Alfred Woltmann

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Alfred Woltmann (* 18. Mai 1841 in Charlottenburg; † 6. Februar 1880 in Menton) war ein deutscher Kunsthistoriker.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner Schulzeit auf dem Französischen Gymnasium Berlin, wo er seine Mitschüler durch seine außerordentliche Begabung überragte, verfasste er auf Bitten von Gustav Friedrich Waagen (1794–1868) den ersten gedruckten Katalog der Gemäldegalerie im Alten Museum. Nach dem Abitur studierte Woltmann in Berlin und München, promovierte 1863 an der Universität Breslau und lebte dann wieder in Berlin. 1867–1868 wirkte er als Privatdozent an der Berliner Universität, ging dann als ordentlicher Professor der Kunstgeschichte an das Polytechnikum in Karlsruhe, 1874 an die Universität Prag und 1878 nach Straßburg. Nach mehreren Reisen, auf denen er vergeblich eine Linderung seines Lungenleidens suchte, verstarb er in Menton/Côte d’Azur.

In jungen Jahren bekannt wurde Woltmann durch sein Werk Holbein und seine Zeit und seine Baugeschichte Berlins. Gemeinsam mit dem Leiter der Berliner Gemäldegalerie, Gustav Friedrich Waagen, gab Alfred Woltmann die Kleinen Schriften heraus.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Woltmann, Alfred. 1866. Holbein und seine Zeit. Leipzig: E. A. Seemann
  • Woltmann, Alfred. 1872. Die Baugeschichte Berlins bis auf die Gegenwart
  • Waagen, Gustav Friedrich, u. Alfred Woltmann. 1875. Kleine Schriften. Mit einer biographischen Skizze und dem Bildnis des Verfassers. Stuttgart: Ebner & Seubert

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Alfred Woltmann – Quellen und Volltexte