Alexander Kristoff

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Alexander Kristoff Straßenradsport
Alexander Kristoff (2018)
Alexander Kristoff (2018)
Zur Person
Geburtsdatum 5. Juli 1987
Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Disziplin Straße
Fahrertyp Sprinter, Klassikerfahrer
Körpergröße 181 cm
Renngewicht 78 kg
Zum Team
Aktuelles Team UAE Team Emirates
Funktion Fahrer
Internationale Team(s)
2006
2007–2009
2009–2011
2012–2016
2017
2018–
Glud & Marstrand Horsens
Maxbo Bianchi
BMC Racing Team
Team Katusha
Team Katusha Alpecin
UAE Team Emirates
Wichtigste Erfolge

Weltmeisterschaften
Silber Straßen-Weltmeisterschaft 2017
Eintagesrennen
Mailand–Sanremo 2014
Flandern-Rundfahrt 2015
Gent–Wevelgem 2019
Etappenrennen
vier Etappen Tour de France

Letzte Aktualisierung: 29. August 2020

Alexander Kristoff (* 5. Juli 1987 in Oslo) ist ein norwegischer Radrennfahrer. Zu seinen Erfolgen zählen Siege bei Mailand–Sanremo 2014 und bei der Flandern-Rundfahrt 2015, vgl. „Monumente des Radsports“.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Kristoff gewann im Alter von 19 Jahren im Jahr 2007 die norwegische Meisterschaft im Straßenrennen der Elite. Im Jahr 2008 gewann er mit einer Etappe des Ringerike Grand Prix seinen ersten Wettbewerb des internationalen Kalenders.

Nachdem er 2011 zum zweiten Mal norwegischer Elitemeister geworden war, gelang Kristoff mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Straßenrennen der Olympischen Spiele 2012 in London seine erste herausragende internationale Platzierung. Im Jahr 2013 gewann er mit einer Etappe der Tour de Suisse erstmals ein Rennen der UCI WorldTour.

Kristoff gewann mit Mailand–Sanremo 2014 im Sprint des 25-köpfigen Vorderfelds sein erstes Monument des Radsports.[1] Außerdem gelangen ihm 2014 Siege bei den deutschen Eintagesrennen Eschborn–Frankfurt und Vattenfall Cyclassics sowie zwei Etappensiege bei der Tour de France. Im Februar 2015 konnte er drei Etappen bei der Tour of Qatar gewinnen und entschied im April die Drei Tage von De Panne mit drei Etappensiegen souverän für sich.

Sein zweites Monument des Radsports gewann Kristoff mit der Flandern-Rundfahrt 2015, bei der er sich ca. 25 Kilometer vor dem Ziel mit Niki Terpstra absetzte, den er im Sprint schlug.[2]

Im Jahr 2017 gewann Kristoff das WorldTour-Rennen Prudential RideLondon & Surrey Classic und wurde Europameister im Straßenrennen. Bei den anschließenden Straßenweltmeisterschaften in seiner Heimat Norwegen gewann Kristoff im Sprint hinter Peter Sagan die Silbermedaille im Straßenrennen.

Kristoff gewann im Sprint des Vorderfelds zum vierten Mal in Folge Eschborn–Frankfurt 2018 und wurde damit – nachdem er dort auch 2016 und 2017 gewonnen hatte – alleiniger Rekordsieger des Rennens.[3] 2019 entschied er das Rennen Gent–Wevelgem für sich.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007
  • MaillotNoruega.PNG Norwegischer Meister – Straßenrennen
2008
2009
2011
  • MaillotNoruega.PNG Norwegischer Meister – Straßenrennen
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020

Wichtige Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monumente des Radsports
Monument des Radsports20102011201220132014201520162017201820192020
Mailand–Sanremo1318126541483
Flandern-Rundfahrt15451441633
Paris–RoubaixDNFDNF579DNF1048DNF5756
Lüttich–Bastogne–Lüttich
Lombardei-Rundfahrt
Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung nicht klassifiziert.
Grand Tours
Grand Tour2011201220132014201520162017201820192020
Maglia Rosa Giro d’Italia156149
Gelbes Trikot Tour de France147125130149130114139132
Rotes Trikot Vuelta a España

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alexander Kristoff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kristoff stiehlt in San Remo den Top-Favoriten die Show. In: radsport-news.com. 23. März 2014, abgerufen am 26. Oktober 2018.
  2. Kristoff krönt bei der „Ronde“ ein außergewöhnliches Frühjahr. In: radsport-news.com. 5. April 2015, abgerufen am 26. Oktober 2018.
  3. Kristoff steigt zum alleinigen Rekordsieger in Frankfurt auf. In: radsport-news.com. 1. Mai 2018, abgerufen am 1. Mai 2018.