Alexander Schlüter

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Alexander „Alex“ Schlüter ist ein deutscher Sportjournalist, der seit 2016 als Chefmoderator für den Streamingdienst DAZN Deutschland tätig ist.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im niedersächsischen Bahrdorf[1] aufgewachsene Schlüter interessierte sich bereits in jungen Jahren für Sport und spielte Fußball, Basketball, Handball sowie Tennis,[2] bevorzugte es allerdings, das Geschehen auf dem Platz zu kommentieren.[3] Nach seinem Abitur studierte er in Göttingen Sportwissenschaften und Sportjournalismus; das Studium schloss er mit dem Magister ab.[4]

Anfänge als Kommentator und Durchbruch bei DAZN[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste redaktionelle Erfahrungen sammelte Schlüter beim privaten Hörfunksender 90elf in Leipzig, für den er erstmals Fußballspiele live moderieren und kommentieren durfte. Nachdem der Sender infolge von Lizenzverlusten im Jahr 2013 seinen Betrieb einstellen musste, zog er nach München und arbeitete dort freiberuflich als Reporter für Sport1.FM.[4] Gleichzeitig begann er eine Tätigkeit als Datenanalyst bei Opta Sports, ein Tochterunternehmen der britischen Perform Group (seit 2019 DAZN Group),[2] für das er Vorschaumappen mit Statistiken zu Fußballspielern und -vereinen erstellte.

Die ebenfalls zur Perform Group gehörende Sportnachrichten-Website Spox.com engagierte Schlüter daraufhin zunächst als Kommentator für einzelne Basketball- und Fußballbegegnungen, bevor er 2016 zum unternehmenseigenen, neu gegründeten Streamingdienst DAZN wechselte.[2][4] Für diesen moderiert und kommentiert er an der Seite von ehemaligen Profisportlern wie Sandro Wagner, Per Mertesacker, Jonas Hummels und Benny Lauth unter anderem Spiele der UEFA Europa League, Fußball-Bundesliga, UEFA Champions League, NBA und Primera División.[5] Schlüter gilt darüber hinaus als „das Gesicht von DAZN“ in Deutschland[2][4][6] und vertritt den Sender regelmäßig in der Fernsehtalkshow Doppelpass.[3] Zusammen mit Benni Zander betreibt er außerdem den Podcast kicker meets DAZN.[7]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlüter sympathisiert aufgrund der Nähe zu seinem Heimatort mit dem Bundesligisten VfL Wolfsburg,[8] jedoch „ohne jetzt ein Hardcore-Fan zu sein“.[5]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nick Heitmann: Der Mann aus Bahrdorf am DAZN-Mikrofon. In: Waz-online.de. 18. September 2019, abgerufen am 19. Februar 2021.
  2. a b c d Christian Spiller: Die Generation Stream. In: Zeit.de. 17. Januar 2020, abgerufen am 19. Februar 2021.
  3. a b Arne Siegmund: „Fußball ist schon geil, ne?“ – ein Champions-League-Tag mit DAZN-Moderator Alex Schlüter. In: Watson.de. 30. Mai 2019, abgerufen am 19. Februar 2021.
  4. a b c d 1120 – „Ich moderiere am liebsten aus dem Stadion“. In: Kommentatorenblog.de. 29. Oktober 2020, abgerufen am 19. Februar 2021.
  5. a b Daniel Schneider: DAZN-Kommentator Alexander Schlüter – Mit diesem Ohrwurm bereite ich mich vor. In: Bild.de. 17. Februar 2018, abgerufen am 19. Februar 2021.
  6. Thomas Steinmann, Lutz Meier: Wie sich die Bundesliga neue Milliarden sichern will. In: Capital.de. 3. Mai 2020, abgerufen am 19. Februar 2021.
  7. Michael Ries: Kicker meets DAZN #73 – Kevin Volland: „In den ersten Spielen habe ich gepumpt wie ein Maikäfer“. In: Dazn.com. 15. Februar 2021, abgerufen am 19. Februar 2021.
  8. Nick Heitmann: DAZN-Moderator Alexander Schlüter traut „seinem“ VfL eine lange Europa-League-Saison zu. In: Sportbuzzer.de. 19. September 2019, abgerufen am 19. Februar 2021.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]