum Konservativsein. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart u. a. 2002, ISBN 3-421-05649-8.
  • Kleine deutsche Geschichte. Von der Stauferzeit bis zum Mauerfall. Rowohlt Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-87134-582-1.
  • Die Deutschen und ihre Geschichte. wjs verlag, Berlin 2009, ISBN 3-937989-56-0.
  • Fürst Eulenburg – ein preußischer Edelmann. Die konservative Alternative zur imperialen Weltpolitik Wilhelm II. Strauss Edition, Potsdam 2010, ISBN 978-3-86886-018-4.

Beiträge in Sammelbänden[Bearbeiten]

  • Henry St. John, erster Viscount Bolingbroke (1678–1751) und Benjamin Disraeli (1804–1881). In: Caspar von Schrenck-Notzing (Hrsg.): Konservative Köpfe. Von Machiavelli bis Solschenizyn (= Criticon-Bücherei. 2). Criticon-Verlag, München 1978, ISBN 3-922024-02-2, S. 23 ff., 55 ff.
  • Das hessische Privatrundfunkgesetz. In: Martin Schindehütte, Otmar Schulz (Hrsg.): Privater Rundfunk in Hessen. Perspektiven des Hessischen Privatfunkgesetzes. [Dokumentation einer Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar, 14. bis 15. November 1988] (= Hofgeismarer Protokolle. 260). Evangelischen Akademie Hofgeismar, Hofgeismar 1989, ISBN 3-89281-167-9, S. 7 ff.
  • Der Kopf des Königs fällt. Karl I. als Opfer eines Justizmords. In: Uwe Schultz (Hrsg.): Grosse Prozesse. Recht und Gerechtigkeit in der Geschichte. Verlag C. H. Beck, München 1996, ISBN 3-406-40522-3, S. 177 ff.
  • Einspruch. In: Klaus Reichert (Hrsg.): Recht, Geist und Kunst. Liber amicorum für Rüdiger Volhard. Nomos, Baden-Baden 1996, ISBN 3-7890-4372-9, S. 269 ff.
  • Vorwort. In: Heide Streiter-Buscher (Hrsg.): Theodor Fontane. „Eine Zeitungsnummer lebt nur 12 Stunden“. Londoner Korrespondenzen aus Berlin. Verlag Walter de Gruyter, Berlin u. a. 1998, ISBN 3-11-015804-3, S. XI ff.
  • Die „Pulververschwörung“ gegen Parlament und König. 1605 scheitert der katholische Aufstand in England. In: Uwe Schultz (Hrsg.): Große Verschwörungen. Staatsstreich und Tyrannensturz von der Antike bis zur Gegenwart. Beck, München 1998, ISBN 3-406-44102-5, S. 130 ff.
  • Unterschiede treiben den Motor. In: Manfred Bissinger, Dietmar Kuhnt, Dieter Schweer (Hrsg.): Konsens oder Konflikt? Wie Deutschland regiert werden soll (= Campe-Paperback). Hoffmann und Campe, Hamburg 1999, ISBN 3-455-10393-6, S. 59 ff.
  • Der republikanische Diskurs. Diana als Todesengel der Monarchie?. In: Sabine Berghahn, Sigrid Koch-Baumgarten (Hrsg.): Mythos Diana. Von der Princess of Wales zur Queen of hearts. Psychosozial Verlag, Gießen 1999, ISBN 3-932133-59-5, S. 215 ff.
  • Abschied vom Freizeitpark. In: Hans-Dietrich Genscher, Ulrich Frank-Planitz (Hrsg.): Nur ein Ortswechsel? Eine Zwischenbilanz der Berliner Republik. Zum 70. Geburtstag von Arnulf Baring. Hohenheim Verlag, Stuttgart u.a. 2002, ISBN 3-89850-074-8, S. 74 ff.
  • Goethe und Preußen. In: Peter Walther (Hrsg.): Goethe und die Mark Brandenburg. vacat verlag, Potsdam 2006, ISBN 3-930752-43-3, S. 103 ff.
  • Mein Club. In: Evelyn Fischer: Unter 3. Berliner Presse Club – Geschichte einer Institution. DBB-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-87863-137-8, S. 60 ff.
  • Wider die pure Rationalität. Bausteine für einen modernen Konservatismus. In: Hans Zehetmair (Hrsg.): Zukunft braucht Konservative. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 2009, ISBN 978-3-451-30295-4, S. 92 ff.
  • Die Ideologie der „unsichtbaren Hand“ und ihre Folgen. In: Jürgen Rüttgers (Hrsg.): Wer zahlt die Zeche? Wege aus der Krise. Klartext, Bonn 2009, ISBN 978-3-8375-0196-4, S. 32 f.
  • Nachwort. In: Peter Böthig, Peter Walther (Hrsg.): Die Russen sind da. Kriegsalltag und Neubeginn 1945 in Tagebüchern aus Brandenburg. Lukas Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86732-079-5, S. 482 ff.
  • Beitrag. In: Markus Porsche-Ludwig, Jürgen Bellers (Hrsg.): Was ist konservativ? Eine Spurensuche in Politik, Philosophie, Wissenschaft, Literatur. Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2013, ISBN 978-3-88309-785-5, S. 76 ff.
  • Prerequisite for a common destiny. Battling the ghosts of Germany’s past to build a European future. In: John F. Jungclaussen, Charlotte Ryland, Isobel Finkel (Hrsg.): Common Destiny vs. Marriage of Convenience – What do Britons and Germans want from Europe? 28 essays including 15 prize-winning contributions. KE7.net Publishing, Berlin 2014, ISBN 978-3-9815035-1-7, S. 58 ff.

Gespräche[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Norbert Beleke (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 42. Ausgabe 2003/2004, Schmidt-Römhild, Lübeck 2003, ISBN 3-7950-2036-0, S. 411. (siehe lexikalischer Eintrag zu: Gauland, Alexander)
  • Wolfgang Emmerich, Bernd Leistner (Hrsg.): Literarisches Chemnitz. Autoren – Werke – Tendenzen. Verlag Heimatland Sachsen, Chemnitz 2008, ISBN 978-3-910186-68-2, S. 133. (siehe lexikalischer Eintrag zu: Gauland, Alexander)
  • Heribert Klein: Alexander Gauland 60 Jahre. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Februar 2001, Nr. 42, S. 22.
  • Alexander Gauland, in Internationales Biographisches Archiv 02/2015 vom 6. Januar 2015, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  • Jan Philipp Sternberg: Der konservative Westimport. Alexander Gauland. In: Kulturland Brandenburg e.V. (Hrsg.): Bürgerland Brandenburg. Demokratie und Demokratiebewegungen in Brandenburg. Konzeption und Redaktion von Uwe Rada. Koehler & Amelang, Leipzig 2009, ISBN 978-3-7338-0368-1, S. 176 f.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alexander Gauland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Siehe Eintrag zu Gauland, Alexander im: Lexikon Chemnitzer Autoren. In: Wolfgang Emmerich, Bernd Leistner (Hrsg.): Literarisches Chemnitz. Autoren – Werke – Tendenzen. Verlag Heimatland Sachsen, Chemnitz 2008, ISBN 978-3-910186-68-2, S. 133.
  2. Markus Wehner: Die drei Leben des Alexander Gauland, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28. Februar 2015.
  3. a b Addi Jacobi: Staatssekretär a.D. Dr. Alexander Gauland. In: Stadtstreicher, Januar 1997.
  4. a b c Anne Hähnig: Verbannt aus dem Salon. In: Die Zeit, Nr. 48, 20. November 2014, S. 10.
  5. Alexander Pitz: Ein pointierter Streifzug durch die deutsche Geschichte. In: Märkische Allgemeine, 11. Februar 2010, S. Nrp5.
  6. a b c Walter Wallmann: Im Licht der Paulskirche. Memoiren eines Politischen. Goetz, Potsdam 2002, ISBN 3-00-009956-5, S. 102 f.
  7. Alexander Gauland: Das Legitimitätsprinzip in der Staatenpraxis seit dem Wiener Kongress. Berlin 1971, S. 7.
  8. Christoph Kopke, Alexander Lorenz: „Wenn ich benenne, was Menschen umtreibt, bin ich Demokrat.“ Studie im Auftrag der Partei DIE LINKE, Landesverband Brandenburg, Potsdam Oktober 2014, S. 22.
  9. Manfred Kittel: Marsch durch die Institutionen? Politik und Kultur in Frankfurt am Main nach 1968 (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Band 86). Oldenbourg, München 2011, ISBN 978-3-486-70402-0, S. 1 f.
  10. a b c Heribert Klein: Alexander Gauland 60 Jahre. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Februar 2001, Nr. 42, S. 22.
  11. „Der lange Engelsberg than chao“. In: Der Spiegel, 31/1979, 30. Juli 1979, S. 28–32, hier: S. 28 (PDF).
  12. a b c d e f g h i j k l m n Alexander Gauland, in Internationales Biographisches Archiv 02/2015 vom 6. Januar 2015, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  13. Eike Hennig: Die Republikaner im Schatten Deutschlands. Zur Organisation der mentalen Provinz. In Zusammenarbeit mit Manfred Kieserling und Rolf Kirchner, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-11605-3, S. 285.
  14. Axel Schneider: Hessen und Thüringen. Stichworte einer Nachbarschaft (= Die Hessen-Bibliothek). Insel Verlag, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-458-16036-1, S. 101.
  15. Günter Mick: Der „Fall“ Gauland. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. April 1992, S. 42.
  16. Claudia Wagner: Martin Walser. Tabellarischer Lebenslauf im LeMO (DHM und HdG)
  17. Robert Leicht: Der Fall, der „Finks Krieg“ zugrunde liegt. In: Die Zeit, 13/1996, 22. März 1996.
  18. Erich Satter: Wertbewusstsein im Spiegel von Religion und Postmoderne. Zur Entwicklung der Moralwissenschaft sowie der Beziehung von Ästhetik und Ethik im religiös-weltanschaulichen Spannungsfeld zwischen Moderne und Postmoderne. Lenz, Neu-Isenburg 2009, ISBN 978-3-933037-59-6, S. 325.
  19. Jörg Magenau: Martin Walser. Eine Biographie. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2005, ISBN 3-498-04497-4, S. 459.
  20. Adolf Kühn: Wer ist wer bei Walser?. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 3. März 1996, Nr. 9, S. 3.
  21. Norbert Bachleitner: Kleine Geschichte des deutschen Feuilletonromans (= Narr-Studienbücher). Narr, Tübingen 1999, ISBN 3-8233-4972-4, S. 175.
  22. Sven-Uwe Schmitz: Konservativismus. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-15303-2, S. 146.
  23. Udo Zolleis, Josef Schmid: Die CDU unter Angela Merkel – der neue Kanzlerverein?. In: Oskar Niedermayer (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013. Springer, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-02852-7. S. 34.
  24. a b c Viola Neu: Hidden champions oder ewige Verlierer? Die „sonstigen“ Parteien bei der Bundestagswahl. In: Eckhard Jesse, Roland Sturm (Hrsg.): Bilanz der Bundestagswahl 2013. Voraussetzungen, Ergebnisse, Folgen (= Parteien und Wahlen. Band 7). Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-1118-5, S. 303 f.
  25. a b Jens Schneider: Alexander Gauland. In: Süddeutsche Zeitung, Ausgabe München, 19. März 2013, S. 4.
  26. Frank Pergande: Nur noch brutto zahlen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Januar 2001, Nr. 11, S. Bs2.
  27. Timo Frasch: Hauptdarsteller, Komparsen und eine erfundene Figur. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Oktober 2010, Nr. 242, S. 2.
  28. a b c d Jan Philipp Sternberg: Der konservative Westimport. Alexander Gauland. In: Kulturland Brandenburg e.V. (Hrsg.): Bürgerland Brandenburg. Demokratie und Demokratiebewegungen in Brandenburg. Konzeption und Redaktion von Uwe Rada. Koehler & Amelang, Leipzig 2009, ISBN 978-3-7338-0368-1, S. 176.
  29. a b Annegret Schirrmacher: „Die Kultur hat enorm an Stellenwert verloren“. In: Frankfurter Rundschau, Augabe Region, 8. August 2001, S. 24.
  30. Irene Charlotte Streul: Die Medien. In: Oskar Niedermayer (Hrsg.): Intermediäre Strukturen in Ostdeutschland (= Beiträge zu den Berichten der Kommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Band 2). Leske und Budrich, Opladen 1996, ISBN 3-8100-1718-3, S. 460.
  31. Konrad Adam et al.: Frankfurter Einmischung – Jens Reich soll Bundespräsident werden. In: Blätter für deutsche und internationale Politik 7/1993, S. 898.
  32. a b Michael Stürmer: Der konservative Achtundsechziger. In: Die Welt, 22. Juni 2005, Nr. 143, S. 30.
  33. Auszüge aus dem Gutachten zur brandenburgischen Medienlandschaft. In: Märkische Allgemeine, 29. Juni 2011, S. Brandenburg2.
  34. Gerold Büchner: Der Geist von Preußen. In: Berliner Zeitung, Ausgabe 168, 21. Juli 2011, S. 22.
  35. Oskar Niedermayer: Eine neue Konkurrentin im Parteiensystem? Die Alternative für Deutschland. In: ders. (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013. Springer, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-02852-7. S. 180.
  36. Oskar Niedermayer: Eine neue Konkurrentin im Parteiensystem? Die Alternative für Deutschland. In: ders. (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013. Springer, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-02852-7. S. 183.
  37. a b Nicole Berbuir, Marcel Lewandowsky und Jasmin Siri: The AfD and its Sympathisers. Finally a Right-Wing PopulistMovement in Germany?. German Politics Online, 24. November 2014, S. 10 ff. doi:10.1080/09644008.2014.982546
  38. David Bebnowski: Die Alternative für Deutschland. Aufstieg und gesellschaftliche Repräsentanz einer rechten populistischen Partei. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-08285-7, S. 22.
  39. a b Alexander Häusler, Rainer Roeser: Die rechten ›Mut‹-Bürger. Entstehung, Entwicklung, Personal & Positionen der »Alternative für Deutschland«. VSA, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-640-4, S. 20 f.
  40. Kristina zur Mühlen: „Machtkampf mindert die Wahlchancen“ (Interview mit Jürgen W. Falter). tagesschau24, 22. Januar 2015.
  41. Kamil Marcinkiewicz, Michael Jankowski: Die Bundestagswahl 2013 im historischen Vergleich. In: Oliver Strijbis, Kai-Uwe Schnapp (Hrsg.): Aktivierung und Überzeugung im Bundestagswahlkampf 2013. Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-05049-8, S. 70.
  42. Alexander Häusler, Rainer Roeser: Die rechten ›Mut‹-Bürger. Entstehung, Entwicklung, Personal & Positionen der »Alternative für Deutschland«. VSA, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-640-4, S. 15.
  43. David F. Patton: The Prospects of the FDP in Comparative Perspective. Restin Peace or Totgesagte leben länger?. German Politics Online, 6. Dezember 2014, S. 11. doi:10.1080/09644008.2014.982547
  44. Alexander Fröhlich: Unter Beobachtung. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, Nr. 266, 15. November 2014, S. 22.
  45. Alexander Häusler, Rainer Roeser: Die rechten ›Mut‹-Bürger. Entstehung, Entwicklung, Personal & Positionen der »Alternative für Deutschland«. VSA, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-640-4, S. 127.
  46. Wahlbewerber Brandenburg 2013, Bundeswahlleiter, abgerufen am 19. September 2014.
  47. Ergebnisse der Bundestagswahl in Brandenburg 2013, Landeswahlleiter Brandenburg, abgerufen am 15. Januar 2015.
  48. a b Ergebnisse nach Wahlkreisen: Wahlkreis 21 – Potsdam I, Landeswahlleiter zur Landtagswahl in Brandenburg 2014, abgerufen am 19. September 2014.
  49. Mandate, Landeswahlleiter zur Landtagswahl in Brandenburg 2014, abgerufen am 19. September 2014.
  50. Marion Kaufmann: AfD bestreitet interne Machtkämpfe. In: Märkische Allgemeine, 22. September 2014, S. Pol1.
  51. Gustav Seibt: Die Herrschaft des Verdachts. In: Süddeutsche Zeitung, Ausgabe München, 20. Dezember 2014, S. 17.
  52. Alexander Gauland, Landtag Brandenburg, abgerufen am 10. Januar 2015.
  53. Siehe Eintrag zu Gauland, Alexander in: Norbert Beleke (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 42. Ausgabe 2003/2004, Schmidt-Römhild, Lübeck 2003, ISBN 3-7950-2036-0, S. 411.
  54. Christian Gizewski: Zur Normativität und Struktur der Verfassungsverhältnisse in der späteren römischen Kaiserzeit (= Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte. Heft 81). Beck, München 1988, ISBN 3-406-32437-1, S. 218.
  55. Rainer Koch: Gauland, Alexander: Das Legitimitätsprinzip in der Staatenpraxis seit dem Wiener Kongress (Rez.). In: Historische Zeitschrift 216 (1972) 3, S. 700–701.
  56. Otto Kimminich: Der Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur Organisation der Vereinten Nationen – Völkerrechtliche und völkerrechtspolitische Grundprobleme. In: Die Friedens-Warte 57 (1974) 1/4, S. 9–42, hier: S. 9 ff.
  57. Rolf Groß: Verstaatlichung der Banken und Grundgesetz. In: Die Öffentliche Verwaltung 1975, S. 344–346.
  58. Alexander Gauland: Antwort. In: Die Öffentliche Verwaltung 1975, S. 146–147.
  59. Benedikt Stuchtey: Gemeine und Lords. Porträt einer politischen Klasse (Rez.). In: Ulrike Jordan (Hrsg.): Research on British history in the Federal Republic of Germany 1989–1994. An Annotated Bibliography. Deutsches Historisches Institut London, London 1996, ISBN 0-9521607-7-3, S. 18–19.
  60. Herbert Schneider: Ministerpräsidenten. Profil eines politischen Amtes im deutschen Föderalismus. Leske und Budrich, Opladen 2001, ISBN 3-8100-3030-9, S. 130.
  61. a b Hans-Otto Kleinmann: Die Ära Kohl – Ein Literaturbericht. Erster Teil. In: Historisch-Politische Mitteilungen, 14. Jahrgang (2007), S. 353–410, hier: S. 397 f.
  62. Peter Wende: Bibliographie: Einleitung. In: ders. (Hrsg.): Englische Könige und Königinnen der Neuzeit. Von Heinrich VII. bis Elisabeth II. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57375-0, S. 369.
  63. Elisabeth Endres: Affinität zu Agincourt. In: Süddeutsche Zeitung, 9. November 1996, S. 18.
  64. Tom Levine: Die Windsors. Glanz und Tragik einer fast normalen Familie. Campus Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2005, ISBN 3-593-37763-2, S. 18.
  65. Tom Levine: Die Windsors. Glanz und Tragik einer fast normalen Familie. Campus Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2005, ISBN 3-593-37763-2, S. 76.
  66. Arnulf Baring: Beitrag zur Gelassenheit. In: Der Tagesspiegel, Nr. 20465, 8. Dezember 2009, S. 24.
  67. Gerold Paul: Legenden um einen preußischen Edelmann. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, Nr. 18, 22. Januar 2011, S. 29.
  68. Astrid Lange: Was die Rechten lesen. Fünfzig rechtsextreme Zeitschriften. Ziele, Inhalte, Taktik (= Beck'sche Reihe. 1014). Hrsg. von der Arbeitsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf, Beck, München 1993, ISBN 3-406-37404-2, S. 61, 140.
  69. Armin Pfahl-Traughber: Konservative Revolution und Neue Rechte. Rechtsextremistische Intellektuelle gegen den demokratischen Verfassungsstaat. Leske und Budrich, Opladen 1998, ISBN 3-8100-1888-0, S. 206.
  70. siehe auch: Caspar von Schrenck-Notzing (Hrsg.): Konservative Köpfe. Von Machiavelli bis Solschenizyn (= Criticon-Bücherei. 2). Criticon-Verlag, München 1978, ISBN 3-922024-02-2.
  71. Horst Seferens: „Leute von übermorgen und von vorgestern“. Ernst Jüngers Ikonographie der Gegenaufklärung und die deutsche Rechte nach 1945. Philo, Berlin u.a. 1998, ISBN 3-86572-110-9, S. 338 f.
  72. Walter H. Pehle: Verschweigen oder publizieren? Helfen Bücher gegen den Rechtsextremismus?. In: Friedwart Maria Rudel (Hrsg.): Rechtsextremismus bekämpfen. Aufklärung und Selbstvergewisserung. Klartext-Verlag, Essen 1995, ISBN 3-88474-272-8, S. 139.
  73. Hans Sarkowicz: Publizistik in der Grauzone. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Rechtsextremismus in der Bundesrepublik. Voraussetzungen, Zusammenhänge, Wirkungen. Aktualisierte Neuauflage, Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-596-24446-3, S. 101.
  74. Frolinde Balser: Aus Trümmern zu einem europäischen Zentrum. Geschichte der Stadt Frankfurt am Main 1945–1989 (= Geschichte der Stadt Frankfurt am Main. Band 6). Hrsg. von der Frankfurter Historischen Kommission, Thorbecke, Sigmaringen 1995, ISBN 3-7995-1210-1, S. 431, 448.
  75. Eiserner Mann. In: Der Spiegel, 5/1989, 30. Januar 1989, S. 45–48, hier: S. 48 (PDF).
  76. Autor: Alexander Gauland, Cicero, abgerufen am 10. Januar 2015.
  77. Günter Zehm: Appell für die Pressefreiheit. In: Junge Freiheit, 07/06, 10. Februar 2006.
  78. Matthias Zimmermann: Konservatives Denken in der Außenpolitik. Eine Skizze. In: Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (2011) 4, S. 490. doi:10.1007/s12399-011-0190-y
  79. a b Christian Nestler, Jan Rohgalf: Eine deutsche Angst – Erfolgreiche Parteien rechts von der Union. Zur AfD und den gegenwärtigen. Gelegenheitsstrukturen des Parteienwettbewerbs. In: Zeitschrift für Politik 61 (2014) 4, S. 389–413, hier: S. 405 f. doi:10.5771/0044-3360-2014-4
  80. Günther Lachmann: Protestpartei. Warum die AfD sich plötzlich selbst zerfleischt. Welt Online, 23. Oktober 2013.
  81. Günther Lachmann: Die AfD will zurück zu Bismarcks Außenpolitik. Welt Online, 10. September 2013.
  82. Gunther Hellmann, Wolfgang Wagner, Rainer Baumann: Deutsche Außenpolitik. Eine Einführung (= Grundwissen Politik. Band 39). 2. Auflage, Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-05021-4, S. 250 f.
  83. Helga Grebing: Nationale Identität oder zivilisatorische Integration in Europa. In: Christian Jansen, Lutz Niethammer, Bernd Weisbrod (Hrsg.): Von der Aufgabe der Freiheit. Politische Verantwortung und bürgerliche Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Festschrift für Hans Mommsen zum 5. November 1995. Akademie Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002835-1, S. 214.
  84. Arnd Bauerkämper: Geschichtsschreibung als Projektion. Die Revision der »Whig Inter-pretation of History« und die Kritik am Paradigma vom »deutschenSonderweg« seit den 1970er Jahren. In: Stefan Berger, Peter Lambert, Peter Schumann (Hrsg.): Historikerdialoge. Geschichte, Mythos und Gedächtnis im deutsch-britischen kulturellen Austausch 1750–2000 (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte. Band 179). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003, ISBN 3-525-35175-5, S. 387.
  85. Peter Hanenberg: Nation und Europa im kontrastiven Gebrauch. In: Jean-Marie Valentin (Hrsg.): Akten des XI. Internationalen Germanistenkongresses Paris 2005 (= Jahrbuch für Internationale Germanistik. Band 88). Band 12: Europadiskurse in der deutschen Literatur und Literaturwissenschaft – Deutsch-jüdische Kulturdialoge/-konflikte. Lang, Berlin u.a. 2007, ISBN 978-3-03910-801-5, S. 165.
  86. Jürgen Elvert: How Many Rooms Are There in the European. In: Michel Dumoulin, Geneviève Duchenne (Hrsg.): L' Europe inachevée, 2004–2005 (= Chaire Glaverbel d'Études Européennes: Actes de la Chaire Glaverbel d'Études Européennes. No. 6). PIE Lang, Brüssel u.a. 2006, ISBN 978-90-5201-331-2, S. 137.
  87. Ellen Madeker: Türkei und europäische Identität. Eine wissenssoziologische Analyse der Debatte um den EU-Beitritt. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15615-6, S. 137.
  88. Heinrich August Winkler: Die Spuren schrecken. In: Der Spiegel, 16/2014, 14. April 2014, S. 28–29; erschienen auch als: Die Rückkehr des völkischen Nationalismus. IP Online, 17. April 2014.
  89. Joachim Riecker: „Das Geheimnis der Freiheit ist Mut“. Antike Vorbilder in der amerikanischen Außenpolitik von Theodore Roosevelt bis Bill Clinton. Schöningh, Paderborn u. a. 2006, ISBN 3-506-71384-1, S. 32 f.
  90. Jan Ingo Grüner: Ankunft in Deutschland. Die Intellektuellen und die Berliner Republik 1998–2006. be.bra Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-95410-004-0, S. 154.
  91. Michael Zöller: Amerika-Skepsis ist noch keine Vision. In: Die Welt, Jg. 54, 5. Februar 2003, Nr. 30, S. 9.
  92. Tobias Jaecker: Hass, Neid, Wahn. Antiamerikanismus in den deutschen Medien. Campus, Frankfurt am Main u. a. 2014, ISBN 978-3-593-50066-9, S. 50 f.
  93. Tobias Jaecker: Hass, Neid, Wahn. Antiamerikanismus in den deutschen Medien. Campus, Frankfurt am Main u. a. 2014, ISBN 978-3-593-50066-9, S. 40.
  94. Alexander Häusler, Rainer Roeser: Die rechten ›Mut‹-Bürger. Entstehung, Entwicklung, Personal & Positionen der »Alternative für Deutschland«. VSA, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-640-4, S. 76.
  95. Dieter Deiseroth: Bruch des Völkerrechts. In: Der Tagesspiegel, Nr. 21413, 5. August 2012, S. 16; erschienen auch als: Dieter Deiseroth: Einstimmung auf Verfassungs- und Völkerrechtsbruch. In: verdikt 2.12, S. 24–25.
  96. Dominik Geppert: Maggie Thatchers Rosskur – Ein Rezept für Deutschland? Siedler, Berlin 2003, ISBN 3-88680-799-1, S. 57.
  97. Christian Sebastian Moser: Tafelsilber für die Waagschale: Über den Neokonservatismusstreit der 2000er-Jahre in Politik und Feuilleton. Kritische Bestandsaufnahme und Sichtung einer metapolitischen Debatte. Christian Sebastian Moser (Hrsg.): Konservative Korrekturen (= Edition Noir, Band 7). Verlag Noir, Wien 2011, ISBN 978-3-9502494-2-2, S. 53.
  98. Hans-Jürgen Arlt, Wolfgang Kessler, Wolfgang Storz: Alles Merkel? Schwarze Risiken. Bunte Revolutionen. Publik-Forum Verlag, Oberursel 2008, ISBN 978-3-88095-175-4, S. 151.
  99. Eike Hennig: Organisationsstrukturen rechtsextremer Parteien. In: Kurt Bodewig, Rainer Hesels, Dieter Mahlberg (Hrsg.): Die schleichende Gefahr. Rechtsextremismus heute. Klartext Verlag, Essen 1990, ISBN 3-88474-456-9, S. 120.
  100. Kommentierte Bibliographie. In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 4. Jahrgang, 1992, S. 382–408, hier: S. 389.
  101. Hans-Christof Kraus: Die deutschen Konservativen, England und der West. In: Rainer Zitelmann, Karlheinz Weißmann, Michael Großheim (Hrsg.): Westbindung. Chancen und Risiken für Deutschland. Propyläen, Frankfurt am Main u.a. 1993, ISBN 3-549-05225-1, S. 63.
  102. Hans-Christof Kraus: Die deutschen Konservativen, England und der West. In: Rainer Zitelmann, Karlheinz Weißmann, Michael Großheim (Hrsg.): Westbindung. Chancen und Risiken für Deutschland. Propyläen, Frankfurt am Main u.a. 1993, ISBN 3-549-05225-1, S. 94.
  103. Karin Priester: Äußerst anpassungsfähig und elastisch. Zehn Thesen zum Konservatismus. In: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 10/2007, S. 4–8, hier: S. 8.
  104. Franz Walter, Christian Werwath, Oliver D’Antonio: Die CDU. Entstehung und Verfall christdemokratischer Geschlossenheit (= Die politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland). Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-5644-8, S. 185.
  105. a b Michael Schlieben: Politische Führung in der Opposition. Die CDU nach dem Machtverlust 1998 (= Göttinger Studien zur Parteienforschung). VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15454-1, S. 181 f.
  106. Hajo Schumacher: Machtphysik. Führungsstrategien der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel im innerparteilichen Machtgeflecht 2000–2004. Helios Media, Berlin 2007, ISBN 978-3-9811316-2-8, S. 109.
  107. Dominik Geppert: Beharrung im Wandel. Unionsdominierte Bundesregierungen. In: Hans-Peter Schwarz (Hrsg.): Die Bundesrepublik Deutschland. Eine Bilanz nach 60 Jahren. Böhlau, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20237-8, S. 68.
  108. Arnulf Baring: Besser eindeutig gehalten, als zweideutig durchgelassen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Februar 1999, Nr. 28, S. 43.
  109. Mariam Lau: Die letzte Volkspartei. Angela Merkel und die Modernisierung der CDU. DVA, München 2009, ISBN 978-3-421-04379-5, S. 95.
  110. Christoph Wagner: Pizza-Connection. Die Geschichte einer verlorenen Zukunft der CDU. In: Tobias Dürr, Rüdiger Soldt (Hrsg.): Die CDU nach Kohl. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-596-13947-3, S. 35.
  111. Wolfgang Pohrt: Harte Zeiten. Neues vom Dauerzustand. Edition Tiamat, Berlin 1993, ISBN 3-923118-93-7, S. 80.
  112. Tim Schanetzky: Die große Ernüchterung. Wirtschaftspolitik, Expertise und Gesellschaft in der Bundesrepublik 1966 bis 1982 (= Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel. Band 17). Akademie Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-05-004302-9, S. 7.
  113. Albrecht von Lucke: SPD ohne Idee. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, 12/2003, S. 1417–1420, hier: S. 1420.
  114. Jan Ingo Grüner: Ankunft in Deutschland. Die Intellektuellen und die Berliner Republik 1998–2006. be.bra Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-95410-004-0, S. 195.
  115. Rainer Hank: Der Reformer des Jahres 2005 heißt Udo Di Fabio. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 27. November 2005, Nr. 47, S. 42.
  116. Michael Hartmann: Elite – Masse. In: Stephan Lessenich, Frank Nullmeier (Hrsg.): Deutschland – eine gespaltene Gesellschaft. Campus, Frankfurt am Main u.a. 2006, ISBN 978-3-593-38190-9, S. 207.
  117. Hans Herbert von Arnim: Fetter Bauch regiert nicht gern. Die politische Klasse – selbstbezogen und abgehoben. 3. Auflage, Kindler, München 1997, ISBN 3-463-40323-4, S. 164.
  118. Hans Herbert von Arnim: Fetter Bauch regiert nicht gern. Die politische Klasse – selbstbezogen und abgehoben. 3. Auflage, Kindler, München 1997, ISBN 3-463-40323-4, S. 139.
  119. Tilman Turpin: Die Leitkultur Debatte. Fragen nach Identität und Integration in Deutschland. In: Thomas Bedorf, Felix Heidenreich, Marcus Obrecht (Hrsg.): Die Zukunft der Demokratie (= Kultur und Technik, Band 12). Lit Verlag, Berlin u. a. 2009, ISBN 978-3-8258-1931-6, S. 109.
  120. a b Eunike Piwoni: Nationale Identität im Wandel [Elektronische Ressource]. Deutscher Intellektuellendiskurs zwischen Tradition und Weltkultur. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18740-2, o. S.
  121. a b c Hilmar Hoffmann: Kultur als Lebensform. Aufsätze zur Kulturpolitik. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-596-10161-1, S. 158.
  122. Friedrich Paul Heller, Anton Maegerle: Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-89657-091-9, S. 40.
  123. Stefan Schwarzkopf: Die Anatomie des Machtwechsels. Die sozialdemokratischen Regierungsübernahmen von 1969 und 1998 (= Schriftenreihe Geschichte – Kommunikation – Gesellschaft, Band 1). Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2002, ISBN 3-935693-93-1, S. 10.
  124. Annegret Pelz: Mitte-Konstellationen um 1945 (Rehm, Sedlmayr, Auerbach). In: Helmut Lethen, Annegret Pelz, Michael Rohrwasser (Hrsg.): Konstellationen – Versuchsanordnungen des Schreibens (= Schriften der Wiener Germanistik. Band 1). V & R Unipress, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8471-0159-8, S. 95.
  125. Josef Kraus: Erziehung und Schule heute: Zwischen Spaßpädagogik und PISA-Wahn. In: Gerd-Bodo von Carlsburg (Hrsg.): Bildungs- und Kulturmanagement = The management of education and culture (= Baltische Studien zur Erziehungs- und Sozialwissenschaft. Band 15). Lang, Frankfurt am Main u.a. 2008, ISBN 978-3-631-57817-9, S. 107.
  126. Rolf Schneider: Wider die Bauhaus-Stürmerei. In: Die Welt, 27. November 2007, Nr. 277, S. 7.
  127. Felix Dirsch: Authentischer Konservatismus: Studien zu einer klassischen Strömung (= Politikwissenschaft. Band 185). Lit, Berlin u.a. 2012, ISBN 978-3-643-11530-0, S. 141.
  128. Stephan Reinhardt: Verrat der Intellektuellen. Schleifspuren durch die Republik. Oktober Verlag, Münster 2008, ISBN 978-3-938568-64-4, S. 20.
  129. Franz Walter: Baustelle Deutschland. Politik ohne Lagerbindung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-12555-7, S. 77.
  130. Christian Gellinek: Stadtkultur und Kulturstadt Münster. Böhlau, Köln u.a. 1990, ISBN 3-412-19989-3, S. 7.
  131. a b Tilman Fichter: Kulturkampf um Berlin. In: Ästhetik & Kommunikation, 20 (1991) 76, S. 50 ff..
  132. Eckhard Jesse: Demokratie in Deutschland. Diagnosen und Analysen. Hrsg. von Uwe Backes und Alexander Gallus, Böhlau, Köln u.a. 2008, ISBN 978-3-412-20157-9, S. 192.
  133. Michael Behnisch, Lotte Rose: Der Missbrauchsskandal in Schulen und Kirchen – eine Analyse der Mediendebatte im Jahr 2010. In: Neue Praxis 4/2011, S. 331–352, hier: S. 334.
  134. Richard Herzinger: Das Ressentiment gegen den Westen. In: Merkur 58 (2004) 9/10, S. 953–965, hier: S. 964.
  135. Michael Blume: Religionswissenschaft und Religionspolitik. Kompetenz zwischen Religionsgemeinschaften, Politik und Gesellschaft. In: Martin Baumann, Frank Neubert (Hrsg.): Religionspolitik – Öffentlichkeit – Wissenschaft. Studien zur Neuformierung von Religion in der Gegenwart (= CULTuREL. Band 1). Pano Verlag, Zürich 2011, ISBN 978-3-290-22007-5, S. 31.
  136. Kai Hafez: Freiheit, Gleichheit und Intoleranz. Der Islam in der liberalen Gesellschaft Deutschlands und Europas. Transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2292-8, S. 132 f.
  137. Alexander Häusler, Rainer Roeser: Die rechten ›Mut‹-Bürger. Entstehung, Entwicklung, Personal & Positionen der »Alternative für Deutschland«. VSA, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-640-4, S. 147.
  138. Heiner Otto: Zerrbilder. In: Tribüne 39 (2000) 154, S. 6–9, hier: S. 6 f.
  139. Benjamin Ortmeyer: Antisemitische Stereotype. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 30. April 2000, Nr. 17, S. 4.
  140. Bernd Ziesemer: Die Sprache der Wirtschaftspolitik. Abstrakt und abgehoben. In: Christoph Moss (Hrsg.): Die Sprache Der Wirtschaft. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16004-7, S. 100 f.
  141. Falk Illing: Vollkasko-Ökonomie. Angriff auf die Marktwirtschaft? Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-03667-6, S. 120 f.
  142. Dirk Maxeiner, Michael Miersch: Die Zukunft und ihre Feinde. Wie Fortschrittspessimisten unsere Gesellschaft lähmen. Eichborn, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-8218-3912-0, S. 98.
  143. a b c Alexander Häusler, Rainer Roeser: Die rechten ›Mut‹-Bürger. Entstehung, Entwicklung, Personal & Positionen der »Alternative für Deutschland«. VSA, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-640-4, S. 52 ff.
  144. Fritz Schenk: Der Fall Hohmann. Die Dokumentation. Universitas, München 2004, ISBN 3-8004-1466-X, S. 95.
  145. Jörg Lau: Stolz und Vorurteil. Von der Leitkultur zum neuen Patriotismus. In: Christina Knüllig (Hrsg.): Aufwärts bitte!. Zehn Beiträge gegen Deutschlands freien Fall. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2004, ISBN 3-434-50578-4, S. 29.
  146. Wolfgang Wippermann: Autobahn zum Mutterkreuz. Historikerstreit der schweigenden Mehrheit. Rotbuch Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86789-032-8, S. 51.
  147. Jörg Lau: Stolz und Vorurtei. Von der Leitkultur zum neuen Patriotism. In: Christina Knüllig (Hrsg.): Aufwärts bitte! Zehn Beiträge gegen Deutschlands freien Fall. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2004, ISBN 3-434-50578-4, S. 28.
  148. Martin Reeh: Erfolgreiche Anpassung. In: die tageszeitung, 13. September 2014, S. 6.
  149. Albrecht von Lucke: Die leere Hülle des Konservatismus. Ein Schlaglicht auf die politische Kultur der Republik. Gedanken zur Zeit (NDR Kultur), 3. November 2013 (PDF); Josef Joffe: Große deutsche Koalition. Zeit online, Nr. 5, 23. Januar 2003; Richard Herzinger: Befreundete Feinde. In: Die Welt, 8. Mai 2014, Nr. 106, S. 3; Günther Lachmann: Frauke Petry will Luckes Macht begrenzen. In: Die Welt, 24. November 2014, Nr. 274, S. 5; Thomas Ludwig, Thomas Hanke, Nicole Bastian, Matthias Thibaut, Helmut Steuer, Katharina Kort, Daniel Delhaes, Donata Riedel: Schürt das Attentat den Fremdenhass?. In: Handelsblatt, Nr. 6, 9. Januar 2015, S. 8.
  150. Igor Göldner: „Ich bin bei uns der Putin-Versteher“. In: Märkische Allgemeine, 13. August 2014, S. Brandenburg1.
  151. Joachim Riecker: Geschichte schreiben. In: NZZ am Sonntag, 14. September 2014, Nr. 37, S. 19.
  152. Nikolaus Blome: Angela Merkel – die Zauder-Künstlerin [Elektronische Ressource]. E-Books der Verlagsgruppe Random House, München 2013, ISBN 978-3-641-09512-3, o.S.
  153. Karin Priester: Populismus. Historische und aktuelle Erscheinungsformen. Campus, Frankfurt am Main u. a. 2007, ISBN 978-3-593-38342-2, S. 47 f.
  154. Dieter Plehwe, Matthias Schlögl: Europäische und zivilgesellschaftliche Hintergründe der euro(pa)skeptischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Discussion Paper, SP III 2014–501, November 2014, S. 27 (PDF).
  155. Maria Müller: Hessische Landesbank. Nikolaus und Ruprecht. In: Wirtschaftswoche, Nr. 51, 16. Dezember 1988, S. 132.
  156. Handelsregister-Bekanntmachungen vom 19. Januar 1991.
  157. Uni Potsdam beruft Kuratoriumsmitglieder. In: Der Tagesspiegel, Nr. 16267, 3. März 1998, S. 25.
  158. siehe auch: Archiv, M100 Sanssouci Colloquium, abgerufen am 14. Januar 2015.
  159. Impressum, Brandenburgische Literaturlandschaft, abgerufen am 10. Januar 2015.
  160. Lore Bardens: Dem Quartett fehlte es noch an Polemik. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, Nr. 83, 7. April 2006, S. 26.
  161. Vier Bürger, vier Bücher. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, Nr. 263, 11. November 2006, S. 32.
  162. Hanne Landbeck: Alle Autoren humpeln. In: Märkische Allgemeine, 24. März 2007, S. Stadt4.
  163. Carola Hein: Prompt klingelt ein Handy. In: Märkische Allgemeine, 27. Februar 2010, S. Stadt6.
  164. Lothar Krone: Gauck und Ruge sind aktuelle Literaturfavoriten. In: Märkische Allgemeine, 8. Juni 2012, S. Stadt4.
  165. Jochen Hung: Der grobe Unbekannte Gespräch zu Ehren Joachim Fests. In: Märkische Allgemeine, 8. Juli 2006.
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