Alexander der Große (1956)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Alexander der Große
Originaltitel Alexander the Great
Produktionsland USA, Spanien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1956
Länge ca. 130 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Robert Rossen
Drehbuch Robert Rossen
Produktion Gordon Griffith,
Robert Rossen
Musik Mario Nascimbene
Kamera Robert Krasker
Schnitt Ralph Kemplen
Besetzung

Alexander der Große ist der Titel eines Monumentalfilms von Robert Rossen aus dem Jahr 1956, der das Leben des gleichnamigen makedonischen Königs darstellt. Es war die einzige bekanntere Verfilmung des Alexander-Stoffes vor Oliver Stones Alexander (2004).

Handlung[Bearbeiten]

In epischer Länge erzählt der Film die bekannte Lebensgeschichte des makedonischen Königs Alexander des Großen, von der Einigung der griechischen Stämme bis zu seinem Kampf und Sieg über das Reich des Persischen Großkönigs Darius

Rezeption[Bearbeiten]

Der Film erzählt Alexanders Leben in relativ konventioneller Weise nach. Nach Aussagen vieler Kritiker ist vor allem Richard Burtons eindrucksvolles Spiel in der Titelrolle hervorzuheben, obwohl er auch für verschiedene Kritiker mit einer blonden Perücke unpassend ausgestattet war.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Eigentlich sollte erst Peter Wyngarde (bekannt aus den Fernsehserien „Department S“ und „Jason King“) die Titelrolle spielen. Er erhielt dann jedoch nur die kleinere Rolle des Pausanias.

Auszeichnung[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

  • Kinozeitschrift Cinema:
    Im Schweinsgalopp führt das von saftigem Pathos durchzogene Sandalenepos durch das bewegte Leben Alexanders. Historiker mögen hier und da Ungereimtheiten entdecken. Doch Burtons Spiel ist kraftvoll, die Ausstattung prächtig, und die Schlachtszenen haben große Wucht.
  • Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 26-27:
    "Der detailreiche, realistische Film verzichtet wohltuend auf Heldenpathos und hält sich dicht an den militärischen Werdegang des Titelhelden; große Besetzung in einem epischen Werk." (Wertung: 2½ Sterne = überdurchschnittlich)
  • Christopher Null, filmcritic.com
    Um es einfach zu sagen: Alexander der Große ist ein kolossaler Langweiler. (‚Put simply, Alexander the Great is a colossal bore.‘)
  • 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 16:
    "Mit gewaltigem Aufwand in Cinemascope gedrehter Hollywood-Historienfilm (…). Eine Art Leitartikel für künftige Welteroberer."

Medien[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]