Alfred Heinsohn

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Alfred Heinsohn, 1906
Alfred Heinsohn: Küstenwald

Alfred Heinsohn (* 10. Februar 1875 in Hamburg; † 12. November 1927 ebenda) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alfred Heinsohn ließ sich in Hamburg zum Dekorationsmaler ausbilden und studierte anschließend an den Kunstgewerbeschulen Karlsruhe und Düsseldorf. Später folgte ein Studium in Weimar bei Theodor Hagen und Christian Rohlfs. In Weimar lernte er Franz Bunke, Rudolf Bartels und Peter Paul Draewing kennen. Franz Bunke stammte aus Schwaan in Mecklenburg, wo er um 1880 die Künstlerkolonie Schwaan gründete. Heinsohn baute dort 1902 am Stadtrand ein Haus, das er bis 1910 bewohnte. Danach reiste er bis zu seiner Einberufung im Ersten Weltkrieg durch die Schweiz und Frankreich. Während des Krieges unterbrach er seine künstlerische Arbeit. Nach dem Krieg kehrte er nach Hamburg zurück, wo er sich 1927 verarmt das Leben nahm.[1]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinsohn entwickelte einen individuell expressiven, zunehmend abstrakten Stil. Typisch ist unbehandeltes, grobes Sackleinen als Malgrund, dessen Tönung in die Komposition integriert wird. Neben Gemälden und Aquarellen entstanden auch farbige Zeichnungen, häufig in kleineren Formaten. Heinsohn beschäftigte sich außerdem mit theoretischen Problemen der Farbe und mit Architekturentwürfen.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alfred Heinsohn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kunstmuseum Schwaan: Alfred Heinsohn, abgerufen am 8. August 2010.