Alexander Walkenhorst

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Alexander Walkenhorst
Alexander Walkenhorst - Techniker Beach Tour Düsseldorf 2018.jpg
Alexander Walkenhorst 2018 in Düsseldorf
Porträt
Geburtstag 30. Juli 1988
Geburtsort Essen, Deutschland
Größe 2,06 m
Hallen-Volleyball
Position Universal
Vereine



–2010
2010–2011
2011–2012
2012–
VC Essen-Borbeck
VC Bottrop 90
Bayer 04 Leverkusen
A!B!C Titans Berg. Land
TV Rottenburg
SV Fellbach
TSG Solingen Volleys
Beachvolleyball
Partner 2004 Jan-Hendrik Geilen
2005–2009 Daniel Wernitz
2007–2009 Denis Berken
2008–2010 Matthias Penk
2009, 2014–2015 Stefan Windscheif
2010 Tilo Backhaus
2011–2012, 2016 Thomas Kaczmarek
2012–2013 Eric Koreng
2013 Lars Flüggen
2015–2016 Marcus Popp
2016 Bennet Poniewaz
2016 Kay Matysik
2017 Sven Winter
Verein DJK TuSA 06 Düsseldorf
Nationale Rangliste Position 6[1]
Erfolge
2009 - U23-Europameister
2010 - U23-Vize-Europameister
2012 - Sieger CEV Masters Novi Sad
2012 - deutscher Vizemeister
2013 - deutscher Vizemeister
2016 - DM-Dritter
2017 - Sieger CEV Satellite Siófok
Stand: 8. August 2017

Alexander Walkenhorst (* 30. Juli 1988 in Essen) ist ein deutscher Volleyball- und Beachvolleyballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walkenhorst spielte in den Jahren 2004 bis 2006 diverse Jugendturniere mit Jan-Hendrik Geilen, Daniel Wernitz und Marcel Werzinger. Am 3. Juni 2005 gab er an der Seite von Werzinger bei der Qualifikation zum Turnier in München sein Debüt in der deutschen Serie. 2007 bildete er ein neues Duo mit Denis Berken, das bei der deutschen Meisterschaft Siebter wurde. Im folgenden Jahr verpassten Walkenhorst/Berken in Timmendorfer Strand durch eine Niederlage gegen Böckermann/Götz nur knapp die Medaillenränge.[2] Das gleiche Ergebnis gab es anschließend bei der U21-Weltmeisterschaft in Brighton, die Walkenhorst allerdings mit Matthias Penk spielte. Wegen eines Streits beim Turnier in München trennte sich Walkenhorst von Berken.[3] Im August 2009 gewann er mit Stefan Windscheif die U23-Europameisterschaft in Kaliningrad und das Duo wurde Fünfter der deutschen Meisterschaft. 2010 gelangen Walkenhorst mit seinem neuen Partner Tilo Backhaus einige Erfolge in der nationalen Turnierserie. Bei der Europameisterschaft in Berlin schied er mit Kay Matysik als Gruppendritter nach der Vorrunde aus. Zwei Wochen später unterlag er mit Penk bei der U23-EM in Kos erst im Finale.

Nachdem Walkenhorst zu Beginn des Jahres von den A!B!C Titans Berg. Land zum TV Rottenburg gewechselt war,[4] trat er im April 2011 bei den Brasília Open erstmals mit Thomas Kaczmarek an.[5] Nach einigen Medaillen bei deutschen Turnieren gewannen die Rottenburger im Juni das CEV Satellite-Turnier in Lausanne.[6] Anschließend triumphierten sie auch beim CEV-Masters in Niechorze[7][8] und beim Challenger-Turnier in Warna[9]. 2012 belegten Kaczmarek/Walkenhorst bei den Europameisterschaften in Scheveningen Platz fünf und gewannen das CEV-Masters in Novi Sad. Wegen einer Verletzung von Thomas Kaczmarek spielte Walkenhorst seit August 2012 mit Eric Koreng. Koreng/Walkenhorst wurden in Timmendorf auf Anhieb Deutscher Vizemeister. Im Juni 2013 trennten sich die beiden wieder. Danach bildete er ein Duo mit Lars Flüggen. Das Duo Flüggen/Walkenhorst gewann das CEV Satellite Turnier in Lausanne und belegte jeweils Platz zwei beim CEV-Masters in Novi Sad und beim FIVB Open in Anapa. Bei der Europameisterschaft in Klagenfurt erreichten sie den fünften Platz. Später wurden Flüggen/Walkenhorst deutscher Vizemeister. Ab 2014 spielte Walkenhorst wieder mit seinem ehemaligen U23-Partner Stefan Windscheif.[10] Nach enttäuschenden Ergebnissen bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden und bei der Europameisterschaft in Klagenfurt trennten sich Walkenhorst und Windscheif im August 2015 wieder.[11] 2016 spielte Walkenhorst mit verschiedenen Partnern, u. a. mit Bennet Poniewaz und mit Kay Matysik. Bei der deutschen Meisterschaft belegten Matysik/Walkenhorst den dritten Platz. Mit Lorenz Schümann gewann Walkenhorst das CEV Satellite Turnier im ungarischen Siófok.

Im Sommer 2012 begann Walkenhorst zudem eine Trainerlaufbahn bei der BeachZeit, einem Beachvolleyball-Campanbieter den er u. a. in der Türkei[12] aber auch bei mehreren Deutschlandterminen unterstützte.

Alexander Walkenhorsts Schwestern Kira (Olympiasiegerin 2016) und Pia spielen ebenfalls sehr erfolgreich Volleyball bzw. Beachvolleyball.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Rangliste (Stand: 7. August 2017)
  2. Ergebnisse der deutschen Meisterschaften beim DVV (Memento des Originals vom 10. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volleyball-verband.de
  3. beach-volleyball.de Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif: Das Team in Kürze
  4. Philipp Vollmer: Volleyball Bundesliga: EnBW TVR: Mit Ex-Titan Alexander Walkenhorst nach Wuppertal. (Nicht mehr online verfügbar.) volleyballer.de, 14. Januar 2011, ehemals im Original; abgerufen am 8. August 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.volleyballer.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Thomas Kaczmarek: Volleyball: Kaczmarek/Walkenhorst: Neues TVR-Beachvolleyballduo startet in die Saison. (Nicht mehr online verfügbar.) volleyballer.de, 15. April 2011, ehemals im Original; abgerufen am 7. August 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.volleyballer.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Alexander Walkenhorst: Kaczmarek/Walkenhorst triumphieren in Lausanne. (Nicht mehr online verfügbar.) TV Rottenburg, 20. Juni 2011, ehemals im Original; abgerufen am 7. August 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.volleyball-rottenburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. Alexander Walkenhorst: Beachvolleyball: "Das Wunder von Niechorze". (Nicht mehr online verfügbar.) TV Rottenburg, 25. Juli 2011, ehemals im Original; abgerufen am 7. August 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.volleyball-rottenburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. Klaus Wegener: Doppeltes Gold für deutsche Duo beim Polish Masters. volleyball.de, 25. Juli 2011, abgerufen am 7. August 2011.
  9. Alexander Walkenhorst: Beachvolleyball: Kaczmarek/Walkenhorst auch in Varna ganz oben auf dem Treppchen. TV Rottenburg, 1. August 2011, archiviert vom Original am 16. September 2011; abgerufen am 7. August 2011. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volleyball-rottenburg.de
  10. Walkenhorst/Windscheif bilden Duo im Sand. RP online, 23. September 2013, abgerufen am 27. September 2013.
  11. Felix Meininghaus: Alex Walkenhorst und Stefan Windscheif gehen ab sofort getrennte Wege. volleyball.de, 6. August 2015, abgerufen am 6. August 2015.
  12. Top-Team als Trainer in der Türkei mit dabei. Abgerufen am 15. Juli 2012.