Alfred Vogel (Musiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alfred Vogel (* 1972 in Bregenz) ist ein österreichischer Schlagzeuger, Percussionist und Produzent. Musikalisch bewegt er sich von frei improvisierter Musik über Modern Jazz, Groove- und Afro-Beat, Singer/Songwriter und Pop- und Rockbands bis zur Vertonung von filmischen Inhalten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Vogel studierte Wirtschaftspädagogik in Innsbruck (1999) und besuchte währenddessen Jazz-Workshops bei Alex Deutsch, Billy Hart und Wolfgang Muthspiel. 1999 hielt er sich für einige Monate in New York auf und nahm Unterricht bei Billy Ward, Memo Ascevedo, Bobby Sanabria und Ben Perowsky.

Als Schlagzeuger und Percussionist ist er in Pop/Rock/Jazz-Formationen seit den 2000er Jahren tätig. Europaweite Tourneen erfolgten mit The Kilimandscharo Dub & Riddim Society, HANG EM HIGH, Die Glorreichen Sieben, Intensivstation, the Brendan Adams Trio, CeCe Rogers Nuphunk, XPQ21, Hendrix Ackle, Ankunft, Peter Madsen´s CIA, Peter Madsen´s CIA Trio, Souldepartment, Rene Mosele´s Ramblin.

Seit 2004 betrieb er ein eigenes Label „Boomslangrecords“. Als Produzent und Schlagzeuger war er im eigenen Tonstudio aktiv. Als künstlerischer Leiter ist er seit 2007 für das Festival „bezaubeatz“ im österreichischen Bregenzerwald und für die Jazz&-Reihe am Spielboden Dornbirn seit 2014 tätig.

Seit Herbst 2011 wurde die „Vogelperspektive“ in fünf Alben veröffentlicht; mit Musikern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Finnland, Ghana und den USA erschienen Spontanaufnahmen in Duo-, Trio- und Quartett-Besetzungen. Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Ein exzellentes Beispiel für [die] … vielleicht erst jetzt erlangte Universalität einer Musik, die man einst Jazz genannt hat, ist die Compilation „Vogelperspektive Vol. 1“ (Boomslang Rec.) des Vorarlberger Schlagwerkers Alfred Vogel.“ „Unter Teilnahme von Stars aus Übersee und Freunden von Nebenan [wird] aus dem Moment heraus eine stilistisch so vielfältige Musik geschaffen … Terra incognita gleich ums Eck.“[1]

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2019 Alfred Vogel / Sylvie Courvoisier: Pulse
  • 2015 KDRSociety: Dance for Peace
  • 2014 Peter Madsen´s CIA Trio: Elvis never left the building (playscape recordings)
  • 2014 Freiwild: Lucien Dubuis/Alfred Vogel
  • 2013 Die Glorreichen Sieben: Keep on rockin´in the free world – a tribute to Neil Young
  • 2013 Peter Madsen /Alfred Vogel: Soul of the underground
  • 2013 Peter Madsen´s CIA Trio: Transformation
  • 2013 HANG EM HIGH
  • 2013 Vogelperspektive Vol. 5
  • 2013 Souldepartment
  • 2012 Peter Madsen & the CIA Strings: Gravity of Love
  • 2012 Vogelperspektive Vol. 2, 3 und 4
  • 2012 Ü Norbert Mayer/ Alfred Vogel
  • 2011 Vogelperspektive Vol. 1
  • 2010 the Brendan Adams Group: Better Days
  • 2010 Collective of Improvising Artists Thousand Miles Journey (Boomslang, mit Anton Meusburger, Herbert Walser, Johannes Bär, Aleksandra Lartseva, Bianca Riesner, Norbert Dehmke, Andreas Broger, Alain Wozniak, Peter Madsen, David Helbock, Dominik Neunteufel, Marc Vogel)
  • 2009 KDRSociety: Hip to be happy
  • 2009 the Brendan Adams Group: Ugly Universe digital release + Video
  • 2008 Peter Madsen´s CIA: DVD live at Feldkirchfestival
  • 2007 KDRSociety live at Jazzit Salzburg
  • 2007 Kofi Quarshie / Alfred Vogel : Nightdrummer
  • 2006 the Brendan Adams Trio: Pearly Sue
  • 2005 KDRSociety: last flight from Rwanda
  • 2004 Stefan Latt / Alfred Vogel: ANKUNFT
  • 2004 los tequila sharks: Duoaufnahmen
  • 2003 Alfred Vogels giggos gaggos oirmuos
  • 2003 ackle.cousins.vogel feat. Charles McNeal: tryin´to make it real
  • 2002 toni.eberle.band: Geflutet

Musik zu Theaterproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999 Zorn, Westend Bregenz
  • 2005 King, Tanztheater, Feldkirchfestival
  • 2010 Solo Duo Trio Tanztheater, Tanzufer, Feldkirch
  • 2011 Die sieben Todsünden, Theater Kosmos, Bregenz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl Bruckmaier, Süddeutsche Zeitung, 7./8. Januar 2012