Alfa Romeo 6C

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Alfa Romeo
Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport (1929)
Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport (1929)
6C
Produktionszeitraum: 1927–1953
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet, Roadster
Motoren: Ottomotoren:
1,5–2,5 Liter
(29–75 kW)
Länge: 4000 mm
Breite: 1631 mm
Höhe: 1349 mm
Radstand: 2700–3250 mm
Leergewicht: 1250 kg
Vorgängermodell Alfa Romeo RM
Nachfolgemodell Alfa Romeo 1900

Die 6C-Modellreihe des italienischen Automobilherstellers Alfa Romeo wurde 1925 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ab 1927 verkauft. Die Abkürzung 6C steht für sei cilindri (Sechszylinder). Erst 1953 lief die Modellreihe aus.

Alfa Romeo war damals ein Hersteller von kompletten Fahrgestellen einschließlich Motor und Antriebseinheit. Den Karosseriebau überließ man Spezialunternehmen, die sich hiermit einen Namen gemacht haben und anspruchsvolle Kundenwünsche individuell befriedigen konnten. Zu diesen Unternehmen zählte Zagato Centrostile, Touring, Castagna, Pininfarina und James Young. Erst ab 1933 gab es auch 6C-Modelle von Alfa Romeo mit eigener Karosserie, die im Werk Portello hergestellt wurden.

  • Die ersten 6C verfügten über einen Hubraum von 1500 cm³ und hießen dementsprechend 6C 1500. Der Motor leistete 29 kW, später 32 kW, in der S-Version 40 kW sowie in der SS-Version 44 kW. Die Reihenmotoren verfügten bereits über obenliegende Nockenwellen. Es gab auch Varianten mit Kompressor, die 56 bzw. 62 kW leisteten - Stückzahl: 1075.
  • 1929 erschien als Nachfolger der 6C 1750, der sich vor allem in der Variante mit Zagatokarosserie im Motorsport einen großen Namen gemacht hat. Der von Bianchi Anderloni entworfene und bei Touring gebaute Typ „weißer Flying Star“ leistet in der stärksten aufgeladenen Version 75 kW und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h - Stückzahl: 2579.
  • 1933 folgte der 6C 1900, sowie ein Jahr später der 6C 2300. Erstmals wurden Zylinderköpfe aus Leichtmetall eingesetzt. 1939 folgte dann noch der 6C 2500. Die Karosserievarianten bei diesen Modellen waren sehr zahlreich. Gemeinsam war ihnen jedoch die markenprägende Eigenschaft eines entweder sehr sportlichen Fahrzeugs, das auch für den Motorsport geeignet war, oder eines sportlich eleganten Reisewagens. Auch der Kühlergrill entsprach bereits dem Alfa-Romeo-Scudetto.

Nach Kriegsende wurden die 6C 2500 bereits ab 1946 weiter gebaut. Bis 1953 verließen noch 1830 Fahrzeuge das Werk. Zu den berühmten Karosserievarianten aus dieser Produktion gehörten die Typen Freccia d’Oro, Villa d’Este und Corsa.

Die Nachfolge der 6C-Modellreihe übernahm der Alfa Romeo 1900, der ebenfalls mit sportlich eleganten Sonderaufbauten von verschiedenen Karosserieunternehmen angeboten wurde.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alfa Romeo 6C – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Zeitleiste der Alfa-Romeo-Modelle von 1945 bis heute
Typ bis 1986 unabhängig / Staatsbetrieb 1986 an Fiat verkauft
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7
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  • von Joint-Venture mit Nissan
  • Kooperation zwischen Fiat und Saab: baugleiche Teile mit Fiat-, Lancia- und Saab-Modell
  • Baugleich mit Fiat bzw. Iveco