Alexander Straßmeir

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Alexander Straßmeir (* 1964 in Berlin) ist ein deutscher politischer Beamter (CDU). Er war von Januar 2012 bis Dezember 2016 Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßmeir ist Mitglied der CDU.[1] Er studierte an der Freien Universität Berlin Rechtswissenschaften und Philosophie. Nach dem Abschluss der juristischen Staatsexamina arbeitete er ab September 1992 im Wissenschaftlichen Parlamentsdienst des Berliner Abgeordnetenhauses. 1993 wechselte er in die Berliner Senatskanzlei, wo er bis zu seiner Wahl zum Bezirksstadtrat 1996 als Referatsleiter tätig war.

Von 2002 bis zu seiner Ernennung zum Staatssekretär war Straßmeir im Konsistorium der Evangelischen Kirche tätig. Er war dort Abteilungsleiter und Stellvertreter des Konsistorialpräsidenten Ulrich Seelemann.[2]

Aktuell ist Straßmeir Präsident des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten Berlin. Er folgt auf Claudia Langeheine, welche die erste Präsidentin des neu gegründeten Amtes war.

Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezirksstadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1996 war Straßmeir Bezirksstadtrat für Bau- und Wohnungswesen sowie Umweltschutz in Berlin-Wilmersdorf. Ab 2000 zeichnete er auch für Jugend, Sport und Schule verantwortlich. Auch im Bezirksamt des fusionierten Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf übernahm Straßmeir die Funktion des Bezirksstadtrats für Bauwesen und Umweltschutz. Nach der vorgezogenen Neuwahl der Bezirksverordnetenversammlung im Oktober 2001 schied er aus dem Amt.[1]

Staatssekretär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Dezember 2011 wurde Straßmeir mit Wirkung zum 1. Januar 2012 zum Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz ernannt. Seit seinem Amtsantritt war Straßmeir dort für Justiz verantwortlich.

Nach dem Rücktritt Michael Brauns vom Amt des Justizsenators galt Straßmeir zwischenzeitlich als möglicher Nachfolger.[2] [3][4]

Mit Ablauf des 18. Dezember 2016 wurde Straßmeir in den einstweiligen Ruhestand versetzt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b CDU-Parteifreunde lassen Straßmeir fallen, Der Tagesspiegel, 6. Dezember 2001
  2. a b Berliner Justizstaatssekretär Alexander Straßmeir trat sein Amt an, 3. Januar 2012
  3. Henkels Kandidaten für Justiz und Polizei, BZ, 27. Dezember 2011
  4. Rätselraten um Berlins neuen Justizsenator, Berliner Zeitung, 28. Dezember 2011
  5. Senat beschließt Ernennung weiterer Staatssekretärinnen und eines Staatssekretärs. Der Regierende Bürgermeister - Senatskanzlei, 13. Dezember 2016, abgerufen am 13. Dezember 2016 (html).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]