Alexander von Wartensleben-Schwirsen

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Alexander Constantin Eduard Hermann Graf von Wartensleben-Schwirsen (* 25. Februar 1807 in Rösnitz, Provinz Schlesien; † 24. April 1883 in Schwirsen, Provinz Pommern) war ein preußischer Beamter und Politiker.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er entstammt der mecklenburgischen Adelsfamilie Wartensleben. Sein Großvater war der preußische General Leopold Alexander von Wartensleben (1745–1822), seine Eltern waren der Reichsgraf Konstantin von Wartensleben (* 14. März 1780; † 23. Mai 1851) und dessen Ehefrau Reichsgräfin Luise Wilhelmine Emilie von Reichenbach-Goschütz (* 11. April 1780; † 17. November 1856). Seine Eltern ließen sich 1809 scheiden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander von Wartensleben-Schwirsen studierte von 1824 bis 1828 Rechtswissenschaften an der Universität Breslau und der Universität Berlin. Anschließend trat er in den preußischen Staatsdienst ein. 1832 übernahm er das Gut Grabow bei Kammin, 1841 zusätzlich das Rittergut Schwirsen.

Vom 18. Mai bis zum 28. Dezember 1848 vertrat er den 7. pommerschen Wahlkreis (Greiffenberg) als Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung. Er gehörte der Fraktion Landsberg an und berichtete für das Greiffenberger Kreisblatt vom Geschehen in Frankfurt.

Von 1853 bis zu seinem Tod war er Deputierter im Landwirtschaftsdepartement des Kreises Treptow, von 1863 bis 1866 gehörte er dem Preußischen Abgeordnetenhaus an, wo er zur Konservativen Fraktion zählte.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er heiratete am 6. Juni 1833 in Schweidnitz Emilie Caroline Johanne Henriette von Borwitz (* 4. Februar 1812; † 4. Oktober 1877). Das Paar hatte 5 Söhne und 7 Töchter.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]