Alexander M. Poniatoff

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Alexander Matveevich Poniatoff (* 25. März 1892 in Aischa bei Selenodolsk, Gouvernement Kasan; † 1980) war ein russisch-US-amerikanischer Elektrotechniker.[1]

Sein Vater, ein Waldarbeiter in Kasan schickte Poniatoff zum Studium an die technische Hochschule in Karlsruhe. Poniatoff hatte geplant, eine Turbinenfabrik in Russland zu bauen, konnte aber infolge des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs nicht gleich zurückkehren. Bei seiner Heimkehr trat er in die Armee ein und absolvierte eine Pilotenausbildung. Bei Ausbruch des Bürgerkriegs flüchtete er nach China, wo er für die Shanghai Power Company arbeitete. 1927 emigrierte er in die USA, wo er zunächst für General Electric arbeitete. Während des Zweiten Weltkriegs wechselte er 1942 zu Dalmo Victor, die Radarsysteme bauten.

1944 gründete er in Redwood City, Kalifornien, seine Firma Ampex (seine Initialen A.M.P., plus "ex" für "excellence"). Nach dem Krieg war ihm als Kriegsbeute der von Hans-Joachim von Braunmühl entwickelte AC-Bias zugefallen. Bis 1955 war er Präsident und wurde dann Vorstandsvorsitzender.

Um 1955 hatte DuPont Mylar entwickelt. 1956 entwickelten seine Ingenieure den Rotationstransformator mit Schrägspuraufzeichnung für den ersten Videorecorder VR-1000, der 1956 in Chicago auf der National Association of Broadcasters-Konferenz vorgestellt wurde. Die Ära des Nur-Live-Fernsehens war damit zu Ende.

Belege[Bearbeiten]

  1. Biografie (englisch)