Alexander Tutsek

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Alexander Tutsek (* 4. Januar 1927 in Comandău (ungarisch Kommandó), Rumänien; † 14. September 2011 in München)[1] war ein ungarisch-deutscher Unternehmer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Tutsek wurde an 4. Januar 1927 im rumänischen Szeklerland geboren.[2] Er besuchte das Gymnasium in Budapest. 1947 wurde er nach einem gescheiterten Fluchtversuch in den Westen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. 1951 gelang ihm die Flucht aus einem Zwangsarbeitslager nach Wien. Dort arbeitete er als Journalist und betrieb eine Presseagentur.[2]

Alexander Tutsek wurde von der Familie seiner ersten Frau zur Unterstützung in die von seinem Schwiegervater Karl Albert 1951 gegründete Firma Steinwerke Feuerfest Karl Albert GmbH geholt. Er übernahm nach dem Ausscheiden seines Schwiegervaters die Firmenleitung und entwickelte die Firma zur international agierenden Refratechnik-Gruppe.[3][4] Die Refratechnik-Gruppe wird von der Refratechnik Holding GmbH geleitet, deren Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsleitung Tutsek war.

Alexander Tutsek gründete im Jahr 2000 gemeinsam mit seiner vierten Frau, der Psychologin Eva-Maria Fahrner-Tutsek, (* 1952) die gemeinnützige Alexander Tutsek-Stiftung.[5] Sie fördert Kunst und Wissenschaft.[6][7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige Alexander Tutsek, Göttinger Tageblatt 17. September 2011 (abgerufen am 4. Dezember 2015)
  2. a b Art Alliance for Contemporary Glass (AACG): In Memoriam Alexander Tutsek (abgerufen am 4. Dezember 2015)
  3. Alexander Tutsek verstorben, In: ZKG International, Ausgabe 01/20 (abgerufen am 4. Dezember 2015)
  4. Refratechnik Cement investiert 2 Millionen Euro, In: Göttinger Tageblatt, 6. November 2012 (abgerufen am 4. Dezember 2015)
  5. Deutsche Nationalbibliothek: Fahrner-Tutsek, Eva-Maria (abgerufen am 4. Dezember 2015)
  6. http://www.atstiftung.de
  7. Refratechnik Holding: Tutsek-Stiftung Alexander-Tutsek-Stiftung (abgerufen am 4. Dezember 2015)