Alexandru Cirneala

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alexandru Cîrneală (* 19. Februar 1989 in Iași, Region Moldau[1][2]) ist ein rumänischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexandru-Ioan Cîrneală wuchs in Rumänien auf. Seit seinem 14. Lebensjahr wollte er Schauspieler werden, nachdem er im Nationaltheater Iași seine erste Theateraufführung gesehen hatte.[3] Er studierte von 2007 bis 2010 an der Fakultät für Theater und Film der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj und schloss dort mit einem Universitätsdiplom ab.[1] Seine Schauspielausbildung mit Diplom absolvierte er von 2010 bis 2011 an der Athanor Akademie für Darstellende Kunst in Burghausen. Erste Erfahrungen auf der Theaterbühne machte er während seines Studiums in Rumänien, wo er auch seine Schauspielkarriere begann, später dann während seiner Schauspielausbildung am Athanor-Theater. Nach Abschluss seiner Ausbildung hatte er Theaterengagements u. a. am Theater unterm Dach in Berlin und am G-Werk Theater Marburg.[1]

Cîrneală arbeitet seit 2011 als freier Schauspieler hauptsächlich für Film und Fernsehen. Dabei wird er aufgrund seiner Herkunft häufig mit Rollen aus dem osteuropäischen Kulturkreis, besonders mit rumänischem Hintergrund besetzt. Meist spielt er Kriminelle, Kleingangster und Tatverdächtige in Krimiserien.

Sein Fernsehdebüt hatte er als Rumäne Liviu in dem Thriller Operation Zucker, der im Juli 2012 beim Filmfest München uraufgeführt und erstmals im Januar 2013 auf Das Erste ausgestrahlt wurde. Er spielte dann in einigen Kurzfilmen mit, u. a. als machohafter „Hobby-Porno-Rapper und Ersatzpapa“ Jenaro, der zusammen mit seiner Freundin auf dem Traditionsvolksfest Hamburger Dom jobbt, in dem Kurzfilm Gangsterbraut, der 2015 beim 19. Filmfest Schleswig-Holstein gezeigt wurde.[4]

Im Kölner Tatort: Kartenhaus (Erstausstrahlung: Februar 2016) spielte er den Dealer Ivo Tarek, den Anführer einer Gang, der mit seinen Drogengeschäften das Leben in einer Kölner Hochhaussiedlung beherrscht.[5] Im Münchener Tatort: Klingelingeling (Erstausstrahlung: Dezember 2016) war er als Calin Stelica zu sehen; er spielte den Bruder des Anführers eines rumänischen Bettlerclans.[6]

In der ZDF-Fernsehreihe Dengler spielte er außerdem im zweiten Film der Serie, Am zwölften Tag (Erstausstrahlung: März 2016), den rumänischen Arbeiter Kimi.[7]

Er hatte bisher außerdem Episodenrollen in den Serien Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei (2014; als rumänischer Gangster Radu Dumitrescu), SOKO Leipzig (2016; als Timur, ein Flüchtling aus Usbekistan), Großstadtrevier (2017) und SOKO Köln (2017; als tatverdächtiger Kosovo-Albaner Alban Berisha).

Cirneala ist auch als Sprecher tätig, u. a. für die Gothaer Versicherungen.[8] Außerdem arbeitet er als Model. Cirneala lebt in Berlin.[1][2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Alexandru Cîrneală; Profil und Vita bei Schauspielervideos.de. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  2. a b Alexandru Cîrneală. Vita und Profil bei CAST FORWARD. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  3. Alexandru Cirneala: Interview. Abgerufen am 7. Februar 2017
  4. a b Die raue Schönheit: „Gangsterbraut“ (Jan Waßmuth, D 2014). Filmkritik. Abgerufen am 7. Februar 2017
  5. Aleksandru Cirneala als Ivo Tarek. Internetpräsenz Das Erste. Abgerufen am 7. Februar 2017
  6. "Tatort"-Check München: Ein totes (Christ)kind, einsame Kommissare und eine Neun-Kilo-Gans. In: FOCUS vom 26. Dezember 2016. Abgerufen am 7. Februar 2017
  7. ZDF zeigt "Dengler - Am zwölften Tag" nach einem Polit-Thriller von Bestseller-Autor Wolfgang Schorlau. Presseportal vom 16. März 2016. Abgerufen am 7. Februar 2017
  8. Neuer Rumäne: Alexandru Cirneala bei Brilliant Voice®. Profil bei der Agentur Brilliant Voice®. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  9. MDR-Kurzfilmnacht: Die Welt da draußen (Memento des Originals vom 7. Februar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de. Handlung und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz. MDR-Kurzfilmnacht. Abgerufen am 7. Februar 2017
  10. So viele Jahre. Offizielle Internetpräsenz Das Erste. Abgerufen am 7. Februar 2017