Alexander Proelß

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Alexander Proelß (* 9. September 1973 in Bremen) ist ein deutscher Jurist. Er hatte von 2007 bis 2010 eine Professur für öffentliches Recht mit Schwerpunkt Seerecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel inne und ist seit Oktober 2010 Professor für öffentliches Recht, insbesondere Völkerrecht und Europarecht an der Universität Trier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Proelß studierte von 1995 bis 2000 Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie an der Eberhard Karls Universität Tübingen, und legte im Juni 2000 das erste juristische Staatsexamen ab. Anschließend war er bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Wolfgang Graf Vitzthum an der Universität Tübingen, darüber hinaus absolvierte er während dieser Zeit von 2002 bis 2004 sein Rechtsreferendariat und im Oktober 2004 das zweite juristische Staatsexamen.

Im Februar 2003 promovierte er in Tübingen mit einer Arbeit über den Meeresschutz im Völker- und Europarecht. Von Dezember 2004 bis August 2007 wirkte er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Wolfgang Graf Vitzthum, während dieser Zeit war er von November 2005 bis Dezember 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Richter Udo Di Fabio an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. Im Mai 2007 wurde er auf eine im Rahmen des Kieler ExzellenzclustersOzean der Zukunft“ am Walther-Schücking-Institut für internationales Recht neu geschaffene Professur für öffentliches Recht mit Schwerpunkt Seerecht an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel berufen.

An der Universität Tübingen erlangte Alexander Proelß im Februar 2010 die Habilitation. Zum Wintersemester 2010/2011 wechselte er auf den Lehrstuhl für öffentliches Recht, insbesondere Völkerrecht und Europarecht an der Universität Trier, mit Beginn des Jahres 2011 wurde er zugleich Mitdirektor des dortigen Instituts für Umwelt- und Technikrecht (IUTR). Alexander Proelß ist außerdem Mitglied der rechtswissenschaftlichen Studentenvereinigung Phi Delta Phi und Beirat der Zeitschrift Jura Studium & Examen (JSE).

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]